Die schwedische Klangkünstlerin und Komponistin Hanna Hartman erhält den Karl-Sczuka-Preis für ihr Hörstück "Fog Factory". Hartmann finde in diesem Stück zu einer eigenen akustischen Sprache voller Poesie, wie die Jury in ihrer Begründung mitteilte. Der mit 12.500 Euro dotierte Preis soll am 17. Oktober 2021 in Donaueschingen verliehen werden.
Der Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst 2021 geht an die in Berlin lebende schwedische Klangkünstlerin, Komponistin und Performerin Hanna Hartman und ihr Hörstück "Fog Factory". Der vom Südwestrundfunk (SRW) verliehene Preis gilt als wichtigste Auszeichnung für avancierte Werke der Radiokunst. SWR2 sendet das Preisträgerstück "Fog Factory" am Abend der Preisverleihung, dem 17. Oktober.
Begründung der Jury
In der Begründung der Jury hieß es: "Der Karl-Sczuka-Preis 2021 geht an das akusmatische Stück 'Fog Factory' von Hanna Hartman. Basierend auf Originaltonmaterial und Klängen eines Buchla 200 Modular Synthesizers entwickelt die Künstlerin eine eigene akustische Sprache voller Poesie. Die aus ihrem Kontext gelösten Klänge gewinnen in diesem Hörwerk eine neue sonische Intensität. Der spielerisch alliterierende Titel von Hartmans konziser Arbeit kann als Beschreibung des künstlerischen Verfahrens gelesen werden, bei dem akustisches Material zwischen verschiedenen Aggregatzuständen changiert."
Jurymitglieder waren: Der bildende Künstlers Olaf Nicolai (Vorsitz), Julia Cloot, Michael Grote, Thomas Meinecke und Julia Mihály.
Der Karl-Sczuka-Preis 2021
Der nach dem Hasukomponisten der SWF Gründerjahre benannte Karl-Sczuka-Preis wird jährlich vergeben und zeichnet die "beste Produktion eines Hörwerks, das in akustischen Spielformen musikalische Materialien und Strukturen benutzt", aus. Jährlich können TeilnehmerInnen ihre Werke einreichen, 2021 gingen 77 Wettbewerbsbeiträge us 21 Ländern ein.
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