Der Schweizer Schriftsteller Martin Suter ist ein literarischer Grenzgänger, der, wie er selbst sagt, gern über alle Genregrenzen hinausgehen, und "jede From von Literatur" einmal gemacht haben will. Zuletzt erschien eine Bastian-Schweinsteiger-Biografie in Roman-Form. Ein Filmporträt zeigt den Autor während eines Spazierganges durch den eigenen Kosmos, seinen Figuren und dem Nicht-Ausgeschriebenen auf der Spur. "Alles über Martin Suter. Außer die Wahrheit" kommt Mitte August in die Kinos.
Es sei kein klassisches Filmporträt, was wir da im August in den Kinos zu sehen bekommen werden. Vielmehr handle es sich um einen "Dokumentarfilm, der über die Fiktion nicht nur die Romane Martin Suters zum Leben erweckt, sondern uns auch den Autoren hinter den Geschichten auf einer ganz neuen Ebene näherbringt." Schließlich weiß der Schweizer Schriftstellers selbst: "Die Fantasie stimmt ja meistens mehr, als die Realität"
Abwege und Figuren auf einem Spaziergang in die eigene Geschichte
Der Dokumentarfilm "Alles über Martin Suter. Außer die Wahrheit" zeigt den Autor während eines Spazierganges durch die eigene Geschichte, in Korrespondenz gewissermaßen mit den eigenen ProtagonistInnen und deren Geheimnissen. Darüber hinaus lernten wir Suters persönlichen Alttag kennen, seinen eigenen Kosmos, eine Welt der Gegensätze, die von der Sucht nach Geschichte geprägt ist. Abwege scheinen es zu sein, auf denen Suter Erzählungen und Figuren findet und ergründet. "Schreiben", so der Schweizer, habe viel mit weglassen zu tun.
Produktion : "Alles über Martin Suter. Außer die Wahrheit"
Der 90-minütige Dokumentarfilm startet am 25. August in den Schweizer Kinos. Produziert wurde er von der Filmgerberei GmbH. Produzenten sind Flavio Gerber & Nadine Lüchinger; koproduziert wurde die Doku von Florianfilm GmbH und SRG SSR ARTE.
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