Best of SWR Bestenliste - Terence Hanbury White auf Platz 1

Terence Hanbury White führt mit "Der Habicht" die SWR-Bestenliste für den Monat Juni an. Auf Platz zwei folgt der Roman "Milchzähne" von Helene Bukowski und den dritten Platz belegt Gerhard Falkner mit seinem Buch "Schorfheide. Gedichte en plein air". Hier alle Platzierungen.

Handstreiche
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  	  	ISBN 978-3957576422
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  	  	Literatur
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  	  	ISBN 978-3827013682
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  	  	Ines Geipel
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  	  	Roman
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  	  	Volker Braun
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  	  	Umkämpfte Zone. Mein Bruder
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  	  	Gerhard Falkner
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  	  	Bestenliste
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  	  	ISBN 978-3351050689
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  	  	Milchzähne
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  	  	SWR
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  	  	Der Osten und der Hass
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  	  	Lob der Melancholie. Rätselhafte Botschaften
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  	  	Terence Hanbury White
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  	  	Der Habicht
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  	  	Lesen
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  	  	Gregor Hens
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  	  	Missouri
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  	  	Leïla Slimani
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  	  	Colson Whitehead
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  	  	Freiheiten
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  	  	Zadie Smith
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  	  	Schorfheide. Gedichte en plein air
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  	  	All das zu verlieren
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  	  	Die Nickel Boys
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  	  	László F. Földényi
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  	  	Nell Zink
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  	  	Aktuelles
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  	  	Helene Bukowski
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  	  	Virginia
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Foto: Matthes & Seitz T. H. White führt mit seinm Roman "Der Habicht" die SWR Bestenliste für den Monat Juni an.

1. Terence Hanbury White - Der Habicht

Ein Sonderling, der darum bemüht ist, einen Vogel mit Hilfe mittelalterliche Lehrbücher abzurichten, und dabei scheitert. Der Habicht als unerreichtes und unerreichbares Freiheitssymbol. Erschienen bei Matthes und Seitz.

2. Helene Bukowski - Milchzähne

Mutter und Tochter in einem Haus, abgeschieden von der Außenwelt in unbestimmter Landschaft. Als die Tochter ein Findelkind aufnimmt, verändern sich die Verhältnisse. Themen wie Fremdheit und Zugehörigkeit werden in diesem Roman in einer fabelhaften Sprache verhandelt. Erschienen im Blumenbar Verlag.

3. Gerhard Falkner - Schorfheide. Gedichte en plein air

„Frisch geduscht und gegoogelt trete ich hinaus.“ Ein Band voller Momente, berührt von der frischen Luft. Kalauer und philosophischen Überlegungen begegnen und durchkreuzen sich. Erschienen im Berlin Verlag.

4. Colson Whitehead - Die Nickel Boys

Florida, Anfang der 1960er Jahre. In einer Besserungsanstalt werden Jugendliche misshandelt und sadistisch bestraft. Der 16-jährige Elwood wird Opfer von Rasissmus und Willkür. Ein realistischer Roman der institutionelles Versagen aufzeigt. Erschienen im Hanser Verlag.

5. Nell Zink - Virginia

Eine Überhohung der guten alten Doppelmoral: Eine lesbische Frau, die mit einem schwulen Dichter die Ehe eingeht. Ein blondes Mädchen, welches bei der Einschulung als Schwarze durchgeht. Eine Frau in Armut und Freiheit. Ein böses Debüt. Erschienen beim Rowohlt Verlag.

6. Volker Braun - Handstreiche

Die politische Wende von 1989 lässt Volker Braun keine Ruhe. Dagegen kalauert er weiter an: „Unsere Erfahrung: Die Verwerfung.“ Noch im Alter gibt der 90-jährige den Narren, der in Wahrheit über die Vernunft verfügt. Eine Paraderolle. Erschienen beim Suhrkamp Verlag.

7. Gregor Hens - Missouri

Karl kommt im Sommer 1989 nach Missouri, um an einem Collage Deutschunterricht zu geben. In seinem Kurs sitzt Stella. Ein Roadmovie, eine Liebesgeschichte und ein Deutschlandpoträt aus der Ferne. Erschienen beim Aufbau Verlag.

8. Zadie Smith - Freiheiten

Zadie Smith denkt in poststrukturalistischer Manier, von Kierkegaard bist Madonna, von Owen Wilson zu Virginia Woolf. Der 500 Seiten starke Band versammelt eine Vielzahl an klugen Überlegungen und unerwarteten Konklusionen. Erschienen bei Kiepenheuer und Witsch.

9. László F. Földényi - Lob der Melancholie. Rätselhafte Botschaften

Eine Umkreisung des Unzeitgemäßen - die Stimmung der Melancholie. Vorsichtiges Schleichen, mäandern der Sprache, und doch präzise in Ausdruck und Denken. Erschienen bei Matthes und Seitz.

10. Ines Geipel - Umkämpfte Zone. Mein Bruder, der Osten und der Hass

Am Beispiel der eigenen Familie stellt die ehemalige DDR-Spitzensportlerin Ines Geipel die Frage nach den Zusammenhängen von Entlastungsstrategien und den vielleicht gar nich so neuen Hass im Osten. Erschienen im Klett-Cotta Verlag.

10. Leïla Slimani - All das zu verlieren

Hinter der bürgerlichen Fassade: Ehefrau, Ehemann, Kind, lauern sexuelle Sehnsüchte und Obsessionen. Ein weiteres Mal blickt Leïla Slimani in menschliche Abgründe, die zugleich jedoch determiniert erscheinen.

Die Jury

Helmut Böttiger (Berlin) │ Michael Braun (Heidelberg) │ Gregor Dotzauer (Berlin) │ Martin Ebel (Zürich) │ Eberhard Falcke (München) │ Cornelia Geißler (Berlin) │ Peter Hamm (München) │ Richard Kämmerlings (Berlin) │ Sandra Kegel (Frankfurt) │ Elmar Krekeler (Berlin) │ Sigrid Löffler (Berlin) │ Ijoma Mangold (Berlin) │ Lothar Müller (Berlin) │ Klaus Nüchtern (Wien) │ Jutta Person (Berlin) │ Wiebke Porombka (Berlin) │ Iris Radisch (Hamburg) │ Ulrich Rüdenauer (Bad Mergentheim) │ Denis Scheck (Köln) │ Christoph Schröder (Frankfurt) │ Julia Schröder (Stuttgart) │ Gustav Seibt (Berlin) │ Hubert Spiegel (Frankfurt) │ Nicola Steiner (Zürich) │ Hajo Steinert (Köln) │ Daniela Strigl (Wien) │ Kirsten Voigt (Baden-Baden) │ Insa Wilke (Frankfurt) │ Hubert Winkels (Köln)

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