Eugen Onegin von Alexander Puschkin Alexander Puschkin: Eugen Onegin – Von der Liebe und der merkwürdigen Unfähigkeit, das Richtige zu tun

Vorlesen

Es gibt Menschen, die ihre Umgebung mit einer gewissen Überlegenheit betrachten, gesellschaftliche Eitelkeiten mühelos durchschauen und sich gerade deshalb für weitgehend immun gegen die gewöhnlichen menschlichen Schwächen halten. Eugen Onegin gehört zu ihnen. Er ist jung, gebildet, vermögend und bereits gründlich gelangweilt von einem Leben, das ihm kaum etwas vorenthält. Die Petersburger Gesellschaft kennt er ebenso gut wie ihre Vergnügungen, und von der Liebe glaubt er längst zu wissen, dass sie vor allem aus Erwartungen besteht, denen früher oder später die Ernüchterung folgt.

Jewgeni Onegin: Roman in Versen Jewgeni Onegin: Roman in Versen von Alexander Puschkin (Autor), Rolf-Dietrich Keil (Übersetzer, Mitwirkende, Vorwort) insel taschenbuch

Hier bestellen

Jewgeni Onegin: Roman in Versen (insel taschenbuch)

Alexander Puschkin hat seinem Helden damit eine Eigenschaft mitgegeben, die ihn bis heute erstaunlich gegenwärtig erscheinen lässt: Onegin ist durchaus in der Lage, seine Verhältnisse zu beurteilen, nur zieht er aus seinen Erkenntnissen selten die richtigen Konsequenzen. Seine Bildung schützt ihn weder vor Eitelkeit noch vor Gedankenlosigkeit, und seine vermeintliche Unabhängigkeit erweist sich bei näherer Betrachtung als eine recht bequeme Art, sich dem Leben zu entziehen.

Als Onegin ein Landgut erbt und Petersburg verlässt, begegnet er dem jungen Dichter Wladimir Lenski, dessen romantischer Überschwang einen hübschen Gegensatz zu seiner eigenen Ernüchterung bildet. Lenski ist mit Olga Larina verlobt, einem heiteren, hübschen Mädchen, dessen ältere Schwester Tatjana sich weit weniger selbstverständlich in ihre Umgebung fügt. Tatjana liest, träumt und beobachtet. Ihre Vorstellungen von der Liebe verdankt sie vor allem französischen Romanen, und als sie Onegin kennenlernt, scheint sie in ihm jenen außergewöhnlichen Menschen gefunden zu haben, von dem ihre Bücher so ausführlich erzählen.

Sie schreibt ihm einen Liebesbrief, offen und ohne jene gesellschaftlichen Sicherungen, mit denen man sich gewöhnlich vor einer Zurückweisung schützt. Onegin antwortet mit einer bemerkenswert vernünftigen Erklärung, weshalb aus ihnen kein Paar werden könne. Er sei für die Ehe nicht geschaffen, würde sie vermutlich unglücklich machen, und überhaupt täte sie gut daran, ihre Gefühle künftig etwas sorgfältiger zu behüten.

Man kann ihm dabei nicht einmal vorwerfen, unehrlich zu sein. Er verspricht Tatjana nichts, was er nicht halten möchte, und verzichtet auf die Gelegenheit, ihre Unerfahrenheit auszunutzen. Allerdings besitzt seine Aufrichtigkeit jenen unangenehmen Beigeschmack, den die Ratschläge eines Menschen haben, der sich seiner eigenen Überlegenheit allzu sicher ist. Onegin erklärt Tatjana die Liebe, als handle es sich um eine Angelegenheit, die er bereits abschließend verstanden hätte.

Von der Ehre und anderen gesellschaftlichen Torheiten

Die Katastrophe, die wenig später folgt, entsteht aus einer jener gesellschaftlichen Nichtigkeiten, die erst durch die Bedeutung, die man ihnen beimisst, gefährlich werden.

