Litetaturpreis Die Gewinnerin des Bachmann-Preises steht fest: Birgit Birnbacher

Gegen Ende wurde es noch einmal knapp: Nach einer Stichwahl zwischen Birgit Birnbacher und Yannic Han Biao Federer gewann die Salzburgerin den Ingeborg-Bachmann-Preis. Der Deutschlandfunk-Preis geht an Leander Fischer.

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Foto: Amrei-Marie - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=80050687 Autorin und Soziologin Birgit Birnbacher gewinnt den Ingeborg-Bachmann-Preis 2019.

Der wohl weltweit berühmteste Vorlesewettbewerb ging am heutigen Sonntag zu Ende. Die Salzburgerin Birgit Birnbacher konnte die Jury nach einer knappen Stichwahl mit Yannic Han Biao Federer überzeugen, und erhält somit den mit 25.000 Euro dotierten Hauptpreis. Nach einer weiteren Stichwahl - ebenfalls mit Yannic Han Biao Federer - ging der Deutschlandfunkpreis an Leander Fischer.

Nachdem der Kelag-Preis - auch hier gab es eine Stichwahl - an Julia Jost ging, gewann Yannic Federer schlussendlich den 3sat-Preis. Der Publikumspreis ging an Ronya Othmann, die einen bewegenden Text über den Völkermord an den Jesiden las.

Birnbacher Text - "Der Schrank"

Birgit Birnbacher schreibt in ihrem Text "Der Schrank" über die prekären Verhältnisse eines doch recht gewöhnlichen Alltags. Insbesondere am Beispiel der sogenannten "neuen Arbeit" entwirft sie dabei eine "Mikrostudie der Lebensverhältnisse". Die Jury lobte die im Text anzutreffende Verzahnung von Emphatie und Humor, sowie die Greifbarkeit der Figuren. Auch die Tatsache, dass ökonomische und wirtschaftliche Aspekte auf suggestive Weise die Geschichte durchdringen, wurde gelobt.

Birnbacher ging als Favoritin ins Rennen, zeigte sich in einem Statement nach der Preisverleihung jedoch überrascht: "Unglaublich. Der Preis bedeutet uns allen viel, darum sind wir auch hier. Es ist eine besondere Runde, so habe ich das erlebt", so die Autorin. Sie selbst möchte sich, nach der nun hinter ihr liegenden, intensiven Schreibphase, jetzt wieder ihrem Beruf, der Soziologie, zuwenden.


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