Ich wäre gerne poetisch,
doch erstmal aus den falschen Gründen.
Ich wäre gerne poetisch, doch welche Worte stünden
auf dem Papier?
Ich wäre gerne poetisch;
es ist so… ästhetisch.
Ein kreativer Weg, wüsste ich, wovon ich schrieb.
Alles wegen dir, statt mir.
Doch geb ich dir offen zu viel Schuld,
wirst du innerlich klagen, es nicht nach Außen tragen und am Ende deine Nerven versagen.
Ich wäre gerne poetisch,
doch dieser Wunsch kam nur durch dich.
Oder doch eher durch mich, denn
ich schien nie die richtigen Worte zu formulieren
um deine Zweifel zu relativieren.
Du hältst so fest an deinen Gedanken,
ich möchte nicht schon wieder zanken.
Aber ich will helfen,
nur scheint mein Rat, das Beste was ich geben kann,
fehl am Platz
in deiner Hand.
Das Beste was ich geben kann,
doch was gibst du mir?
Einen bösen Blick oder Kritik,
das bekomme ich häufig.
von dir.
Nun scheint alle erstmal schlecht,
aber das ist es nicht.
Wir hatten eine enge Verbindung,
sie war echt,
doch mittlerweile ist es mir ganz recht:
wir distanzieren uns.
Dieser ganze Bumms,
ich muss es leider sagen,
belastete mich.
Allerdings, ganz schlicht,
nicht durch dich,
sondern vollends wieder
durch
mich.
Ich hielt so fest an meinen Gedanken,
aber in einer Beziehung würden wir doch auch bloß zanken?
Oder nicht?
Jetzt schreib‘ ich dieses Gedicht,
vielleicht um meine Gedanken zu sortieren,
doch eigentlich will ich mich nicht weiter echauffieren.
Diese enorme Nähe war mir unbekannt,
wahrscheinlich fühlte ich mich deshalb so überrannt,
doch falsche Interpretation
ist eigentlich die einfachste Lösung für meine Situation.
Deine gemischten Signale halfen nicht dabei,
sie sind dennoch nicht das Finale.
Deine bessere Hälfte - etwas über ein Jahr -
fand die Chats -
eine logische Reaktion:
Kontaktverbot zu meiner Person.
Ich wurde also überall blockiert -
trotzdem ging es kurze Zeit,
von dir aus,
wie davor weiter.
Bis heute - und ich sage nicht mehr leider -
wir ziemlich normale Freunde sind.
Durch ChatGPT bestätigt,
hat das Ganze sich allmählich erledigt.
Du erzählst von deiner Beziehung und deinen Problemen,
ich versuche dir zu helfen,
doch scheinst du das fast als Witz aufzunehmen.
Und wirst häufig noch gereizter.
Das ,,erledigt‘‘ sollte ich vermutlich streichen.
Ich verstehe dich nicht,
in vielen Bereichen.
Klar haben wir eine andere Sicht,
aber widersprüchlich bist du trotzdem.
Du scheinst es nicht zu sehen,
erwartest von Anderen Verschlossenheit,
zertrittst ihre privaten Dinge aber breit,
dabei haben sie keine Relevanz.
Solche ,,Kleinigkeiten‘‘ ließen mich immer weniger Interesse haben.
Zu dem viel auf, dass unsere Charakter
völlig verschiedene Richtungen einschlagen.
Während du genervt, gereizt, angefressen bist,
bin ich gut gelaunt, versuche immer zu schaun‘,
die guten Dinge zu erkennen.
Und fühle mich schlecht
Weil du so viel durchgemacht hast
Und ich so vieles gar nicht nachvollziehen kann.
Das wird für dich wie ein Vorwurf klingen
und es wird mir nicht gelingen,
es dir anders rüberzubringen.
Es soll kein Vorwurf sein.
Ich kann deine Gedanken nicht wissen,
doch irgendwie ist es nur bei dir so schwer,
aus dem riesigen Meer
der Worte,
die passenden zu finden.
Auch bei diesem Gedicht kannst du viel interpretieren,
(Ich kann nicht garantieren,
dass du das alles jemals erfahren wirst)
doch wo wäre da der Sinn?
S
Vielleicht würden die ganzen Gedanken,
was könnten wir sein und haben,
dann auch bei dir starten.
Du warst der Start für mich.
Du hast mich jetzt schon viel über mich selbst lernen lassen.
Doch die Beiträge auf Instagram,
die schaute ich mir an,
von kippenkater und co.
Ziemlich passend für unsere Situationen,
vielleicht auch nur für meine Interpretationen,
diese ganzen Emotionen
und dann dachte ich mir
Ich wäre gerne poetisch.
Heute habe ich etwas Neues gelernt
durch dich
über mich.
Ich bin doch schon ziemlich poetisch.
Zwar hast du mir den Stoff zum Schreiben gegeben,
aber nie im Leben
hätte ich gedacht,
dass ich daraus so viel mach‘.
Wer weiß was die Zukunft für uns -
ob getrennt oder zusammen -
in irgendeiner Form -
bereithält.
Es steht und fällt
mit dem letzten Gedanken, den ich der schenke.
Wobei ich immer wenn ich das hier lese,
an dich denke…
Eins ist klar:
ich lernte eine Menge,
doch ich hoffe diese Enge
kehrt nie wieder zurück.
Ich hoffe für dich,
dass du bald denken kannst wie ich.
Mehr Positivität und Loyalität
in dein Leben kehren
Bleibt nur noch eins zu sagen:
mögen du und deine bessere Hälfte
euch noch lange unterstützen und begehren.
Ich jedenfalls kann mich nicht beschweren
über dieses erste Gedicht,
dennoch müsste es mal betrachtet werden
aus anderem Licht:
bin ich poetisch oder doch nicht?