Der Sommer eignet sich hervorragend für Erinnerungen. Vielleicht, weil er im Rückblick zuverlässiger ist als in der Wirklichkeit. Man erinnert sich an warme Abende, das Meer und Menschen, die einmal wichtig waren. Den Regen, die Unsicherheit und die Gespräche, die man besser geführt hätte, sortiert das Gedächtnis etwas diskreter.
Kein Sommer ohne August von Lucy Astner: Manche Sommer dauern länger als drei Monate
„Kein Sommer ohne August“ von Lucy Astner macht aus dieser rückwärtsgewandten Kraft des Sommers eine Liebesgeschichte. Charlie Henderson und August Green lernen sich als Kinder kennen, teilen ihre Liebe zu Büchern und verbringen zwölf Sommer miteinander. Aus Freundschaft wird etwas anderes, bis eine Entscheidung alles verändert. Zehn Jahre später kehrt Charlie nach Liberty Beach im Nordosten der USA zurück. Dort wartet nicht nur August auf sie, sondern auch die Buchhandlung One Last Chapter, in der ein wesentlicher Teil ihrer gemeinsamen Geschichte begonnen hat.
Das klingt zunächst nach vertrauter Sommerromantik: Küstenort, Buchhandlung, Jugendliebe, zweite Chance. Lucy Astner versucht gar nicht erst, diese Zutaten zu verstecken. Interessanter ist, was sie daraus macht. Denn „Kein Sommer ohne August“ handelt mindestens ebenso sehr davon, warum Menschen einander verlieren, obwohl sie einander wichtig sind.
Worum geht es in „Kein Sommer ohne August“?
Charlie Henderson lebt mit 32 Jahren in London und arbeitet dort in einer Event-Agentur. Ihre Vergangenheit in Liberty Beach hat sie weitgehend hinter sich gelassen – zumindest geografisch. Dann erfährt sie, dass Molly Green gestorben ist und ihr die Buchhandlung One Last Chapter hinterlassen hat. Molly war für Charlie in ihrer Kindheit eine wichtige Bezugsperson.
Also reist Charlie zurück an die amerikanische Ostküste. Sie hat vor zehn Jahren Liberty Beach überstürzt verlassen und sämtliche Verbindungen zu ihrem früheren Leben gekappt. Nun begegnet sie wieder August Green, Mollys Enkel, ihrem besten Freund aus Kindertagen und ihrer ersten großen Liebe. Der Verlag fasst die Konstruktion des Romans sehr präzise zusammen: zwei Kinder, zwölf gemeinsame Sommer und zehn Tage in der Gegenwart, in denen Charlie entscheiden muss, wie sie mit ihrer Vergangenheit umgehen will.
Der Roman erzählt deshalb auf verschiedenen Zeitebenen. Während Charlie in der Gegenwart nach Liberty Beach zurückkehrt, führen Rückblicke durch die Sommer ihrer Kindheit und Jugend. Schrittweise wird sichtbar, wie aus der Freundschaft zwischen Charlie und August Liebe wurde – und weshalb Charlie schließlich ging.
Mehr sollte man vor der Lektüre kaum wissen. Denn obwohl das Ziel einer solchen Second-Chance-Geschichte nicht besonders schwer zu erahnen ist, liegt ihre eigentliche Spannung im Weg dorthin.
Zwölf Sommer sind genug Zeit, um sich gründlich zu missverstehen
Die Konstruktion über zwölf gemeinsame Sommer ist die stärkste Idee des Romans. Astner erzählt Charlie und August nicht als zwei Erwachsene, die sich begegnen und nach einigen Kapiteln feststellen, dass sie hervorragend zusammenpassen. Ihre Beziehung besitzt Geschichte.
Das verändert die Liebesgeschichte. Charlie kennt nicht einfach den erwachsenen August. Sie kennt frühere Versionen von ihm. Und August kennt wiederum jene Charlie, die noch nicht gelernt hatte, bestimmte Gefühle und Erinnerungen auf Abstand zu halten.
