Kai Lüdders entfacht in seinem brennend aktuellen Roman ein albtraumhaftes Szenario einer übersättigten Gesellschaft am Abgrund. Was, wenn die Ordnung, die du kennst, von heute auf morgen zusammenbricht? Was, wenn du Teil eines zerstörerischen Spiels bist, das du selbst entfacht hast?
In seinem packenden philosophischen und hochpolitischen Debüt, entwirft der Schriftsteller Kai Lüdders, das Szenario einer Gesellschaft, die sich in ihrem unbändigen Wohlstandsstreben selbst verliert und die bereit ist, wirklich alles aufs Spiel zu setzen. „Mutwille“ ist Gesellschaftsporträt und Politthriller zugleich. Der Roman – rasant mit sprachlicher Verve erzählt – schickt den Leser in eine Zukunft Deutschlands, die vielleicht nicht mehr allzu fern ist; und er fragt danach, was eine gute Gesellschaft im Inneren wirklich zusammenhält und was sie zerreißen kann. „Mutwille“ ist jetzt im Velum Verlag erschienen.
„Mutwille“ – ein Gesellschaftsroman und Politthriller von Kai Lüdders
Im Mittelpunkt des Romans steht Paul Schneider. Der erfolgreiche Lobbyist arbeitet für das Gesundheitsunternehmen UMC in Berlin. Angeekelt von der saturierten Wohlstandsgesellschaft, die ihn umgibt, schmiedet er einen Plan: Ihm schwebt eine Gesellschaft vor, in der die soziale Herkunft keine Rolle mehr spielt und in welcher der gesunde Mensch das Maß aller Dinge sein wird.
Die Vision einer neuen Gesundheitspolitik wird von Norman Bruckmeier unterstützt. Er ist der Chef des mächtigen Gesundheitsunternehmens, das seine giftigen Fäden in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ausgelegt hat. Mithilfe der neuen Partei für Gesundheit und Ordnung (PGO) wollen Schneider und Bruckmeier ihr teuflisches Ziel erreichen, das aktuelle politische System aus den Angeln zu heben. Doch Schneider und Bruckmeier setzen eine abgründige Spirale in Gang, die sie augenscheinlich nicht mehr kontrollieren können. Die Folge: Hass, Hetze, Chaos. Land und Gesellschaft zerreißen.
Kai Lüdders präsentiert einen Roman von aktueller Brisanz, in welchem er die Mechanismen des Polit-, Lobby- und Medienbetriebs durchleuchtet sowie über zahlreiche Charaktere und deren Schicksale ein Gesellschaftspanorama entfächert. Lüdders Roman wird – in einem Deutschland, das sich aktuell auf der schwierigen Suche nach einer neuen Regierung und damit nach einem entscheidenden politischen Weg befindet – mit Sicherheit noch für vielfältigen Diskussionsstoff sorgen.
Über den Autor
Kai Lüdders wurde 1977 in Hamburg geboren. Nach dem Abitur studierte er Rechts- und Politikwissenschaften. Nachdem er mehrere Jahre lang als Rechtsanwalt gearbeitet und in diesem Beruf viele menschliche Abgründe kennengelernt hatte, zog es ihn in das politische Berlin.
Seit seiner Jugend quälen Kai Lüdders die großen Fragen des Lebens und der Philosophie. Auf dem Weg nach Antworten setzt sich der praktizierende Buddhist in seinen Geschichten anhand von menschlichen Schicksalen mit diesen Fragen kritisch und emotional auseinander. Mit der Zeit machte er es sich zur Aufgabe, diese Geschichten des Lebens zu erzählen: Dramen, Widersprüche, Verwerfungen. Immer mit einer großen Prise Fantasie und viel Tempo. Denn eine Geschichte ist nur spannend, wenn sie auch spannend erzählt wird. Und Lüdders hat Spaß daran, dem Leser Bilder im Kopf hervorzuzaubern, die es ihm erlauben, in die Geschichte intensiv einzutauchen. Kai Lüdders lebt in Kleinmachnow (Berlin), ist verheiratet und hat zwei Kinder.
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