ARD Shut down im Kulturbetrieb: Die Themen der kommenden Ausgabe von "ttt" - titel, thesen, temperamente

Der deutsche Kulturbetrieb in Quarantäne; ein neuer Gerichts-Thriller von John Grisham; und der mit dem Leipziger Buchpreis ausgezeichnete Roman "Stern 111" von Lutz Seiler. Dies sind die literarischen Themenschwerpunkte der kommenden Ausgabe von "ttt" - titel, thesen, temperamente (15. März 2020, 23:05).

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Fot: ARD Die Literatur-Themen der kommenden Ausgabe von "ttt" - titel, thesen, temperamente.

Die Ausbreitung des Coronavirus schreitet weiter voran. Deutschlandweit werden in immer mehr Bundesländern Schulen und Universitäten geschlossen, Kulturveranstaltung abgesagt, Ausstellungen und Kultur-Events verschoben. Autor*innen, Künstler und Institutionen wie Verlage etc. erleiden in der Folge immense Verluste. Welche Auswirkungen hat die Coronakrise auf Künstler und Publikum genau? Darüber spricht "ttt" mit dem Präsidenten des Deutschen Buchhandels Ulrich Khuon und dem Soziologen Heinz Bude. Bude hatte bereits in seinem 2014 erschienenen Essay "Gesellschaft der Angst" eine "Gesellschaft der verstörenden Ungewissheit, der runtergeschluckten Wut und der stillen Verbitterung" aufgezeigt.

 

John Grisham - "Die Wächter"

Wer im Haus bleibt, hat viel Zeit zum lesen. Vielleicht den neuen John Grisham-Thriller "Die Wächter". Erneut schickt der Autor seinen Helden Cullen Post quer durch die USA, und zeigt dabei die Skrupellosigkeit, den Rassismus und die Korruption - insbesondere in der Rechtspraxis - des Landes auf. Im Interview mit "ttt" spricht Grisham, der früher selbst einmal als Strafverteidiger aktiv gewesen war, übers Schreiben und über Ungerechtigkeit.

"STERN111" - Lutz Seilers neuer Roman

Lutz Seilers "Stern111" wurde vor kurzem erst mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Seilers beschreibt hier die von Euphorie und Ratlosigkeit durchzogene Zeit unmittelbar nach der Wende. Die Aufbruchsstimmung, erzählt anhand eines "Roadtrips" mit dem Wagen des Vaters, endet in der "Assel", einer Kneipe in der Oranienburger Straße. Hier hatte der Autor tatsächlich einmal gearbeitet. Wie auch bereits in "Kruso", dem Vorgänger-Roman, schafft es Seiler mit wenigen Worten eine Atmosphäre zu erzeugen, in die der Leser, die Leserin, augenblicklich eintaucht. Das sanfte Brummen des Autos - ein Schrotthaufen aus heutiger Sicht - welches wie auf Schienen über die Pflasterstein-Straßen gleitet. Ein schäbige Kneipe, die zu einer Insel wird, zu einer ganzen Welt, von der aus die lang geträumten Träume wahr gemacht werden können. "ttt" hat den Autor im Hinterhof der"Assel" zum Interview getroffen, und über den neuen Roman gesprochen.

 

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