Für rund zwei Jahre sollen 80 Syrer in einer Erweiterungshalle unterkommen, die Ravensburger soeben erst erworben hat.
Der Ravensburger Buch- und Spieleverlag stellt der Stadt nach Berichten der Schwäbischen Zeitung eine Liegenschaft kostenlos zur Aufnahme von Flüchtlingen zur Verfügung. Das frühere Firmengebäude eines Automobilzulieferers wird auf Kosten des Steuerzahlers (288.000 Euro) umgebaut, damit die syrischen Familien maximal zwei Jahre bleiben können. Da es um Familien mit hoher Aussicht auf ein dauerhaftes Bleiberecht geht, sollen diese schnellstmöglich in normale Wohnungen übersiedeln.
Trotz der scheinbar hohen Umbaukosten ist die Unterkunft alles andere als eine Luxus-Bleibe: Pro Person stehen gerade einmal 5,2 Quadratmeter zur Verfügung.
Der Umbau wird vom Ravensburger Architekturbüro Wurm und lokalen Handwerkern übernommen. Die Hallen sollen ab Februar für vier- bis achtköpfige Familien fertig sein.
„Wir sind der Meinung, dass sie am meisten Hilfe brauchen“, sagte Ravensburger-Vorstand Hanspeter Mürle. „Wir haben gesehen, in welcher Not die Stadt steckt und wie die Menschen selbst leben in den Flüchtlingsunterkünften. Wir wollten als Unternehmen etwas Gutes tun für die Menschen.“
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