Die Rückblicke ermöglichen es Astner, diese Verbindung wachsen zu lassen. Bücher bilden dabei früh eine Gemeinsamkeit. Die Buchhandlung One Last Chapter wird deshalb nicht zufällig zum zentralen Ort der Geschichte. Der Verlag bezeichnet den Roman ausdrücklich als Liebeserklärung an Bücher und an das Zuhause, das Menschen zwischen Buchdeckeln finden können.
Das könnte schnell sehr gemütlich werden. Buchhandlungen haben in Liebesromanen schließlich ungefähr denselben Ruf wie kleine Cafés: Kaum steht eines im Mittelpunkt, scheint das Happy End bereits irgendwo zwischen den Regalen zu warten.
Bei Charlie funktioniert die Buchhandlung jedoch auch als Gegenwelt. Ihre Kindheit ist nicht einfach die unbeschwerte Vorgeschichte einer Sommerromanze. Verlässliche Inhaltsangaben beschreiben ihre Beziehung zu ihrer alleinerziehenden Mutter als schwierig und die finanziellen Verhältnisse als angespannt. In Mollys Buchhandlung findet Charlie einen Ort, an dem sie sich zurückziehen kann.
Dadurch bekommt das Lesen innerhalb des Romans eine nachvollziehbare Funktion. Bücher sind nicht nur hübsche Dekoration für Menschen, die Bücher über Menschen lesen, die Bücher mögen. Sie bieten Charlie zeitweise eine andere Wirklichkeit.
Liberty Beach ist auch ein Ort, vor dem Charlie geflohen ist
Sommerromane leben häufig von der Idee der Rückkehr. Die Großstadt steht für Stress und Entfremdung, die Kleinstadt am Meer für das eigentliche Leben. „Kein Sommer ohne August“ verwendet Teile dieses bekannten Musters, macht die Rückkehr für Charlie aber keineswegs nur angenehm.
Liberty Beach ist gleichzeitig Heimat und Fluchtort.
Hier liegen ihre Erinnerungen an August, Molly und die Buchhandlung. Hier liegt aber auch die Vergangenheit, von der sie sich zehn Jahre lang ferngehalten hat. Dass Charlie in London ein scheinbar perfektes Leben führt, ist deshalb ein wichtiges Detail der offiziellen Inhaltsbeschreibung.
Das Wort „scheinbar“ erledigt dabei einiges.
Charlie hat Distanz hergestellt. Zwischen ihr und Liberty Beach liegt inzwischen ein Ozean. Nur löst räumliche Entfernung einen inneren Konflikt selten vollständig. Sie macht ihn vor allem weniger sichtbar.
Die Erbschaft zwingt Charlie deshalb zu etwas, das sie lange vermeiden konnte: Sie muss wieder an den Ort zurück, an dem ihre Geschichte mit August nicht nur begonnen, sondern auch aufgehört hat.
Die Buchhandlung ist damit Erinnerungsspeicher und Zukunftsfrage zugleich. Charlie erbt nicht bloß ein Geschäft. Sie erbt einen Ort, an dem eine frühere Version ihres Lebens noch immer vorhanden ist.
Wenn Liebe vor allem am Schweigen scheitert
Astner erzählt ihre Liebesgeschichte stark über verpasste Möglichkeiten und unausgesprochene Gefühle. Gerade darin liegt sowohl der Reiz als auch eine mögliche Schwäche des Romans.
Charlie und August verbindet über Jahre eine enge Freundschaft. Doch Nähe garantiert keine Offenheit. Unsicherheit, räumliche Entfernung und die Angst vor Verletzungen führen dazu, dass Entscheidungen getroffen werden, ohne dass alles ausgesprochen wird. Eine zeitgenössische Besprechung beschreibt insbesondere Charlies Tendenz, sich bei Verletzungen zurückzuziehen, anstatt die direkte Aussprache zu suchen.