Auf Tatjanas Namenstagsfeier fühlt sich Onegin von der ländlichen Gesellschaft belästigt und nimmt es Lenski übel, ihn zu diesem Fest überredet zu haben. Um sich an seinem Freund zu rächen, beginnt er demonstrativ mit dessen Verlobter Olga zu tanzen und zu flirten. Lenski reagiert eifersüchtig, fühlt sich in seiner Ehre verletzt und fordert Onegin zum Duell.

Bis hierher könnte man die Angelegenheit für eine jener jugendlichen Torheiten halten, die sich mit einer Entschuldigung aus der Welt schaffen ließen. Tatsächlich erkennt Onegin selbst, wie unsinnig sein Verhalten gewesen ist, und weiß, dass Lenski keinen ernsthaften Grund hat, an seiner Freundschaft zu zweifeln. Dennoch kommt es nicht zur Versöhnung, denn inzwischen hat sich mit dem Duellsekundanten Sarezki die Gesellschaft in den Streit eingeschaltet, und mit ihr jene Vorstellungen von Ehre, Ansehen und männlicher Würde, die offenbar wichtiger sind als das Leben zweier junger Männer.

Onegin erschießt Lenski.

Puschkin erzählt diesen Tod ohne die große Geste, die man angesichts seiner Folgen erwarten könnte. Gerade die Beiläufigkeit, mit der aus einer Kränkung ein tödlicher Konflikt wird, macht die Szene so erschütternd. Niemand hat einen wirklichen Grund, den anderen zu töten, und zumindest Onegin weiß sehr genau, dass dieses Duell nicht stattfinden müsste. Aber die Angst vor dem Urteil anderer erweist sich als stärker als die eigene Einsicht.

Bemerkenswert ist auch, wie Puschkin mit dem toten Lenski verfährt. Er erhebt den jungen Dichter nicht nachträglich zum verkannten Genie, sondern denkt über die verschiedenen Möglichkeiten seines ungelebten Lebens nach. Vielleicht hätte Lenski tatsächlich Großes geschrieben, vielleicht wäre er aber auch ein gewöhnlicher Gutsbesitzer geworden, hätte geheiratet, Kinder bekommen, zugenommen und seine romantischen Vorstellungen allmählich gegen die Annehmlichkeiten eines behaglichen Alltags eingetauscht.

Darin liegt weder Geringschätzung noch Trost. Puschkin lässt seinem jungen Dichter die Möglichkeit eines ganz gewöhnlichen Lebens, und gerade weil es ihm genommen wurde, erscheint auch diese unspektakuläre Zukunft plötzlich kostbar.

Tatjana, die Bücher und die Frage, wen wir eigentlich lieben

Während Onegin nach dem Duell die Gegend verlässt, beginnt Tatjana, sich auf andere Weise mit dem Mann auseinanderzusetzen, den sie noch immer liebt. Sie besucht sein verlassenes Haus, betrachtet seine Bücher und liest die Stellen, die er angestrichen oder mit Anmerkungen versehen hat.

Diese Episode gehört für mich zu den schönsten des Romans, weil Puschkin hier etwas über das Lesen erzählt, das weit über Tatjanas Liebesgeschichte hinausreicht.

Tatjana hat sich Onegin zunächst nach dem Vorbild ihrer Romanhelden vorgestellt, während dieser seinerseits keineswegs so unabhängig von literarischen Mustern ist, wie er gerne glaubt. Seine Weltmüdigkeit, seine Distanz und selbst seine demonstrative Gleichgültigkeit erinnern an jene Figuren, die in der europäischen Literatur der Zeit längst zu vertrauten Erscheinungen geworden waren. Tatjana beginnt zu ahnen, dass sie möglicherweise weniger einen außergewöhnlichen Menschen als eine sorgfältig gepflegte Vorstellung von Außergewöhnlichkeit geliebt hat.

Die Frage, die sich daraus ergibt, ist ebenso einfach wie unangenehm: Wie viel von dem, was wir an einem Menschen zu erkennen glauben, haben wir zuvor selbst in ihn hineingelesen?

