Karussell der Gedanken

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Manchmal,
Wenn das Karussell der Gedanken sich dreht
Ein herabziehender Strudel entsteht
Der Wind urplötzlich anders weht
Und man keinen Ausweg mehr sieht


Gedanken sind nicht die reale Welt
Aus einem werden zwei, aus zwei dann drei
Sie gaukeln uns vor, was uns nicht gefällt
Nehmen uns viel, sind dann nicht mehr frei
Dabei wird alles vermischt zu einem Einheitsbrei


Sie halten uns fest, mit Starrsinn und "Recht"
Und füttern unsere Sorgen, Ängste und Kummer
Wohl wissend, diese sind nicht echt


Der Ausstieg scheint schwer
So Gefangen in der eigenen Haut
In einem Gedankenkarussell, rein vom Kopf gebaut


Tief Einamten und Ausatmen
Ein leises, doch klangvolles "Om" für die Seele
Es ist nichts so schlimm, wie wir uns erdenken,
Nur wertvolle Zeit, die wir dem Trübsinn schenken.


Die Fahrt können wir jederzeit Abbrechen
Mit einem inneren "Stopp"
Ohne dafür auf irgendeine Weise zu Blechen


Danach ganz wichtig
(Und auch nicht gerade nichtig)
Aufatmen, sich Sortieren und nicht mehr Stressen
Das sollten wir alle - zumindest dann - nicht vergessen

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