Das ist psychologisch nachvollziehbar, kann beim Lesen aber auch Frustration erzeugen. Manche Konflikte existieren gerade deshalb so lange, weil Menschen nicht miteinander sprechen.
Bei Romance-Romanen wird dieses Verfahren gern als „Miscommunication Trope“ bezeichnet. Der Begriff klingt etwas technischer, als die Sache ist. Menschen reden aneinander vorbei. Die Literatur hat das bereits verwendet, bevor jemand dafür einen Hashtag brauchte.
Astner verbindet dieses Schweigen jedoch mit Charlies Biografie und ihrer Angst, sich emotional vollständig auf einen anderen Menschen einzulassen. Der Verlag beschreibt den Roman ausdrücklich als Geschichte über Fehler, die entstehen, wenn Menschen versuchen, alles richtig zu machen.
Damit bekommt das Missverständnis eine interessantere Ebene. Charlie trifft nicht zwangsläufig falsche Entscheidungen, weil ihr Informationen fehlen. Manche Entscheidungen entstehen gerade aus dem Wunsch, Verletzungen zu vermeiden.
Nur ist Selbstschutz eine merkwürdige Konstruktion: Er kann verhindern, dass jemand hineinkommt. Gelegentlich verhindert er auch, dass man selbst herauskommt.
Eine Buchhandlung als Gegenentwurf zum perfekten Leben
Dass ausgerechnet One Last Chapter zum Zentrum der Gegenwartshandlung wird, ist kaum zufällig. Schon der Name arbeitet mit der Frage nach Ende und Neubeginn.
Astner benutzt Bücher als Verbindung zwischen Charlie und August, aber auch als Bild für Charlies Umgang mit der eigenen Vergangenheit. Geschichten lassen sich beenden. Im wirklichen Leben funktioniert das weniger ordentlich.
Man kann einen Ort verlassen, Kontakte abbrechen und sich ein neues Leben aufbauen. Dadurch wird das Vorherige nicht automatisch zu einem abgeschlossenen Kapitel.
Hier funktioniert die Second-Chance-Romance besser als bloße Wiedervereinigungsfantasie. Die eigentliche Frage ist nicht, ob Charlie und August noch Gefühle füreinander haben. Interessanter ist, ob zwei Menschen nach zehn Jahren überhaupt dort weitermachen können, wo sie aufgehört haben.
Natürlich können sie das nicht.
Menschen verändern sich, selbst wenn Erinnerungen hartnäckig dieselben bleiben. Eine zweite Chance kann deshalb keine Wiederholung der ersten sein. Sie müsste etwas Neues werden.
Zwischen Sommerroman und ernsteren Tönen
Lübbe ordnet „Kein Sommer ohne August“ den Feel-Good-Romanen zu und nennt unter anderem Slow Burn, Childhood Bestfriend, Second Chance, Found Family und Friends to Lovers als zentrale Elemente.
Das beschreibt die Erwartung an das Buch ziemlich genau. Astner erzählt zugänglich, emotional und mit einer klaren romantischen Grundbewegung. Liberty Beach, die Buchhandlung und die Sommerstruktur sorgen für jene Atmosphäre, die bereits das Cover verspricht.
Gleichzeitig beschränkt sich die Geschichte nicht vollständig auf Sommer, Meer und erste Liebe. Verlust, familiäre Belastungen und schwierige Erfahrungen aus Charlies Vergangenheit geben der Beziehung zu August mehr Gewicht. Auch in der Rezeption wurde mehrfach hervorgehoben, dass der Roman ernstere Themen mit der Liebesgeschichte verbindet.
Dabei sollte man allerdings keinen literarischen Gesellschaftsroman erwarten. Das emotionale Zentrum bleibt die Beziehung zwischen Charlie und August. Die ernsteren Themen erklären ihre Entscheidungen und verleihen der Geschichte Tiefe; sie übernehmen nicht die Hauptrolle.
