Mit Chic, Charme & Stolz: Erlebnisse eines Callgirls (Romanauszug) Seite 3

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René hat aufgelegt und ich bin schon aus dem Bett gestiegen und auf dem Weg ins Badezimmer. Mein Hirn rattert etwas unkoordinierter als am Tage, weil ich so plötzlich aus dem Tiefschlaf gerissen wurde. Nachdem ich geduscht, schnell mit einer Lotion eingecremt und leicht geschminkt bin, ziehe ich einen schwarzen Satin-BH und einen dazugehörigen Slip an, rolle schwarze, halterlose Seidenstrümpfe über meine Beine, schlüpfe in mein kleines Schwarzes, das ich mir für einen eventuellen Termin am Silvesterabend zurechtgelegt hatte und lege dezenten Schmuck an. Ich steige in meine schwarzen, glitzernden Pumps, schnappe mir die Autoschlüssel und meine fertig gepackte Tasche. Neben dem üblichen Zeugs, das eine Frau in ihrer Handtasche mit sich trägt, habe ich Unterwäsche zum Wechseln, Kondome, einen kleinen Vibrator und Massageöl eingesteckt. Schnell werfe ich meinen langen, schwarzen Mantel über, verlasse das Zimmer und ein paar Minuten später sitze ich im Auto und fahre los.

René wohnt nicht weit entfernt. Er ist ein unglaublich gut aussehender, gut gebauter, charmanter Franzose Anfang vierzig, mit schwarzem, früh morgens immer strubbligem Haar. Nach 10 Minuten Autofahrt erreiche ich das Haus, in dem er wohnt. Ich fahre ein paar Meter weiter bis um die nächste Ecke herum und stelle meinen Wagen dort ab. Mein weißer Golf mit deutschem Kennzeichen soll nicht mit mir als Callgirl in Verbindung gebracht werden! Die Ausübung meiner Tätigkeit, so wie ich sie betreibe, ist schließlich illegal. Auch hier in Griechenland. Ich steige aus, schließe die Autotür ganz leise und wähle auf dem Weg zum Haus seine Nummer. René meldet sich sofort und sagt: „Hi Anika, ich öffne dir die Türe.“ „Prima, danke René.“ Es ist noch stockdunkel, als ich durch den Vorgarten des weihnachtlich beleuchteten Eingangsbereiches des zweistöckigen, weiß getünchten Hauses gehe. Ich öffne meinen Mantel, damit sein Blick sofort auf mein reizendes, kleines Schwarzes mit dem tiefen Ausschnitt fällt. René steht in der leicht geöffneten Türe und hält wie immer einen Zeigefinger über seine Lippen, um mir zu bedeuten, leise zu sein, damit die anderen Bewohner des Hauses nicht hören, dass er Besuch bekommt. Ich gehe auf Zehenspitzen, bis wir seine Wohnung erreicht haben und er behutsam die Türe hinter uns geschlossen hat. „Hi! Schön, dass du kommen konntest! Schick bist du. – Warst du aus? Hast du etwa auch bis vorhin gefeiert? – Gib mir deinen Mantel!“ „Nein, aber ich bin gut ins Neue Jahr gekommen. Du siehst übrigens super aus! Ich kenne dich bisher nur im Bademantel, aber ein Anzug steht dir auch verdammt gut.“, sage ich mit einem scherzhaften Unterton, während ich ihm meinen Mantel reiche. Er lacht und sagt: „Ja, stimmt, du kennst mich gar nicht normal gekleidet. – Komm, trink noch ein Glas mit mir und danach wünsche ich mir nur einen Blowjob.“ „Sicher, Darling.“


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