Puschkin macht sich über Tatjanas romantische Lektüre durchaus lustig, aber er behandelt sie deshalb nicht als törichtes Mädchen. Im Gegenteil, sie entwickelt durch ihre Bücher und die Auseinandersetzung mit Onegins Lektüre allmählich ein genaueres Verständnis von sich selbst und ihrer Umgebung. Die Literatur, die ihr zunächst eine Welt vorgefertigter Gefühle angeboten hat, wird nun zu einem Mittel der Erkenntnis.

Onegin dagegen hat zwar viel gelesen und ebenso viel durchschaut, doch seine Bildung bleibt über weite Strecken eigentümlich folgenlos. Er besitzt die Sprache, um seine Welt zu beschreiben, ohne deshalb einen Weg zu finden, sinnvoll in ihr zu handeln.

Wenn die Liebe endlich kommt und niemand mehr auf sie wartet

Jahre später begegnen sich Onegin und Tatjana in Petersburg wieder. Sie ist inzwischen mit einem angesehenen Fürsten verheiratet und bewegt sich mit einer Sicherheit in der Gesellschaft, die man dem einst so zurückhaltenden Mädchen kaum zugetraut hätte. Onegin erkennt sie zunächst beinahe nicht wieder, und nun geschieht ausgerechnet ihm, was er zuvor mit so viel Vernunft von sich gewiesen hatte: Er verliebt sich leidenschaftlich.

Er schreibt Briefe, wartet auf Antwort und leidet unter einer Zurückweisung, die ihm umso unerträglicher erscheint, als Tatjana ihm keineswegs gleichgültig geworden ist. Die Verhältnisse haben sich umgekehrt, und man könnte darin eine recht hübsche poetische Gerechtigkeit erkennen, wäre Puschkin an einer solchen moralischen Abrechnung interessiert.

Das ist er glücklicherweise nicht.

Tatjana gesteht Onegin, dass sie ihn noch immer liebt. Sie erinnert ihn an ihre frühere Begegnung und lässt durchaus erkennen, dass sie seine plötzliche Leidenschaft nicht ohne Misstrauen betrachtet. Doch sie ist verheiratet und wird ihrem Mann treu bleiben.

Gerade an dieser Stelle wird die Geschichte schwieriger, als es zunächst scheint. Man könnte Tatjanas Entscheidung als Beweis ihrer charakterlichen Stärke verstehen, weil sie sich nicht von einer späten Leidenschaft bestimmen lässt. Ebenso gut ließe sich fragen, weshalb ausgerechnet sie nun jene gesellschaftlichen Verpflichtungen achten soll, an denen Onegin zuvor so kläglich gescheitert ist.

Ihre Ehe ist schließlich nicht aus jener Liebe entstanden, die sie für Onegin empfindet. Dennoch betrachtet sie das gegebene Versprechen als bindend und verweigert sich einem Glück, dessen Möglichkeit sie durchaus erkennt.

Ob sie damit freier handelt als Onegin oder nur auf andere Weise den gesellschaftlichen Erwartungen folgt, beantwortet Puschkin nicht. Vielleicht lässt sich diese Frage auch gar nicht eindeutig entscheiden, denn menschliche Entscheidungen werden selten allein aus Überzeugung oder allein aus Anpassung getroffen.

Tatjana liebt Onegin und bleibt dennoch bei ihrem Mann. Mehr Gewissheit gibt uns Puschkin nicht, und gerade das macht diese letzte Begegnung so eindringlich.

Ein Roman, der sich beim Erzählen selbst beobachtet

Eugen Onegin entstand zwischen 1823 und 1831 und erschien 1833 erstmals vollständig als Buch. Puschkin bezeichnete sein Werk als Roman in Versen, und diese Form ist weit mehr als eine literarische Besonderheit. Sie erlaubt ihm, seine Geschichte immer wieder zu verlassen, über die russische Gesellschaft nachzudenken, sich an eigene Erlebnisse zu erinnern oder mit seinen Lesern über Literatur, Mode und die Eigentümlichkeiten seiner Figuren zu sprechen.

