Vom 12. bis 15. März findet die große Frühlingsschau der Buchbranche statt - die Leipziger Buchmesse. Der Direktor der Veranstaltung, Oliver Zille, zeigt sich zuversichtlich, was die Besucherzahlen anbelangt. Im letzten Jahr zählte die Messe 286 000 Literatur-Begeisterte.
Nicht mehr lang, und die Leipziger Buchmesse öffnet Türen und Tore. Neben Themengebiete wie Bildung und Digitalisierung zeigt die Messe in diesem Jahr zum ersten mal Literatur aus Südosteuropa. Unter dem Motto "Common Ground" präsentieren sich Aussteller aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Rumänien, Serbien und Slowenien. Ziel hierbei ist es, das Verbindende Element, die Gemeinsamkeiten der Länder in den Vordergrund zu stellen. Das Schwerpunktthema lautet in diesem Sinne auch "Herkunft und Zugehörigkeit". Nicht nur bedeutende zeitgenössische Autor*innen wie Drago Jančar, Lidija Dimkovska und Mircea Cartarescu werden auf der Buchmesse vertreten sein, auch viele Newcomer stehen auf der Aussteller-Liste.
Besucherzahlen knacken?
2019 konnte die Veranstalter der Leipziger Buchmesse auf einen Erfolg zurückblicken. 2500 Verlage und andere Aussteller hatten sich damals gezeigt, insgesamt zählte man 286.000 Besucherinnen und Besucher (2018 waren es 271.000). Auch in diesem Jahr sind es 2500 präsentierende Teilnehmer; was die Besucherzahlen angeht, kann man bisher allerindings nur spekulieren. Oliver Zille, der Direktor der Leipziger Buchmesse, zeigt sich hier jedoch zuversichtlich, wenn er davon spricht, dass die Buchmesse "mindestens stabil" sein wird.
Anders als im Vorjahr, wird es dieses Mal kein Gastland geben. Dies sei auch nicht das Konzept, teilt Zille mit. Stattdessen erwähnt er die zehn Länder aus Südosteuropa, die unter dem Titel "Common Ground" präsentiert werden.
Die Leipziger Buchmesse
Die Leipziger Buchmesse blickt auf eine beinahe 400 Jahre lange Tradition zurück. Besonders im 18. Jahrhundert war Leipzig, mit Verlegern wie beispielsweise Philipp Erasmus Reich, das Zentrum des modernen deutschen Buchhandels, sowie Knoten- und Angelpunkt des Literaturbetriebes. Bis in die Gegenwart hinein zählte die Messe jährlich mehr Besucher*innen und ist somit nach der Frankfurter Buchmesse die größte und bekannteste Literatur-Veranstaltung Deutschlands. Informationen zur Messe sind auf der entsprechenden Website zu finden.
Topnews
Unser Geburtstagskind im Mai: Novalis - Die Blaue Blume und die Wiederverzauberung der Welt
Unser Geburtstagskind im April: Samuel Beckett
Unser Geburtstagskind im März: Heinrich Mann
Unser Geburtstagskind für den Wintermonat Februar: Gertrude Stein
Ein Geburtstagskind im Januar: Edgar Allan Poe – Dichter der Struktur und des Schreckens
Geburtstagskind im Dezember – Emily Dickinson
Ein Geburtstagskind im November: Astrid Lindgren
Geburtstagskind im Oktober: Benno Pludra zum 100. Geburtstag
Das Geburtstagskind im September: Roald Dahl – Der Kinderschreck mit Engelszunge
Ein Geburtstagskind im August: Johann Wolfgang von Goethe
Hans Fallada – Chronist der kleinen Leute und der inneren Kämpfe
Ein Geburtstagskind im Juni: Bertha von Suttner – Die Unbequeme mit der Feder
Ein Geburtstagskind im Mai: Johannes R. Becher
Ein Geburtstagskind im April: Stefan Heym
Ein Geburtstagskind im März: Christa Wolf
Bertolt Brecht – Geburtstagskind im Februar: Ein literarisches Monument, das bleibt
Wie Banksy die Kunst rettete – Ein überraschender Blick auf die Kunstgeschichte
Ein Geburtstagskind im Januar: Franz Fühmann
Zauberberg 2 von Heinz Strunk
Leipziger Buchmesse aufgrund des Coronavirus abgesagt
Frankfurter Buchmesse 2021: "Die Branche braucht Austausch und Sichtbarkeit..."
