Stille

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Einen Schritt mehr,
und noch einen,
ein bisschen weniger.
Doch dann….

….Stille.

Der Boden wurde mein Freund.
Schmerzen?
Ich fühle nichts.
Ich sehe meine Liebsten,
einen Garten voller Blumen
und eine Welt,
die nicht meine ist.

Ich gehe
und alles ist frei,
so leicht.
Ein Gesicht,
so fröhlich und freundlich.

Keine Worte,
nur Zeichen.
Ein Lächeln
und die Aufforderung,
mitzukommen.

Ich denke nicht,
sondern bewege mich.
Fast geschafft.
Doch dann…

…Stille.

Ich frage,
„wo bin ich“.
Doch keine Antwort,
denn ich höre nichts.

Ich fühle nichts.
Keine Kontrolle mehr.
Nur Licht.
Aber nicht das,
was ich eben sah.

Habe ich es geschafft?
Bin ich ihr gefolgt?
Ich höre eine Stimme,
die nicht ihre ist.

Ein Feind? Ja.
Ich kriege Panik,
doch kann mich nicht bewegen.
Ich fühle nichts,
außer Schmerz.

Ich realisiere,
ich bin woanders.
Nicht dort,
wo ich eben war.

Ich will zurück
und wehre mich.
So bleibe ich liegen,
doch das bringt nichts.

Ich vermisse es,
die Stille,
das Gefühl der Ewigkeit,
das Gesicht.

Und so tat ich alles,
um zurück zu gehen.
Einmal das Gefühl zu spüren,
dort zu sein,
wo ich hingehöre.

Also besuchte ich dich,
nachdem ich mich traute,
zu realisieren,
was das war.

Fast geschafft,
doch die Sense.
Sie wollte mich nicht.
Noch nicht.

Und so spielte ich mit ihr.
Jeden Tag.
Und auch bis jetzt.
Ich warte voller Freude.
Doch nichts passiert.

Ich würde mein Leben geben,
um einmal wieder dort zu sein,
anstatt Geld zu geben,
um hier zu bleiben.

Ich bringe dir Blumen,
sage „Ich vermisse dich“
und habe keine Angst mehr,
dich zu sehen,
denn es hat eine Bedeutung.

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