Das ist eine sinnvolle Schwerpunktsetzung. Ein Sommerroman muss schließlich nicht so tun, als wolle er nebenbei noch die Weltlage klären.
Stärken und Schwächen von „Kein Sommer ohne August“
Stärken
- Die zwölf Sommer geben der Liebesgeschichte Vergangenheit: Charlie und August verbindet mehr als unmittelbare Anziehung.
- Die Zeitebenen passen zum Thema: Gegenwart und Erinnerung ergänzen sich schrittweise.
- Die Buchhandlung besitzt eine echte Funktion: One Last Chapter ist für Charlie mit Kindheit, Sicherheit und ihrer Beziehung zu August verbunden.
- Liberty Beach funktioniert als emotionaler Schauplatz: Der Ort steht gleichzeitig für Zugehörigkeit und Flucht.
- Bücher werden sinnvoll in die Beziehung eingebunden: Charlie und August teilen ihre Liebe zum Lesen bereits als Kinder.
- Klare Romance-Dynamik: Friends to Lovers und Second Chance sind nicht nachträglich aufgesetzt, sondern ergeben sich aus der gemeinsamen Geschichte.
Schwächen
Die Konstruktion bringt zwangsläufig eine gewisse Vorhersehbarkeit mit sich. Wer häufig Second-Chance-Romance liest, wird die grundsätzliche Richtung der Geschichte früh erkennen. Auch das wiederholte Schweigen und die verpassten Aussprachen zwischen Charlie und August können stellenweise anstrengend wirken.
Gerade daran entscheidet sich vermutlich, wie sehr man den Roman mag. Wer emotionale Spannung daraus ziehen kann, dass zwei Menschen lange brauchen, um ehrlich miteinander und mit sich selbst zu werden, findet hier viel. Wer beim dritten Missverständnis bereits beide Figuren in einen Raum setzen und die Tür abschließen möchte, braucht etwas mehr Geduld.
Für wen eignet sich „Kein Sommer ohne August“?
Der Roman eignet sich besonders für Leser, die Second-Chance-Romance, Friends to Lovers, Geschichten über Jugendlieben und Bücher über Bücher mögen. Auch wer Romane schätzt, die zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechseln, dürfte an den zwölf gemeinsamen Sommern von Charlie und August Gefallen finden.
Wer dagegen eine völlig unvorhersehbare Liebesgeschichte sucht oder wenig Geduld für Konflikte besitzt, die durch fehlende Kommunikation verlängert werden, könnte sich an einigen Stellen schwerer tun.
Und natürlich richtet sich das Buch an Menschen, die Buchhandlungen mögen. Davon gibt es unter Romanlesern verdächtig viele. Die Branche hat offenbar ihre Zielgruppe gefunden.
Über Lucy Astner
Lucy Astner lebt mit ihrer Familie in Hamburg. Nach Angaben des Verlags hat sie Germanistik und Anglistik studiert und schreibt sowohl Romane als auch Drehbücher. „Kein Sommer ohne August“ ist ihr erster Sommerroman; einen Teil ihrer persönlichen Verbundenheit verortet die Autorin laut Lübbe selbst in New York und an der amerikanischen Ostküste.
Astner hat zuvor unter anderem Kinderbücher und Romane veröffentlicht. Mit „Kein Sommer ohne August“ verbindet sie ihre Arbeit als Unterhaltungsschriftstellerin mit einem Stoff, der sich sehr bewusst an den Konventionen moderner Romance orientiert.
Ein Sommer lässt sich nicht nachholen
„Kein Sommer ohne August“ erzählt eine vertraute Geschichte mit einem wirkungsvollen zeitlichen Gerüst. Zwei Kinder werden Freunde, aus Freundschaft wird Liebe, eine Entscheidung trennt sie und Jahre später zwingt die Rückkehr an den alten Ort beide dazu, ihre gemeinsame Vergangenheit neu anzusehen.
