Der Begriff deutschsprachige Literatur beziehungsweise deutsche Literatur bezeichnet die literarischen Werke in deutscher Sprache aus dem deutschen Sprachraum der Vergangenheit und Gegenwart.[1] Zur deutschsprachigen Literatur werden im weitesten Sinne die Gesamtheit aller Texte in deutscher Sprache gezählt. Nach einem engen Literaturbegriff werden deutschsprachige Texte, welche den Großgattungen Dramatik, Epik und Lyrik angehören, sowie sowohl sprachlich ausgewählte Selbstzeugnisse, darunter Autobiografien, Memoiren, Tagebücher, Briefe, als auch Essays, literarische Reisebücher, Werke der Philosophie wie Geschichtsschreibung und Reden mit stilistischer Brillanz der deutschsprachigen Literatur zugerechnet.
Deutschsprachige Literatur im frühen Mittelalter setzt etwa um 750 ein, mit den ältesten erhaltenen althochdeutschen Schriftzeugnissen. Dabei handelt es sich zunächst nicht um Literatur im eigentlichen Sinn, also Dichtung, sondern um althochdeutsche Glossare zu lateinischen Schriften und Übersetzungsarbeiten aus dem Lateinischen in die Volkssprache, die als Missionierungshilfe und als Verständnishilfe für lateinische Texte in Klöstern entstanden. Zu den ältesten erhaltenen althochdeutschen Glossaren zählt der Codex Abrogans, der als die älteste zusammenhängende Überlieferung in deutscher Sprache gilt.[2]
Quelle: WikipediaDeutsche Literatur
Adolph Freiherr von Knigge: Über den Umgang mit Menschen – Haltung ohne Serviettenkunde
Johann Wolfgang Goethe: Römische Elegien – Marmor bei Nacht
Gotthold Ephraim Lessing: Hamburgische Dramaturgie – Licht hinter den Kulissen
Friedrich Schiller: Die Verschwörung des Fiesco zu Genua – Freiheit hinter Masken
Laokoon oder über die Grenzen der Mahlerey und Poesie“ – Der Augenblick und sein Nachleben
Novalis: „Hymnen an die Nacht“ – Das Licht hinter dem Licht
Gotthold Ephraim Lessing: „Miß Sara Sampson“ – Tränen hinter dünnen Wänden
Johann Gottfried Schnabel: Insel Felsenburg – Ordnung hinter dem Horizont
Christian Fürchtegott Gellert: Leben der schwedischen Gräfin von G*** – Vernunft mit Herzklopfen
Johann Wolfgang Goethe: „Egmont“ – Freiheit im Schatten der Glocken
Angelika Klüssendorf: Trost – Wenn Nähe erst im Verstummen sichtbar wird
Jan Kuhlbrodt erhält den Klopstock-Preis 2026: Literatur als Schule des Zweifels
Petra Morsbach: Orion
Narziss und Goldmund von Hermann Hesse: Die Suche nach dem richtigen Leben zwischen Vernunft und Freiheit
Die Verwandlung von Franz Kafka: Warum diese Erzählung mehr über unsere Gesellschaft verrät als über einen Käfer
Miriam Carbes „Unerwünschte Töchter“ und das lange Echo einer Familie
Unser Geburtstagskind im Juni: Thomas Mann und die brüchige Ordnung der Welt
Die Rättin – Günter Grass