Sebastian Fitzeks „Die Einladung“ wird 2027 als Theaterproduktion auf Tournee gehen

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Der Psychothriller „Die Einladung“ von Sebastian Fitzek kommt 2027 auf die Bühne. Die Adaption des Romans wird in Deutschland und Österreich zu sehen sein und startet mit einer Weltpremiere in München.

Sebastian Fitzeks Bestseller „Die Einladung“ kommt 2027 als Theaterproduktion auf die Bühne. Die Adaption des Psychothrillers tourt durch Deutschland und Österreich und macht unter anderem in München, Leipzig, Wien und Rostock Station. Sebastian Fitzeks Bestseller „Die Einladung“ kommt 2027 als Theaterproduktion auf die Bühne. Die Adaption des Psychothrillers tourt durch Deutschland und Österreich und macht unter anderem in München, Leipzig, Wien und Rostock Station. ShowSlot Touring

Sebastian Fitzeks Roman Die Einladung wird 2027 als Theaterproduktion inszeniert. Die Bühnenfassung des Psychothrillers feiert am 11. Mai 2027 ihre Weltpremiere im Deutschen Theater München. Anschließend sind Aufführungen in zahlreichen Städten Deutschlands und Österreichs geplant.

Mit der Inszenierung erhält einer der kommerziell erfolgreichsten deutschsprachigen Thriller der vergangenen Jahre eine neue Form. Der Roman erschien 2023 und gehörte zu den meistverkauften Büchern des Jahres. Die Theaterfassung fällt zudem in ein Jubiläumsjahr für den Autor: 2027 sind zwanzig Jahre seit der Veröffentlichung seines ersten Thrillers vergangen.

Ein Klassentreffen wird zum Ausnahmezustand

Im Mittelpunkt der Handlung steht Marla Lindberg. Sie leidet an Prosopagnosie, einer neurologischen Störung, die das Wiedererkennen von Gesichtern erschwert oder unmöglich macht. Menschen identifiziert sie deshalb über Stimmen, Bewegungen und andere individuelle Merkmale.

Als Marla einer Einladung zu einem Klassentreffen in einem abgelegenen Berghotel in den Alpen folgt, entwickelt sich die Zusammenkunft zunehmend zu einer Bedrohung. Ein Schneesturm schneidet die Gäste von der Außenwelt ab. Kommunikationswege brechen weg, eine Abreise wird unmöglich.

Innerhalb der Gruppe ehemaliger Mitschüler treten alte Konflikte und bislang verborgene Verbindungen zutage. Gleichzeitig wächst der Verdacht, dass das Treffen einem anderen Zweck dient als einem Wiedersehen nach Schulzeiten.

Ein Stoff zwischen Thriller und Wahrnehmungsexperiment

Die Besonderheit des Romans liegt weniger im abgeschlossenen Schauplatz als in der Perspektive seiner Hauptfigur. Marlas Gesichtsblindheit verändert die Bedingungen sozialer Orientierung grundlegend. Die Frage, wem vertraut werden kann, wird dadurch nicht nur psychologisch, sondern auch praktisch.

Der Roman verbindet klassische Elemente des Psychothrillers mit einem Motiv, das die Wahrnehmung selbst zum Gegenstand macht. Identität erscheint nicht als etwas Eindeutiges, sondern als etwas, das jederzeit missverstanden oder verwechselt werden kann.

Für eine Bühnenadaption ist dieser Ansatz insofern bemerkenswert, als das Theater traditionell mit Sichtbarkeit arbeitet. Rollen, Körper und Präsenz stehen im Mittelpunkt. Die Einladung basiert dagegen auf einer Figur, für die genau diese Gewissheiten unsicher geworden sind.

Sebastian Fitzek und die Adaption seiner Stoffe

Sebastian Fitzek zählt seit Jahren zu den meistgelesenen deutschsprachigen Autoren. Seine Romane erscheinen regelmäßig auf den Bestsellerlisten und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Mehrere seiner Stoffe wurden bereits für Film, Fernsehen oder andere Medien adaptiert.

