Auch wenn meine Worte meist traurig sind,
so bin ich doch ein positiver Mensch.
Ich schreibe, wenn mir der Sinn danach steht,
und das ist meist,
wenn ich traurig bin. Ich sehe das Gute,
ich sehe das Schlechte
und schreibe,
wenn ich traurig bin.
Worte sind mein Trost,
die Umarmung, wenn ich alleine bin,
der Freund mit dem offenen Ohr.
Worten muss ich nichts erklären,
selbst wenn ich traurig bin.
Freie Texte
Heine und die Tropen: Asien und Karibik
Zoufiné Lauer-Baré
Wo? „ Wo wird einst des Wandermüden Letzte Ruhestätte sein? Unter Palmen in dem Süden? Unter Linden an dem Rhein? “ fragt sich das Lyrische Ich in dem Gedicht „Wo?“ von Heinrich Heine (1797– 1856). Dieser Essay antwortet auf diese Frage: