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  • Aktuelle Kommentare

    1. Charly
      "Die Künstlerchen warten auf das Festtreten ihres Sandes und schaufeln fleißig und wie vom Selbstmord besessen weiter, und das Kulturpublikum schaut weiterhin, ebenso von der Selbstermordung der "Künstler und Künstlerinnen" besessen, die Storys der Künstlerchen an, um auch den neuen, frisch aufgeworfenen Sand aufs Neue festzutreten." Stark. Bin angetan von diesem Text besonders von dem oben zitierten Satz. Der tote Punkt der Kunst ist längst erreicht! Diesen kann nur noch die Spezies nach uns durchbrechen.
    2. Gustav
      Ganz schön verwirrend. Doch kenn ich diese Gedanken nur zu gut. Einfach weiter produzieren und auf gute Resonanzen hoffen.
    3. Selma Palmer
      Ein entschiedenes Nein zu Prechts abstrusen Vorschlag eines Zwangsdienstes! Diesen gäbe es mit der (Wieder-)Einführung der allgemeinen Dienstpflicht (früher: Reichsarbeitsdienst), auch wenn er heute getarnt als Gesellschaftsjahr unters Volk getrieben würde! Stünde diese nämlich erst einmal in der Verfassung, könnten Sie zu jedem x-beliebigen Dienst in sog. Mangelberufen herangezogen werden! Männer auf dem Bau, in Schlachthöfen, Frauen in Putzkolonnen - alles wäre denkbar - Missbrauch und Ausbeutung wären Tür und Tor geöffnet! Diese krude Idee wurde schon letzten Sommer von AKK, Spahn und Ziemiak in den Medien hochgespült und verstößt eindeutig gegen so ziemlich alle Artikel unserer Verfassung (insb. Art. 12: Verbot der Zwangsarbeit) und gehört stante pede in die Tonne getreten! Nebenbei bemerkt, die drei erwähnten Protagonisten haben nie gedient und mussten sich mit den Schattenseiten eines wie immer gearteten Zwangsdienstes niemals auseinandersetzen! Schäbig, wie solche Politiker die Freiheit, ihr Leben selbst zu gestalten, unseren Jugendlichen vorenthalten wollen, wohingegen sie diese selbst in vollen Zügen genießen durften! Ich frage mich daher nach dem Motiv dieser sog. Volksvertreter, warum sie unsere Jugendlichen so hassen, warum sie ihnen wie in einem Gefängnis die elementarsten Grundrechte entziehen wollen? Oder sind es gar einige mächtige Lobbyisten der privaten Pflegekartelle, die sich in Berlin gegenseitig die Klinke in die Hand geben, um an billige Arbeitssklaven zu kommen? Fazit: Von mir jedenfalls wird kein Politiker und keine Partei eine Stimme bekommen, der/die sich nicht dezidiert gegen einen Zwangsdienst ausspricht! Darüber hinaus möchte ich meine Steuergelder in die bessere Bezahlung von Pflegekräften (auch THW, Feuerwehr, Polizei und Bw) investiert wissen, und nicht in Zwangsmaßnahmen, die nur allein dazu dienen, unsere künftige Generation zu knechten!
    4. Traumsuse
      Fein-Fein- Respekt! Respektiere dich selbst, respektiere andere und übernimm Verantwortung für das was du tust.(Dalai Lama)
    5. Susi
      Ein sehr rührender stechender Text! - weiter schreiben

