Sie schreiben: Gold, Gelb und die Vergesslichkeit der Welt
halten uns zusammen,
schlügen die Herzen höher, hätte man weniger am Herzen,
es sind die Stunden davor und die danach,
dazwischen hast du das Recht dir ins Fäustchen zu lachen.
Sie schreiben: es gibt uns und sie geben unserem Blick
die Richtung ihrer Augen.
Sie schreiben groß und klein, schieben darunter
ein unbeschriebenes Blatt.
Sie sagen, beim Kaffeetrinken, tunke die Gedanken
in die Untertasse,
so kannst du die Leere besser fassen,
die Bäuche sind voller als sie sind, die Finger länger
und die Füße sind schneller, wenn sie fliehen.
Sie sagen, es gibt Wunden, die verheilt wurden, und die,
die nicht zu überwinden sind.
Sie sagen, wenn du schon nichts ausrichten kannst
mach ein Selfie mit dem Kanzler
Freie Texte
Heine und die Tropen: Asien und Karibik
Zoufiné Lauer-Baré
Wo? „ Wo wird einst des Wandermüden Letzte Ruhestätte sein? Unter Palmen in dem Süden? Unter Linden an dem Rhein? “ fragt sich das Lyrische Ich in dem Gedicht „Wo?“ von Heinrich Heine (1797– 1856). Dieser Essay antwortet auf diese Frage: