René lehnt mit seinem Po an der Kante des schweren Glastisches und ich trinke noch einen Schluck Sekt, bevor ich in die Hocke gehe und sein bestes Stück in den Mund nehme. Er stöhnt sofort auf und schon bald spüre ich, wie sein kleiner Freund wächst. René ist ein sehr einfacher Kunde. Gewöhnlich kommt er schnell zum Höhepunkt. Wir kennen uns seit circa sechs Monaten und sehen uns ungefähr alle zwei Wochen früh morgens, meistens am Wochenende. Ich darf ruhig behaupten, dass mittlerweile eine gewisse Vertrautheit zwischen uns besteht. Als ich spüre, dass René seinem Orgasmus nahe ist, ziehe ich seinen Schwanz aus meinem Mund, nehme ihn stattdessen in die Hand, stehe auf, schmiege mich seitlich an seinen Körper und rubbel seinen Ständer gleichmäßig weiter. René fasst mir durch den Stoff des Kleides an meinen Busen, legt seinen Kopf in den Nacken, stöhnt mit verdrehten Augen und spritzt ab! – Seine Suppe tropft über meine Hand auf seinen Slip und die Anzughose. Mein Kleid bleibt sauber. René sackt leicht in sich zusammen. Er ist erschöpft. Von der langen Nacht, dem Alkohol und letztendlich vom Sex. – Wenn wir uns im Schlafzimmer auf seinem Futon vergnügen, bekommt er manchmal zum Abschluss noch eine kleine Massage von mir. Ob er darauf jetzt noch Lust hat? „Na, Darling, war das alles, was ich heute Morgen für dich tun konnte? Oder möchtest du noch eine Massage zum Einschlafen?“ „Nein Sexy, heute nicht. Komm lass uns noch austrinken. Ich rauche noch eine und dann haue ich mich ins Bett. – Du wirst auch müde sein. Es ist toll, dass du kommen konntest!“
René steckt seinen glibberigen Franzosen zurück in die Unterhose, zieht die Anzughose hoch, schließt den Reißverschluss und der Ordnung halber auch seinen Gürtel. Dann füllt er unsere Gläser auf und reicht mir meins. „Also nochmal: Prosit Neujahr! Für mich hat es fantastisch begonnen! Danke dir!“ „Für mich hat es auch prima begonnen. Danke dir auch, René! – Jamass!“ Wir lassen unsere Gläser klingen, trinken und René erzählt mir, in welchem Club er mit welchen Leuten ins Neue Jahr gerutscht ist. Dann zieht er sein Portemonnaie aus der Gesäßtasche seiner Hose, zieht 150 € hervor, reicht sie mir und sagt: „Du weißt, wo das Badezimmer ist. Geh ruhig schon, ich warte an der Wohnungstüre auf dich.“ Ich stecke die Scheine in meine Tasche, verschwinde im Bad, wasche meine Hände, spüle den Mund mit antiseptischem Mundwasser aus und als ich fertig bin, gehe ich in den Flur. Dort wartet René und hält mir den Mantel auf. Als er die Wohnungstür öffnet, legt er wieder seinen Zeigefinger auf die Lippen und begleitet mich zur Haustüre. So leise, wie ich hereingekommen bin, verlasse ich das Haus wieder und gehe schnellen Schrittes zu meinem Auto. Nach dem Besuch bei René bin ich hellwach und aufgedreht, – aber da es immer noch dunkel ist, und es nichts anderes für mich zu tun gibt, werde ich mich zuhause nochmal schlafen legen. – Mein erstes Geld habe ich in diesem Jahr verdient. Das ist prima! Besser hätte es nicht für mich beginnen können!