Mit Chic, Charme & Stolz: Erlebnisse eines Callgirls (Romanauszug) Seite 4

Vorlesen
- 4 Seiten -

René lehnt mit seinem Po an der Kante des schweren Glastisches und ich trinke noch einen Schluck Sekt, bevor ich in die Hocke gehe und sein bestes Stück in den Mund nehme. Er stöhnt sofort auf und schon bald spüre ich, wie sein kleiner Freund wächst. René ist ein sehr einfacher Kunde. Gewöhnlich kommt er schnell zum Höhepunkt. Wir kennen uns seit circa sechs Monaten und sehen uns ungefähr alle zwei Wochen früh morgens, meistens am Wochenende. Ich darf ruhig behaupten, dass mittlerweile eine gewisse Vertrautheit zwischen uns besteht. Als ich spüre, dass René seinem Orgasmus nahe ist, ziehe ich seinen Schwanz aus meinem Mund, nehme ihn stattdessen in die Hand, stehe auf, schmiege mich seitlich an seinen Körper und rubbel seinen Ständer gleichmäßig weiter. René fasst mir durch den Stoff des Kleides an meinen Busen, legt seinen Kopf in den Nacken, stöhnt mit verdrehten Augen und spritzt ab! – Seine Suppe tropft über meine Hand auf seinen Slip und die Anzughose. Mein Kleid bleibt sauber. René sackt leicht in sich zusammen. Er ist erschöpft. Von der langen Nacht, dem Alkohol und letztendlich vom Sex. – Wenn wir uns im Schlafzimmer auf seinem Futon vergnügen, bekommt er manchmal zum Abschluss noch eine kleine Massage von mir. Ob er darauf jetzt noch Lust hat? „Na, Darling, war das alles, was ich heute Morgen für dich tun konnte? Oder möchtest du noch eine Massage zum Einschlafen?“ „Nein Sexy, heute nicht. Komm lass uns noch austrinken. Ich rauche noch eine und dann haue ich mich ins Bett. – Du wirst auch müde sein. Es ist toll, dass du kommen konntest!“

René steckt seinen glibberigen Franzosen zurück in die Unterhose, zieht die Anzughose hoch, schließt den Reißverschluss und der Ordnung halber auch seinen Gürtel. Dann füllt er unsere Gläser auf und reicht mir meins. „Also nochmal: Prosit Neujahr! Für mich hat es fantastisch begonnen! Danke dir!“ „Für mich hat es auch prima begonnen. Danke dir auch, René! – Jamass!“ Wir lassen unsere Gläser klingen, trinken und René erzählt mir, in welchem Club er mit welchen Leuten ins Neue Jahr gerutscht ist. Dann zieht er sein Portemonnaie aus der Gesäßtasche seiner Hose, zieht 150 € hervor, reicht sie mir und sagt: „Du weißt, wo das Badezimmer ist. Geh ruhig schon, ich warte an der Wohnungstüre auf dich.“ Ich stecke die Scheine in meine Tasche, verschwinde im Bad, wasche meine Hände, spüle den Mund mit antiseptischem Mundwasser aus und als ich fertig bin, gehe ich in den Flur. Dort wartet René und hält mir den Mantel auf. Als er die Wohnungstür öffnet, legt er wieder seinen Zeigefinger auf die Lippen und begleitet mich zur Haustüre. So leise, wie ich hereingekommen bin, verlasse ich das Haus wieder und gehe schnellen Schrittes zu meinem Auto. Nach dem Besuch bei René bin ich hellwach und aufgedreht, – aber da es immer noch dunkel ist, und es nichts anderes für mich zu tun gibt, werde ich mich zuhause nochmal schlafen legen. – Mein erstes Geld habe ich in diesem Jahr verdient. Das ist prima! Besser hätte es nicht für mich beginnen können!


Gefällt mir
3
 

Weitere Freie Texte

Freie Texte

Schwestern der Sonne

UpA

Drei Mädchen, stark und klar, feinsinnig mit scharfer Zunge und stetem Verstand. Sie reckten das Haupt der Sonne entgegen. Die Älteste spendete Schutz, breit wie ein stiller Baum im Mittagslicht. Die Zweite trat hervor, ruhig, mit Augen, die niemand auswichen. Die Dritte — frei und brav — trug das Lachen wie den Schutz der Familie in sich. Feiner Sand quoll durch ihre nackten Zehen, warm von der Sonne, golden im flimmernden Licht. Und da standen sie, das Haupt erhoben der Sonne entgegen, als ...
Freie Texte

Future dreams

Maria Angelina Heinz

Another morning, a peaceful night You wake up lips in a smile The perfect picture of a life... I wake up and curse the day Living life not yet my way Barely managed to survive. You walk down the sunny street Playing life and you succeed Forming fate tob e your dream I ́m still going with the flow Learning night shifts in a row In my head a silent scream. There ́s this dream to grow beyoun ourselves Passion, goals and feeling free to believe Sunset dances and our hearts content Wind in our sails, ...
Freie Texte

Requiem of the night

Maria Angelina Heinz

A moonless sky, a shadows kiss Far away from heavens lights There in my very own abyss Its requiem the darkness writes. Instead of tones fine drops of blood My mind long gone, my feelinds dead I ́m lying face down in the mud, No strength to raise my bloody head. Darkness is good, darkness is kind The cold, once enemy, now friend In my lost and twisted mind My paradise has found its end. The deepest can fall kings and queens It hurts like hell, I can ́t pretend But that pain makes me spread my ...
Freie Texte

Running away with the bad boy

Maria Angelina Heinz

You were good, you were kind, You were everything I needed. You had made up your mind, You played fair and never cheated. A sensible gentleman Like my parents always prayed for. I did not take your hand, Someone shook my heart right to the core. “Stay away from my girl”, he said. Is this something I will regret? Throwing safety away for joy, I ran away with the bad boy. He was bold, he was wild, But for me he calmed his temper. Once we had our first child He quit smoking, lost all anger. He was ...
Freie Texte

Leben, nicht leben

Rose

Du willst nicht leben, du willst leben. Nicht Tag nach Tag Und nicht Ausatmen nach Ausatmen Sondern jeden Tag als Chance sehen Jeden Atemzug nutzen um in die Welt zum schreien, dass du leben willst. Er will nicht leben, er will leben. Nicht leere Worte Und nicht Schritt nach Schritt Sondern jedes Wort aus dem Herzen ziehen Jeden Schritt nutzen um zu laufen und in die Welt zu schreien, dass er leben will. Ich wollte nicht leben, ich wollte leben. Ich sehe euch von meinem Platz aus Sehe wie ihr ...
Freie Texte

Karussell der Gedanken

Jessica Ebenrecht

Manchmal, Wenn das Karussell der Gedanken sich dreht Ein herabziehender Strudel entsteht Der Wind urplötzlich anders weht Und man keinen Ausweg mehr sieht Gedanken sind nicht die reale Welt Aus einem werden zwei, aus zwei dann drei Sie gaukeln uns vor, was uns nicht gefällt Nehmen uns viel, sind dann nicht mehr frei Dabei wird alles vermischt zu einem Einheitsbrei Sie halten uns fest, mit Starrsinn und "Recht" Und füttern unsere Sorgen, Ängste und Kummer Wohl wissend, diese sind nicht echt ...

Aktuelles