Vorschau Das bringt der Winter bei Rowohlt

Vier Bücher kündigt der Rowohlt-Verlag für den Winter 2020/21 an. Der Rückzug in die Dunkelheit; mysteriöse Mordserien; der Weg aus der Abhängigkeit gesellschaftlicher Muster - Wir zeigen, mit welch vielversprechenden Namen der Verlag gen Ende des Jahres auftrumpft und welche Werke dahinterstecken.

Vier Bücher, die der Rowohlt Verlag im Winter 2020/21 bringt. Foto: Pixabay

Der Winter lädt bekanntlich zum lesen ein. Bei Rowohlt stehen für das Jahr 2020/21 noch vier großartige Bücher in den Startlöchern, die eine spannungsreiche Lektüre versprechen: Martin Mosebach mit "Krass"; Jan Seghers mit "Der Solist"; Simon Beckett mit "Versteckt" und Glennon Doyle mit "Ungezähmt". Wir stellen die Bücher in aller Kürze vor.

 

Martin Mosebach - Krass

Martin Mosebach ist Essayist, Lyriker, Belletrist, Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung der Akademie der Künste Berlin/Brandenburg, und alles in allem eine durchweg literarische Gestalt. Nun legt er einen neuen Roman vor, in dessen Mittelpunkt der egozentrische und titelgebende Geschäftsmann Ralph Krass steht. Krass kauft sich was er benötigt, um die Welt nach seinen Willen zu formen: Gesellschaft, Ansehen, Liebe, Begeisterung. Als er im Zuge einer Veranstaltung in Neapel auf eine junge Abenteurerin trifft, kann er nicht anders, als auch ihr einen ungewöhnlichen Pakt anzubieten. Sein Assistent Dr. Jüngel beobachtet die sich abspielenden Szenerien mit Eifersucht und Neid. Erst später, mit Abstand und in gewohnter Umgebung, gelingt es Krass, die Mosaiksteine des Abends zusammenzusetzen.... "Krass" erscheint am 26. Januar 2021.

"... dieser atmosphärische, bildstarke Roman über das, was das Verstreichen von Zeit mit Menschen tut, ist zugleich Liebesroman und Mephisto-Geschichte – manchmal aufgehellt durch leisen Humor, aber vor allem dunkel und in dieser Dunkelheit ergreifend schön. Eine große Erzählung, die den Bogen von Neapel über Frankreich bis nach Kairo schlägt, und eines der fesselndsten, ja überraschendsten Bücher, die Martin Mosebach bisher geschrieben hat." (Aus dem Ankündigungstext)

Jan Seghers - Der Solist

Der Solist, das ist der Frankfurter Ermittler Neuhaus, der im Sommer 2017 zur SETA - einer Sondereinheit zur Terrorbekämpfung - stößt. Die SETA wurde gegründet, um bisherige Versäumnisse der Sicherheitsbehörden - wie etwa die NSU-Morde oder das Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt- in Zukunft zu verhindern. Deutschland steht kurz vor den Wahlen, die Lage ist angespannt, die Menschen sehnen sich nach Ruhe. Neuhaus ist geschickt worden, um das Team zu unterstützen, zugleich jedoch, um die einzelnen Akteure zu überwachen. Denn innerhalb der Polizei gibt es ein Nazi-Problem. Plötzlich erschüttert eine Serie von Morden die Republik. Die Auswahl der Opfer - ein junger jüdischer Aktivist, eine muslimische Publizistin und ein parlamentarischer Staatssekretär - scheinen zunächst zusammenhangslos. Neuhaus macht sich auf die Suche nach Antworten. "Der Solist" erscheint am 26. Januar 2021.

Glennon Doyle - Ungezähmt

Eine gute Tochter sein, eine gute Freundin, eine gute Ehefrau - von klein versuchte Glennon Doyle dem erschaffenen Idealbild einer Frau zu entsprechen. Ganz oben auf der Liste steht dabei, sich anzupassen, etwas auszufüllen, was noch nicht besetzt wurde. Dieses Anpassen jedoch, macht Müde, laugt aus, überfordert. Kurz bevor sich Glennon - die zu dieser Zeit bereits erfolgreiche Bestsellerautorin ist - verliert, verliebt sie sich plötzlich in eine Frau und beschließt daraufhin, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. "Ungezähmt" erscheint am 17. November 2020.

"Glennon Doyle zeigt uns, was Großes geschieht, wenn Frauen aufhören, sich selbst zu vernachlässigen, um den an sie gestellten Erwartungen gerecht zu werden, und anfangen, auf sich selbst zu vertrauen. Wenn sie auf ihr Leben schauen und erkennen: Das bin ich. Ungezähmt." (Aus dem Ankündigungstext)

Simon Beckett - Versteckt

Drei Krimi-Kurzgeschichten präsentiert der englische Autor Simon Becket in diesem neuen Band mit dem Titel "Versteckt". In der ersten kehr ein Mann in das Dorf seiner Kindheit zurück und erinnert sich daran, wie er damals, gemeinsam mit seinen Freunden, auf der Mülldeponie eine furchtbare Entdeckung machte. Weiter geht es mit einem jungen Mann, der davon überzeugt ist, alles erreicht zu haben: Eine hübsche Verlobte, einen guten Job. Ein Überfall zeigt ihm, dass er falsch lag. Zu guter Letzt geht es um einen Jungen, der sich verirrt und auf einer abgelegenen Farm Zuflucht finden. Zunächst froh, auf die freundliche Mrs. Perrin gestoßen zu sein, kehrt sich die Geschichte um. Der Alptraum beginnt erst. "Versteckt" erschien bereits am 13. Oktober 2020.

"Drei Geschichten, die Begegnungen mit dem Bösen erzählen. Exzellent geschrieben, atmosphärisch-dicht, spannend und düster, zeigen sie die Vielseitigkeit von Simon Beckett als Spannungsautor. Gänsehaut garantiert!" (Aus dem Ankündigungstext)

 
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