Dabei ist der Erzähler keineswegs ein unsichtbarer Beobachter. Er mischt sich ein, widerspricht sich gelegentlich, nimmt seine Figuren in Schutz und macht sich im nächsten Augenblick über sie lustig. Manchmal scheint ihn eine Abschweifung mehr zu interessieren als der Fortgang der Handlung, und doch entsteht gerade aus diesen Unterbrechungen ein erstaunlich genaues Bild jener russischen Gesellschaft, in der Puschkin selbst lebte.

Es ist diese erzählerische Beweglichkeit, die den Roman von vielen anderen Liebesgeschichten unterscheidet. Puschkin kann innerhalb weniger Verse von einer ironischen Bemerkung zu einer ernsthaften Betrachtung wechseln, ohne dass der Übergang künstlich erscheint. Er weiß um die Lächerlichkeit menschlicher Eitelkeit und nimmt ihre Folgen dennoch ernst.

Für deutsche Leser kommt allerdings eine Schwierigkeit hinzu, die sich nicht einfach übergehen lässt. Eugen Onegin lebt von seinem Versmaß, seinem Rhythmus und der kunstvollen vierzehnzeiligen Onegin-Strophe. Eine Übersetzung muss deshalb fortwährend Entscheidungen treffen, ob sie dem Klang, der sprachlichen Genauigkeit oder der Beweglichkeit des Originals den Vorrang gibt. Je nach Ausgabe kann sich die Lektüre erheblich unterscheiden, weshalb die Wahl der Übersetzung bei diesem Roman keineswegs nebensächlich ist.

Und noch etwas macht die Lektüre anspruchsvoll: Puschkin setzt eine Vertrautheit mit literarischen Anspielungen, gesellschaftlichen Gepflogenheiten und historischen Verhältnissen voraus, die heutigen Lesern nicht immer selbstverständlich ist. Doch wer bereit ist, sich auf diese Welt einzulassen, entdeckt einen Erzähler, dessen Ironie erstaunlich wenig gealtert ist.

Puschkin und das Duell, das er selbst nicht überlebte

Eine beinahe unheimliche Bedeutung erhält die Geschichte durch Puschkins eigenen Tod. Am 27. Januar 1837 nach dem damals in Russland geltenden julianischen Kalender, dem 8. Februar nach heutiger Zeitrechnung, wurde der Schriftsteller bei einem Duell mit dem französischen Offizier Georges-Charles d’Anthès schwer verletzt. Zwei Tage später starb er im Alter von nur 37 Jahren.

Hinter dem Konflikt standen Gerüchte über d’Anthès und Puschkins Ehefrau Natalja sowie die damit verbundenen Ehrverletzungen. Damit geriet Puschkin selbst in jene gesellschaftliche Maschinerie, deren zerstörerische Wirkung er Jahre zuvor in seinem Roman so genau beschrieben hatte.

Natürlich wäre es unsinnig, darin eine Vorahnung des eigenen Todes erkennen zu wollen. Viel interessanter ist die Tatsache, dass Puschkin die Mechanismen dieser aristokratischen Ehrenkultur offenbar vollkommen verstand und ihnen dennoch nicht entkommen konnte.

Wie Onegin wusste er, dass zwischen einer gesellschaftlichen Kränkung und einem tödlichen Duell kein vernünftiger Zusammenhang bestehen musste. Und doch konnte die Vorstellung, eine Beleidigung unbeantwortet zu lassen, innerhalb dieser Gesellschaft schwerer wiegen als die Gefahr, das eigene Leben zu verlieren.

Die Literatur hatte diesen Widerspruch längst beschrieben. Das Leben lieferte Jahre später eine grausame Bestätigung.

Von der Freiheit, die man besitzt und doch nicht nutzt

Vielleicht ist es gerade diese merkwürdige Entfernung zwischen Erkenntnis und Handeln, die Eugen Onegin bis heute so lesenswert macht.

Puschkin erzählt von Menschen, die keineswegs dumm sind und deren Unglück sich auch nicht einfach aus bösen Absichten erklären lässt. Onegin durchschaut die Gesellschaft, lässt sich aber von ihren Erwartungen bestimmen, sobald sein Ansehen auf dem Spiel steht. Lenski glaubt an die großen Gefühle und an eine Vorstellung von Ehre, die ihn das Leben kostet. Tatjana wiederum lernt, ihre romantischen Vorstellungen zu hinterfragen, entscheidet sich am Ende jedoch für eine Verpflichtung, die ihrem eigenen Glück entgegensteht.

Keiner dieser Menschen ist vollständig frei von den Vorstellungen seiner Zeit, und keiner lässt sich allein durch seine gesellschaftlichen Verhältnisse erklären.

Puschkin verzichtet darauf, die Widersprüche seiner Figuren aufzulösen. Er verteilt weder Schuld noch Unschuld nach einem einfachen moralischen Muster und gesteht selbst Onegin, dessen Gedankenlosigkeit so viel Leid verursacht hat, die Möglichkeit echter Verzweiflung zu.

Gerade darin unterscheidet sich dieser Roman von jenen Liebesgeschichten, die ihren Figuren am Ende wenigstens die Gewissheit lassen, woran sie gescheitert sind.

Bei Puschkin ist das nicht so einfach. Die Liebe kommt zu früh oder zu spät, die Vernunft meldet sich im falschen Augenblick, und die gesellschaftlichen Regeln behalten selbst dort ihre Macht, wo man sie längst als unsinnig erkannt hat.

Das eigentlich Bittere an Eugen Onegin ist deshalb nicht, dass zwei Menschen einander lieben und dennoch nicht zusammenfinden. Es ist die Erkenntnis, dass sich vieles hätte vermeiden lassen, wenn sie im entscheidenden Augenblick anders gehandelt hätten.

Aber auch das weiß man gewöhnlich erst hinterher.

Wenn Puschkins Figuren zu singen beginnen

Dass diese Geschichte auch musikalisch eine außergewöhnliche Wirkung entfaltet, verdanken wir Peter Tschaikowski, der Puschkins Versroman 1879 als Oper auf die Bühne brachte. Seine Vertonung gehört für mich zu den schönsten der russischen Opernliteratur, gerade weil sie auf musikalische Überwältigung nicht angewiesen ist, sondern den Gefühlen seiner Figuren mit einer beinahe schmerzhaften Genauigkeit nachspürt. Besonders Tatjanas große Briefszene, in der sich jugendliche Hoffnung, Unsicherheit und leidenschaftliche Entschlossenheit miteinander verbinden, und Lenskis Arie vor dem Duell lassen erkennen, wie wunderbar Tschaikowski jene Empfindungen hörbar macht, für die Puschkin die richtigen Worte gefunden hatte. Dabei verändert sich auch der Blick auf Onegin und Tatjana, denn was sich im Roman noch mit Ironie betrachten lässt, gewinnt in der Musik eine unmittelbare menschliche Nähe. Wer nach der Lektüre noch ein wenig bei diesen Figuren bleiben möchte, findet in Tschaikowskis Oper eine wunderbare Gelegenheit dazu.

Wie schön, dass Eugen Onegin gerade in der Spielzeit 2026/27 an der Oper Leipzig zu erleben ist. In der Inszenierung von Vasily Barkhatov, mit dem Gewandhausorchester unter der musikalischen Leitung von Ivan Repušić zur Premiere, lässt sich entdecken, wie eindrucksvoll Puschkins Geschichte auch dort weiterlebt, wo die Worte enden und die Musik beginnt.

Die Leipziger Premiere fand am 10. Oktober 2026 statt. Weitere Vorstellungen sind unter anderem für den 16. Oktober sowie den 8. und 28. November angekündigt. Eugen Onegin – Spielplan und Karten der Oper Leipzig

Hier bestellen

Jewgeni Onegin: Roman in Versen (insel taschenbuch)

Gefällt mir
0
 

Topnews

Mehr zum Thema

Aktuelles

Rezensionen