Mit Die Einladung wird nun ein weiterer Roman für die Bühne bearbeitet. Nach Angaben der Produzenten setzt die Inszenierung auf ein eigenes Theaterensemble sowie eine eigenständige musikalische Umsetzung. Angaben zur Besetzung oder zum künstlerischen Team wurden bislang nicht veröffentlicht.

Tourtermine von „Die Einladung“ 2027

Die bisher angekündigten Stationen der Tournee sind:

  • München, Deutsches Theater (11.–23. Mai 2027)

  • Stuttgart, Liederhalle (27.–30. Mai 2027)

  • Frankfurt, myticket Jahrhunderthalle (3.–6. Juni 2027)

  • Köln, Motorworld (9.–14. Juni 2027)

  • Bremen, Metropol Theater (16.–20. Juni 2027)

  • Wien, MuseumsQuartier Halle E (29. Juni–4. Juli 2027)

  • Duisburg, Theater am Marientor (9.–11. Juli 2027)

  • Heilbronn, Harmonie (27.–28. Juli 2027)

  • Ravensburg, Oberschwabenhalle (30.–31. Juli 2027)

  • Puch-Urstein bei Salzburg, Zentrum für Visionen (3. August 2027)

  • Linz, TipsArena (4.–5. August 2027)

  • Innsbruck, Congress Saal Tirol (6.–7. August 2027)

  • Wetzlar, Stadthalle (10.–11. August 2027)

  • Fulda, Esperantohalle (13.–14. August 2027)

  • Offenburg, Oberrheinhalle (17.–18. August 2027)

  • Ludwigshafen, Theater im Pfalzbau (19. August 2027)

  • Freiburg, SICK-Arena (20.–21. August 2027)

  • Koblenz, Rhein-Mosel-Halle (24.–25. August 2027)

  • Halle (Saale), Georg-Friedrich-Händel-Halle (31. August–1. September 2027)

  • Magdeburg, AMO Kulturhaus (3.–4. September 2027)

  • Leipzig, Haus Auensee (7.–8. September 2027)

  • Dresden, Alter Schlachthof (10.–12. September 2027)

  • Nürnberg, Meistersingerhalle (14.–15. September 2027)

  • Osnabrück, OsnabrückHalle (17.–19. September 2027)

  • Kiel, Ostseehalle (24.–25. September 2027)

  • Bielefeld, Lokschuppen (28.–29. September 2027)

  • Schwerin, Sport- und Kongresshalle (1.–2. Oktober 2027)

  • Göttingen, Stadthalle (5.–6. Oktober 2027)

  • Kassel, Kongress Palais (9. Oktober 2027)

  • Braunschweig, Volkswagen Halle (10. Oktober 2027)

  • Siegen, Siegerlandhalle (12.–13. Oktober 2027)

  • Würzburg, Congress Centrum (14. Oktober 2027)

  • Bochum, RuhrCongress (15.–16. Oktober 2027)

  • Aachen, Eurogress (19.–20. Oktober 2027)

  • Wolfsburg, CongressPark (22.–23. Oktober 2027)

  • Rostock, Stadthalle (26.–27. Oktober 2027)

Weitere Termine befinden sich laut Veranstalter in Planung.

Wenn ein Bestseller die Buchseite verlässt

Bühnenadaptionen von Gegenwartsliteratur sind längst kein Ausnahmefall mehr. Dass nun auch Die Einladung den Weg ins Theater findet, verweist auf die anhaltende Popularität von Fitzeks Stoffen. Zugleich wird die Inszenierung zeigen müssen, wie sich ein Roman, der stark von Wahrnehmungsunsicherheit und innerer Spannung lebt, in die Mittel des Theaters übersetzen lässt.


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