Wozu Feminismus?: "aspekte" über Femizide, Gleichberechtigung und Patriachat

"Wozu Feminismus?" Dieser Frage widmet sich die kommende "aspekte"-Ausgabe am 5. März 2021 im ZDF. Mittlerweile ist der Feminismus-Diskurs Bestandteil einer breiteren Öffentlichkeit geworden. Doch wo geredet wird, wird nicht gleich gelöst. Schriftstellerinnen und Künstlerinnen bearbeiten das Thema nicht erst seit Gestern. "aspekte" spricht mit Margherita Bettoni (Co-Autorin des Buches "Alle drei Tage"), Leonie Steinl (vom Deutschen Juristinnenbund) und der Autorin Isabel Allende ("Was wir Frauen wollen") über Femizide und der Kampfansage an das Patriarchat.

Der "aspekte"-Moderator Jo Schück im Gespräch mit der Autorin Carolin Wiedemann ("Zart und Frei. Der Sturz des Patriachats") im Bode Museum in Berlin. Foto: Julia Höpfner / ZDF

 

An jedem dritten Tag wird in Deutschland eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. "Aspekte" spricht in der kommenden Ausgabe am 5. März mit Margherita Bettoni (Co-Autorin des Buches "Alle drei Tage") und Leonie Steinl (Mitglied des Deutschen Juristinnenbund) darüber, ob diese Frauenmorde als Femizid anerkannt werden sollten. Als Femizid wird die Tötung einer Frau aufgrund eines hierachisch verstandenen Geschlechterverhältnisses bezeichnet. Bis heute gelten bei Beziehungstaten strafmildernde Umstände.

Isabel Allende und Carolin Wiedemann im Interview

Außerdem spricht "aspekte" mit der Autorin und Feministin Isabel Allende, die mit ihrer Autobiografie "Was wir Frauen wollen" eine Kampfansage an das Patriachat geschrieben hat. Außerdem spricht Moderator Jo Schück mit der Soziologin Carolin Wiedemann, der Autorin des Buches "Zart und frei. Vom Sturz des Patriachats". Auch die Influencerin Louisa Dellert wurd zu Wort kommen.

Aufstiegschancen, gerechte Bezahlung?

Wie sieht es gegenwärtig mit den beruflichen Aufstiegschancen für Frauen und einer gerechten Bezahlung aus? Hierzu spricht "aspekte" mit Sarna Röser vom Verband der Jungen Unternehmer, der Präsidentin des Landfrauenverbandes Petra Bentkämper, sowie mit Equal-Pay-Beraterinnen und Künstlerinnen über Geld, Gleichberechtigung und mögliche Lösungsansätze.

Miss-Germany-Wahl und Frauen im Hip Hop

Auch die Miss-Germany-Wahl hat sich im Zuge des Feminismus-Diskurses verändert. So gibt es keinen Bikini-Walk mehr, die Jury besteht aus vier Frauen und einem Mann, die Teilnehmerinnen werden nach anderen Kriterien ausgewählt. Beim diesjährigen Miss-Germany-Finale ist eine der Kandidatinnen Plus-Size-Model Julia Kremer, seit Jahren Bloggerin und gemeinsam mit anderen Urheberin der Kampagne "Respect my Size".

Lange war auch das Hip-Hop-Genre stark Männer dominiert. Eine Tendenz, die sich gerade etwas ändert: immer mehr Frauen rappen. Lina Burghausen hat kürzlich das erste Rap-Label gegründet, welches ausschließlich nicht männliche Acts unter Vertrag nimmt. Mit ihr, der Newcomerin Yetundey und der inzwischen aus dem Rap-Business ausgestiegenen Musikerin Sookee spricht "aspekte" über Chancen für Musikerin im Hip-Hop.

 
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