Geschlagen

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Ich wurde nie geschlagen.
Stimmt doch, oder?

Aber
warum trafen mich die Worte
„du bist zu viel“,
wie ein Schlag ins Gesicht,
so dass ich krank wurde.

Warum stach es mich,
wenn jemand sagte
„Du bist nichts“,
wie ein Messer im Herz,
denn jetzt weiß ich nicht,
wer ich bin.

Ich wurde nie geschlagen,
aber die Kugeln trafen,
sodass nichts mehr übrig war,
außer meine Narben.

Auch mein Körper,
dem ging es nicht gut,
doch wurde ich ja nie geschlagen,
nur so lange fertig gemacht,
bis ich nichts sah
außer Zahlen.

Bin ich jetzt frei.
Die Person nicht mehr da,
die mich nicht geschlagen hat.
Denn der ihr Tod,
ja der war schneller da.

Nein, ich bin nicht frei.
Noch nicht.
Ich habe mich nicht geschlagen,
sondern Dinge gesagt,
bis ich es sah.

Das Licht
am Ende des Tunnels.
Den Regenbogen
und die Tür zur Freiheit.

Doch bin ich den Weg gegangen.
Nicht zur Tür,
nicht zur Freiheit.
Leider,
denn jetzt wäre ich frei.

Ich habe entschieden,
den Weg zu gehen,
den ich nicht gehen konnte.

Freiheit neu erfinden,
doch vermisse ich,
die Stille von dem Tag,
an dem ich dachte,
endlich Freiheit.

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