Goldne Strahlen auf den Wegen,
jeder Schatten flieht geschwind.
Licht erwacht als süßer Segen,
leise flüstert nun der Wind.
Seht, wie Erd und Himmel lachen,
weil der Tag die Welt berührt!
Alle müden Herzen wachen,
wenn das Glück uns weiterführt.
Sonne, komm und scheine heller,
ruf die Freude in die Welt!
Und das Herz schlägt spürbar schneller,
weil das Licht uns warm erhellt.
Wo wir tief im Traum gelegen,
still bewacht von Flut und Nacht,
weicht der Nebel sanften Wegen,
die der junge Morgen schafft.
Silberdunst tanzt auf den Wellen,
bis das Gold der Welt entspringt –
Lebenslust in lichten Hellen,
die das Herz zum Singen bringt!
Farbenpracht auf allen Pfaden,
jeder Zweig fängt an zu blühn.
In der Wärme wollen baden
rotes Glück und junges Grün.
Sonnenschein im Herzen drinnen,
jeder Kummer ist vorbei.
Lass uns neu das Spiel beginnen,
fröhlich, unbeschwert und frei!
Sonne, komm und scheine heller,
ruf die Freude in die Welt!
Und das Herz schlägt spürbar schneller,
weil das Licht uns warm erhellt.