Act now! Reflexionen in existenziellen Zeiten

Gerade haben die Lobbyisten der Energiewirtschaft der EU-Kommission ein Gutachten vorlegt, das die Atomkraft als umweltschonend und nachhaltig einstufen soll - wieder ein Beleg für die großen Herausforderungen des 21.Jahrhunderts und deren neuen radialen Qualität. In dem Buch „Act now! Reflexionen in existenziellen Zeiten“, das vom Hamburger Literaturfestival „Lesen ohne Atomstrom“ herausgegeben wird, rufen zahlreiche Wissenschaftler, Politiker und Künstler zu einer Kehrtwende auf.

Klimawandel, Epidemien und Artensterben dokumentieren den planetaren Burn-out, die Trecks von Millionen Geflüchteten sind das Resultat rücksichtsloser Machtpolitik und Profitorientierung im Zeitalter der kapitalistischen Globalisierung, das zum »Final Century« zu werden droht. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes – von der Literaturnobelpreisträgerin bis zur Aktivistin von »Fridays for Future« – sind sich einig: Es ist Zeit zu handeln. Jetzt!

 

Mit Beiträgen von Literatur-Nobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch, Forscherlegende Dennis L. Meadows, Künstler Ai Weiwei, Astronom Martin Rees, Autorin Tima Kurdi, Schriftsteller Behrouz Boochani und sein Übersetzer Omid Tofighian, Traumatologe Jan Ilhan Kizilhan, Klimaforscher Mojib Latif, Globalisierungskritikerin Vandana Shiva, Friedensaktivist Akira Kawasaki, Eckart von Hirschhausen und Daniel Dahm von »Scientists for Future«, Beate Klarsfeld, Luc Jochimsen, Jean Ziegler, Fürst Albert II. von Monaco, Aktivistin Hanna Poddig, den Seenotretter*innen Pia Klemp und Dariush Beigui, Ugandas Fridays-for-Future-Gründerin Hilda Flavia Nakabuye und ihrer Berliner Mitstreiterin Franziska Wessel, dem Friedenspreisträger Boualem Sansal, Ex-Club-of-Rome-Generalsekretär Graeme Maxton, dem Direktor des Alternativen Nobelpreises Ole von Uexküll, Palermos Bürgermeister Leoluca Orlando und Wolf Gaudlitz, Philosophin Donatella Di Cesare und Parwana Amiri, geflüchtet aus Afghanistan und ehemalige Insassin des Lagers Moria, sowie den Herausgebern Oliver Neß und Frank Otto.

Lesen ohne Atomstrom

Beim Hamburger Literaturfestival „Lesen ohne Atomstrom – Die erneuerbaren Lesetage“ setzen sich seit zehn Jahren Hunderte Schriftsteller*innen und Künstler*innen für einen anderen, achtsamen Umgang mit dem Planeten und seinen Ressourcen ein. Für das Ende des nuklearen Zeitalters.

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