Leipziger Buchmesse auch in diesem Jahr abgesagt
Frankfurter Buchmesse: Ein schwieriger Start, ein guter Verlauf
Leipziger Buchmesse soll im Mai 2021 stattfinden
Leipziger Buchmesse soll trotz Coronavirus stattfinden
Leipzig liest extra! Mit diesem Konzept rettet sich die Buchmesse
Literarische Höhepunkte: Das erwartet uns 2021
Trotz Corona: Literarischer Herbst in Leipzig!
Frankfurter Buchmesse: Eröffnung ohne Publikum
Maschinen und Moral: Spannende Precht-Analyse
Frankfurter Buchmesse findet trotz Corona statt
Wie feiern wir den diesjährigen Welttag des Buches? Und wo?
"Das Blaue Sofa": Dieses Jahr im ZDF-Hauptstadtstudio
ARD verlegt die Leipziger Buchmesse ins Netz
Aktuelles
Leben
Elsa Raiß
Verdient
Elsa Raiß
Fleur Jaeggy: Die letzten Tage von Ingeborg
Iwan Heilbut: Zugvögel – Bevor die Welt zerbricht
Nur ein kleiner Tropfen
Dario Schrittweise
Inga Hankas Little Hollywood erzählt vom Erwachsenwerden zwischen Videothek, Familienlast und den Versprechen der Neunziger
Worte in der Wüste
Wolf-Ulrich Cropp
Brummel und der liebe Gott
Dieter Blunk
Weil sie lügt von Caroline Seibt: Ein Psychothriller über Wahrheit, Manipulation und die dunklen Folgen einer einzigen Entscheidung
Jan Fleischhauer: Du bist nicht allein – Wenn die Mehrheit schweigt
Die Mitternachtsreise von Matt Haig: Eine berührende Geschichte über Reue, Liebe und die Frage, was ein gelungenes Leben ausmacht
Yesteryear von Caro Claire Burke: Der Roman, der den Tradwife-Trend auf den Prüfstand stellt
Mikhail Zygar: Die Zukunft, die nie kam – Rezension des Sachbuchs über den Zerfall der Sowjetunion und Putins Russland
Bernhard Kegel: Rettung durch schnelle Evolution. Warum Arten unerwartet überleben – Die Natur antwortet
Hurra, der Sommer ist da
Rezensionen
Die gute Tochter von Karin Slaughter: Ein Thriller über Trauma, Familie und die Gewalt, die niemals verschwindet
Das Buch Henoch: Die zensierte Apokryphe der Bibel – Rezension: Zwischen religiösem Geheimwissen und populärer Geschichtserzählung
Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello von Melanie Pignitter: Eine Reise nach Italien – und zurück zu sich selbst
Die Kinder des Wüstenplaneten von Frank Herbert: Der Roman, in dem die Dune-Saga ihre wahre Dimension entfaltet
Nathan Devers erzählt in „Gegen sich selbst denken“ von der Freiheit der Philosophie – und von einer Sprache, die den Glauben überlebt
Dunkle Sühne von Karin Slaughter: Ein düsterer Thriller über Schuld, Gewalt und die Geheimnisse einer Kleinstadt
Der Herr des Wüstenplaneten von Frank Herbert: Die geniale Fortsetzung, die den Mythos des Helden zerstört
Dune von Frank Herbert: Warum dieser Science-Fiction-Klassiker bis heute das Genre prägt
John Fowles’ „Magus“: Der Roman, der seinen Lesern misstraut
Positive Psychologie von Johanna E. Kappel: Kann positives Denken das Leben wirklich verändern?
Elisa Hoven: Feine Risse – Schuld, Wahrheit und die Grenzen des Urteils
Rabih Alameddine: Die wirklich wahre Geschichte von Radscha, dem Gutgläubigen (und seiner Mutter)
Die Frauen, die bleiben – Rafik Schamis spätes Mosaik der Erinnerung
Powerless – Die Flucht von Lauren Roberts: Die düstere Fortsetzung der BookTok-Sensation