Belletristik ist im Buchhandel fiktionale Literatur in ihren verschiedenen Formen, wie beispielsweise die literarischen Genres Roman und Erzählung. Belletristik ging aus dem Buchhandelssegment der Belles Lettres (frz. „schöne Literatur“) hervor. Im 17. Jahrhundert entstand sie zwischen dem Markt gelehrter Fachliteratur der Wissenschaften und dem Markt günstiger, zumeist sehr grob ausgestatteter Bücher für das „einfache Volk“ (→ Volksbuch). Im heutigen Sinn hat sich Belletristik als ökonomisches Konzept des Buchhandels für Unterhaltung ausgebildet. Das kulturelle Konzept für Literatur ist dagegen weiter gefasst.[1]
Aus dem französischen Ausdruck Belles Lettres entstand im Deutschen der Gallizismus Belletristik. Im heutigen Französisch existiert dagegen kein Begriff, der mit dem im deutschsprachigen Raum (auch fachsprachlich) gebräuchlichen „Belletristik“ absolut bedeutungsgleich wäre. Vielmehr kommen dort – je nach Zusammenhang – die folgenden drei Begriffe zur Anwendung:
Quelle: Wikipedia