Am 25. April trifft der Literaturkritiker und Moderator Denis Scheck in seiner Sendung „Druckfrisch“ auf den Schriftsteller Benedict Wells, dessen aktueller Roman „Hard Land“ viel besprochen und hochgelobt wurde. Außerdem zu Gast: Die Autorin Helga Schubert, die mit ihrem Buch „Vom Aufstehen. Ein Leben in Geschichten“ gerade für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert ist. Mit Scheck sprechen die beiden über Popkultur, Ostdeutschland und Selbstmord.
In der kommenden Ausgabe seiner Literatursendung „Druckfrisch“ trifft der Kritiker und Moderator Denisch Scheck auf zwei hochkarätige AutorInnnen. Mit Benedict Wells spricht Scheck nicht nur über dessen fünften Roman „Hard Land“, in dem es um einen magischen und zugleich furchtbaren Sommer geht, sondern auch über die Faszination, die von der Popkultur ausgeht. Außerdem trifft der Literaturkritiker die Schriftstellerin und Bachmann-Preis-Trägerin Helga Schubert. Hier geht es um Lebenserfahrungen, um die Probleme mit dem 4. Gebot und um Selbstmord.
Benedict Wells: "Hard Land"
In seiner Coming-Of-Age-geschichte „Hard Land“ zeigt Benedict Wells, wie Glück und Trauer, Euphorie und Schmerz zusammenfallen. Der Protagonist der Geschichte ist der Außenseiter Sam Turner. Sams Mutter leidet an einem Hirntumor, sein Vater versackt in der Arbeitslosigkeit. Als der 16-jährige eines Sommers in einem örtlichen Kino als Aushilfskraft anheuert, ahnt er nicht, dass diese Enscheidung sein Lebem maßgeblich verändern wird. Hier trifft er auf Freunde, auf das Gefühl der Gemeinschaft und auch auf die erste große Liebe.
Helga Schubert: "Vom Aufstehen. Ein Leben in Geschichten"
Seit ihrer Lesung bei den 44. Tagen der deutschsprachigen Literatur im vergangenen Jahr, ist Helga Schubert wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. In ihrem aktuellen Buch „Vom Aufstehen. Ein Leben in Geschichten“ schreibt sie über ihre Kindheit in Ostdeutschland, über den Krieg und über ihre dominante Mutter. Ergänzt werden diese, durchaus nicht nur sentimentalen, Geschichten mit Naturbetrachtungen, die Schubert über die Jahre hinweg in ihrem Garten machte. In diesem trifft sie auch Denis Scheck, um die Lebenserfahrungen, die sie in ihrem Buch wiedergibt, mit einem Gespräch anzureichern.
Scheck empfiehlt
Denis Scheck empfiehlt „Daheim“ von Judith Hermann: „Die stärkste Liebesgeschichte, die ich seit langem gelesen habe - ein Roman wie ein roter Burgunder, der auf den ersten Schluck ganz unkompliziert ist, aber dann einen unglaublich langen Nachhall am Gaumen hinterlässt und immer komplexer wird. Atmosphärisch dicht, spannend und doppelbödig. Judith Hermann erzählt in ihrem Roman von verpassten Möglichkeiten, von nicht beschrittenen Wegen, vom Klimawandel und den Wüsteneien in unseren Herzen."
Spiegel Bestsellerliste
Und wie immer: Denis Schecks pointierte Revue der "Spiegel"-Bestsellerliste (diesmal: Belletristik), musikalisch eingeläutet vom Kölner Musiker Peterlicht.
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Vom Aufstehen: Ein Leben in Geschichten | Die Wiederentdeckung einer Jahrhundertautorin
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