Seine stärksten Momente hat der Roman dort, wo die zwölf Sommer nicht nur romantische Kulisse sind. Charlie und August wachsen miteinander auf und verändern sich dabei. Deshalb bedeutet ihr Wiedersehen nach zehn Jahren nicht einfach, eine alte Beziehung fortzusetzen. Sie müssen herausfinden, ob neben der Erinnerung überhaupt Platz für die Menschen ist, die sie inzwischen geworden sind.
Dass dabei eine Buchhandlung zum zentralen Ort wird, passt fast ein wenig zu perfekt. Astner weiß allerdings, für wen sie schreibt, und macht daraus keinen Hehl. Bücher können Zuflucht sein, Erinnerungen speichern und Menschen verbinden. Nur das wirkliche Leben hält sich ungern an Kapitelgrenzen.
Vielleicht ist das die angenehmste Idee dieses Sommerromans:
Man kann einen vergangenen Sommer nicht zurückholen. Aber manchmal lässt sich noch entscheiden, was nach ihm kommt.
Hier bestellen
Topnews
Erich Lejeune: „Lebe ehrlich, werde frei!“ – Ein Leben sucht seine Ordnung
H. G. Wells zum 160. Geburtstag: Mit der Zeitmaschine zurück zu ihrem Erfinder
Unser Geburtstagskind im August: Mary Shelley
Unser Geburtstagskind im Juli: Franz Kafka und die Kunst, sich nicht zurechtzufinden
Unser Geburtstagskind im Juni: Thomas Mann und die brüchige Ordnung der Welt
Unser Geburtstagskind im Mai: Novalis - Die Blaue Blume und die Wiederverzauberung der Welt
Unser Geburtstagskind im April: Samuel Beckett
Unser Geburtstagskind im März: Heinrich Mann
Unser Geburtstagskind für den Wintermonat Februar: Gertrude Stein
Ein Geburtstagskind im Januar: Edgar Allan Poe – Dichter der Struktur und des Schreckens
Geburtstagskind im Dezember – Emily Dickinson
Ein Geburtstagskind im November: Astrid Lindgren
Geburtstagskind im Oktober: Benno Pludra zum 100. Geburtstag
Das Geburtstagskind im September: Roald Dahl – Der Kinderschreck mit Engelszunge
Ein Geburtstagskind im August: Johann Wolfgang von Goethe
Hans Fallada – Chronist der kleinen Leute und der inneren Kämpfe
Ein Geburtstagskind im Juni: Bertha von Suttner – Die Unbequeme mit der Feder
Ein Geburtstagskind im Mai: Johannes R. Becher
Ein Geburtstagskind im April: Stefan Heym
Jede Seite an dir von Jana Crämer – Zwischen Buchliebe, Social Media und der Angst, sichtbar zu werden
Fünf Sommer mit dir von Carley Fortune: Ein Roman über erste Liebe, verlorene Zeit und die Menschen, die uns nie ganz verlassen
New Promises (Green Valley Love Band 2) von Lilly Lucas – Jetzt oder Nie
Keeping 13 von Chloe Walsh: Liebe ist leicht versprochen – Sicherheit nicht
Binding 13 von Chloe Walsh: Wenn Unsichtbarkeit zur Überlebensstrategie wird
The Love Hypothesis von Ali Hazelwood: Wenn selbst Gefühle einen Versuchsaufbau brauchen
Culpa Vuestra – Eure Schuld von Mercedes Ron: Wenn das Happy End plötzlich Alltag bekommt
Der Papierpalast von Miranda Cowley Heller: Eine Rezension über Liebe, Erinnerung und die Entscheidungen, die ein ganzes Leben begleiten
Die sieben Männer der Evelyn Hugo von Taylor Jenkins Reid: Eine Rezension über Ruhm, Liebe und die Geschichten, die hinter einer Legende verborgen bleiben
The Unhoneymooners von Christina Lauren: Eine charmante Romantic Comedy über zweite Chancen, falsche Eindrücke und die Liebe am unerwartetsten Ort