    Aktuelle News

    Der Alptraum im "Weißen Haus"
    In seinem neuen Roman "Die Nickel Boys" erzählt der Pulitzerpreisträger Colson Whitehead von einer US-Strafanstalt, in der gefoltert und gemordet wird. Die real exisiterende "Arthur G. Dozier School for Boys", die hierzu Vorlage bot, wurde erst 2011 geschlossen.
    Robert Mensasse - Ein Engagierter Europäer
    Der Schriftsteller Robert Mensasse wird heute, am 21. Juni, 65 Jahre alt. Mensasses Schaffen, so scheint es, ist untrennbar mit der der Idee Europa verbunden. Nie hat der Österreicher daran zweifeln lassen. Ein Verteidiger der Engagierten Literatur.
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    Der neue Roman aus der "Die Tribute von Panem"- Reihe soll, zeitgleich mit der amerikanischen Originalausgabe, am 19. Mai 2020 auf den deutschen Markt kommen. Wie die 3 bisher erschienenen Bände, erscheint auch der vierte bei dem Hamburger Verlag Friedrich Oetinger.
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    Am 18.06.2019 fand die zweite Sendung des Literaturformats "Gottschalk liest?" im bayrischen Bad Kissinen statt. Zu Gast waren dieses Mal Johanna Adorján ("Männer"), Friedemann Karig ("Dschungel") und Marlene Streeruwitz ("Flammenwand"). Als "gemeinsames Thema" des Abends wird der Begriff "Männer" genannt.
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    Die Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch erzählt in ihren Geschichten vom oft grauen Alltag einfacher Menschen. Ihr wohl berühmtestes Werk "Tschernobyl. Eine Chronik der Zukunft" wurde nun vom Suhrkamp Verlag neu herausgegeben. Das Buch wurde um vier - nun erstmals veröffentlichte - Interviews erweitert.
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    Großes Bangen um den beliebten sizilianischen Schriftsteller Andrea Camilleri. Wie aus einer Mitteilung der Klinik Santo Spirito hervorgeht, sei der 93-Jährige am Montagmorgen wegen Kreislauf- und Atemstillstand in Krankenhaus eingeliefert worden.
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    Der niederländische Historiker und Autor Rutger Bregman ist die herausragende Stimme einer neuen Bewegung. Sein 2014 erschienenes Buch "Utopien für Realisten" ist zum Bestseller geworden und wurde in über 30 Sprachen übersetzt. Am Sonntag, 16. Juni 2019, um 23:05 spricht ttt - titel thesen tempramente" im ARD mit Bregman über Zukunftsvisionen.
    Der Bachmannpreis 2019 - Ein Einblick
    Am 27. Juni startet der diesjährige Ingeborg-Bachmann-Literaturwettbewerb in Klagenfurt. Wer liest, wer entscheidet, was erwartet uns?
    Erinnerung an Anne Frank
    Es bilden sich lange Schlangen vor dem Anne Frank Haus in Amsterdam. Die Wartenden wollen sehen, wo das berühmte Tagebuch, eines der wichtigsten Zeugnisse über den Holocaust, geschrieben wurde. Auch die Stadt Frankfurt blickt heut, am "Anne Frank Tag", im Gedenken zurück.
    Wolfram Eicke im Alter von 63 Jahren gestorben
    Wolrfram Eicke schrieb Satiren, Romane und Kinderlieder. Jetzt ist er im Alter von 63 Jahren gestorben. Der Liedermacher ist in der Ostsee ertrunken.
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    Der Satiriker und Politiker Martin Sonneborn klärt auf in Sachen EU-Parlament. Mit seinem Buch "Herr Sonneborn geht nach Brüssel" gibt er satirische, aber deshalb nicht weniger erschreckende Einblicke in den politischen Alltag. Der ehemalige Chefredaktuer des "endgültigen Satieremagazins" Titanic führt derzeit die Spiegel-Bestsellerliste in der Rubrik "Sachbuch" an.
    Die Freiheit eines Gefangenen
    Nach mehr als einem Jahr nach seiner Freilassung spricht der Journalist Deniz Yücel über seine Zeit im türkischen Gefängnis. Im Oktober soll sein Buch „Agentterrorist“ erscheinen.
    Wendepunkt am Buchmarkt!
    Gute Nachrichten für Buchhändler, Verlage und Autor*innen: Zum ersten Mal seit 2012 ist die Zahl der Buchkäufe in Deutschland wieder gestiegen.
    Sachbuchpreis der wbg für Geisteswissenschaften geht an Thomas Bauer
    Den "WISSEN! Sachbuchpreis der wbg für Geisteswissenschaften" erhält der Islamwissenschaftler Thomas Bauer für sein Buch »Warum es kein islamisches Mittelalter gab«. Die 85.000 Mitglieder der wbg, der Buchhandel sowie eine hochkarätige Jury wählten den Gewinner in einem dreistufigen Verfahren aus. In seiner Dankesrede warnte Bauer vor einer Verwahrlosung der geisteswissenschaftlichen Bildung.
    Der französische Philosoph Michel Serres im Alter von 88 Jahren gestorben
    In einem Interview mit der französischen Zeitung "Le Fiagro" erklärte er einmal, er wäre gerne die Hebamme der kommenden Welt. Sein Ziel war es, ein ganzheitliches Wissensverständnis zu schaffen. Insbesondere globale Netzwerke des Wissens lagen ihm daher am Herzen.
    "Das Literarische Quartett" mit Joachim Meyerhoff als Gast
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    Dystopische Romane - wie nahe ist die Zukunft?
    Sibylle Bergs Roman "GRM - Brainfuck" rangiert seit seines Erscheinens auf den Bestsellerlisten. Die deutsch-schweizerische Autorin ist mit ihren düsteren Zukunfts(?)bildern allerdings nicht allein. Klimakatastrophen, Kriege, Überwachungsstaaten: Ein dystopischer Grundton durchzieht derzeit viele Romane. Ein Einblick in die schöne Zukunft.
    Literaturpreis "Text und Sprache 2019" geht an Enis Maci
    Der diesjährige Literaturpreis "Text & Sprache 2019" des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft geht an die Autorin Enis Maci. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung wird ihr am 12. Oktober, im Rahmen der 68. Jahrestagung des Kulturkreises, in Leipzig verliehen.
    SWR Bestenliste - Terence Hanbury White auf Platz 1
    Terence Hanbury White führt mit "Der Habicht" die SWR-Bestenliste für den Monat Juni an. Auf Platz zwei folgt der Roman "Milchzähne" von Helene Bukowski und den dritten Platz belegt Gerhard Falkner mit seinem Buch "Schorfheide. Gedichte en plein air". Hier alle Platzierungen.
    Wie menschlich ist die K.I.
    In seinem neuen Roman "Maschinen wie ich" behandelt der Autor Ian McEwans eines der wichtigsten Themen unserer Epoche: Adams und Evas, serienmäßig, gutaussehend, künstliche Menschen.