Buchvorstellung
Kaleb Erdmann : Die Ausweichschule
Manchmal sind es Orte, die sich ins Gedächtnis brennen. Kaleb Erdmanns Die Ausweichschule erzählt von so einem Ort. Nach dem Amoklauf am Erfurter Gutenberg-Gymnasium 2002 werden die Kinder in ein anderes Gebäude gebracht – Übergangslösung nennt man das. Für den Erzähler, damals elf Jahre alt, wird es zum Symbol: ein Raum des Dazwischen, in dem nichts zur Ruhe kommt. Zwanzig Jahre später ist der Junge erwachsen, Schriftsteller, äußerlich gefestigt. Doch eine Anfrage aus der Theaterszene bringt ...