Inga Hankas Little Hollywood erzählt vom Erwachsenwerden zwischen Videothek, Familienlast und den Versprechen der Neunziger
Zwischen gestern und für immer von A. D. Wilk: Ein Roman über Verlust, Erinnerung und die Frage, ob Liebe Zeit überdauern kann
Liebewesen von Caroline Schmitt: Ein Roman über Nähe, Sehnsucht und die Angst, wirklich gesehen zu werden
Nachts ist man am besten wach von Kristina Valentin: Eine Liebesgeschichte über zweite Chancen und die leisen Stunden dazwischen
New Wishes von Lilly Lucas (Green Valley Love Band 7)
Aktuelles
Früchte des Zorns: John Steinbeck und die Frage, was vom Menschen bleibt, wenn er alles verliert
Narnia kehrt zurück: Greta Gerwig zeigt erste Bilder aus „Das Wunder von Narnia“
Hildebrandslied, Gutenberg-Bibel und Willehalm-Kodex: Kassels Bibliothek öffnet ihre Schatzkammer
Wenn die Tage kürzer werden und die alten Märchen zu uns zurückkehren
„Asterix erobert Rom“ wird 50: Warum der Passierschein A 38 noch immer funktioniert
Maxim Biller: Schwarze Samstage – Die Vergangenheit, die niemals aufgehört hat
Weißer Rausch von Anu Ojala – Verbrechen im Schatten der arktischen Kälte
„Die Pflege trägt viele Kasacks“: Wenn die Angst vor dem Altwerden aus dem Pflegealltag kommt
Die Sphären des Schicksals: Wenn die Vergangenheit ihre Geheimnisse zurückfordert
Die Ballade von Ronan McCoy von Colin Morgan – Wenn eine Freundschaft das Erwachsenwerden verändert
Der Nachtzug von Sebastian Fitzek – Wenn Spannung wichtiger wird als Glaubwürdigkeit
Elbstürme von Miriam Georg – Liebe, Verrat und der Preis der Freiheit
Elbleuchten von Miriam Georg – Verbotene Liebe und die dunkle Seite des Hamburger Wohlstands
Die Regenschwimmerin von Romy Fölck – Rezension: Drei Frauen, eine alte Freundschaft und der Mut, neu anzufangen
Jede Seite an dir von Jana Crämer – Zwischen Buchliebe, Social Media und der Angst, sichtbar zu werden
Rezensionen
Played by the Piper – Die Unbeugsame von Raven Kennedy: Rezension über eine Welt voller Plagen und eine Liebe, die zur Gefahr wird
Richard David Precht: „Auserzählt?“ – Über die Kultur und die Freiheit, selbst zu denken
Friedrich Nicolais „Sebaldus Nothanker“ – Was eine freie Überzeugung zum Leben braucht
Altes Land von Dörte Hansen – Rezension: Von Heimat, Flucht und Menschen, die nirgendwo dazugehören
Die Kate-Linville-Reihe von Charlotte Link: Alle Bücher in der richtigen Reihenfolge – mit Rezensionen
Was, wenn alles gut wird? von Lia Morgenstern – Rezension: Über die Angst vor dem Glück
Aprikosenkind von Judith Merchant: Wenn Mutterliebe zur gefährlichen Gewissheit wird
Salzwind von Miriam Georg: Wenn Freiheit einen Preis bekommt
Sturmland von Miriam Georg: Eine Liebe zwischen Freiheit, Geheimnissen und der rauen Nordsee
Alexander Puschkin: Eugen Onegin – Von der Liebe und der merkwürdigen Unfähigkeit, das Richtige zu tun
John Steinbeck: East of Eden – Wie viel Freiheit bleibt dem Menschen?
Herders „Fragmente“ zur deutschen Literatur – Eine Sprache sucht ihre eigene Bewegung
Hippels „Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber“ – Wenn Ausschluss sich Natur nennt