Du wie die Träumerei geboren von dionysischen Oden
wie zarter Tag in deinem Wind – verzaubertem Schmetterling
so wie das Goldene Vlies – zauberisch in der anmutigen Phantasie
graziöses Paradies verloren ist doch gefunden und so schwärmerisch
Du lotos-zärtlicher Tagfalter du – über den Vulkanen
mit sanfter Flügel-Verzaubertheit verewigt in den Zeiten
Ich möchte sein wie Du und ewige dankende Augen
ein Heer der Gefühle scheint in fernen Mythen Ländern
Ich wäre linder und unendlich wunderbar wie manche Geister
Ich würde über sanfte und neblige trauernde Nacht träumen
Ich sehne mich nach der Zierlichkeit vom wohl traumvollen Tau
unverwelkliche aber goldene Muse sagte mir: Komm!
Liebster Schmetterling dein But ist so wie die Ambrosia
Deine Seele scheint so licht zu sein wie Eudämonie
Dein zarter Garten ist bei dem Morgenstern so verträumt
Deine Gedanken sind superb wie Fantasie-Heimat
Ich sehne mich im Winter nach ewigen Horaz’ Gefühlen
Geschaffen doch geboren im Lenz aus ovidischen Liedern
Ich will gehen zu Pythia – einem Tempel im schönen Sommer
die Najade wird Artemis zuliebe die Muse im Herbst
Freie Texte
Leben
Elsa Raiß
Ist es das wirklich, so erstrebenswert? Der Sinn, hinter alldem? Ich weiß es nicht. Und doch sitze ich hier, so nah und doch so fern, von alldem, was ich habe gern. Ich bin noch jung, muss viel erleben. Aber kann ich nicht einfach, so führen, das Leben? Was ich immer wollte, die Freiheit, die Gestaltung meines Herzens. Doch was mache ich noch hier? Schmerzen, Trauer. Alles überdenken. Und doch führt es zu nichts. Nur zu einem Mix. Aus Emotionen und Zielen, wie von vielen, in einer Welt, wo man ...