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Das Leben eines Dramatikers Heinrich Breloers "Brecht" auf der Berlinale

Heinrich Breloers zweitieliger Film über Bertholt Brecht wird auf der Berlinale Weltpremiere feiern. Im März 2019 wird BRECHT - gemeinsam mit einer begleitenden Dokumentation von Heinrich Breloer - auf ARTE und im Ersten ausgestrahlt.

Quelle: Wikipedia Der Film BRECHT feiert auf der Berlinale Weltpremiere. Im März 2019 wird die Doku-Fiktion dann bei ARTE und im Ersten ausgestrahlt.

Der Autor und Regisseurs Heinrich Breloer wendet sich in seinem neuen Werk dem zweiten Jahrhundertliteraten zu. Nach dem 2008 erschienenden Familiendrama "Buddenbrooks" (nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann) ist nun Bertholt Brecht an der Reihe. Über eine Zeitspanne von 40 Jahren erzählt der Film BRECHT das von Kunst, Frauen und Zeitgeschichte durchzogene Leben des meistgespielten deutschen Dramatikers des 20. Jahrhunderts.

Besetzung

Die Rolle Bertholt Brechts übernehmen sowohl Tom Schilling (der junge Brecht) als auch Burghart Klaußner (Brecht in der Nachkriegszeit). Adele Neuhauser und Lou Strenger übernehmen die Rolle Helene Weigels in späten und jungen Jahren. Trine Dyrholm wird Brechts dänische Geliebte und Mitarbeiterin Ruth Berlau spielen, Mala Emde die Rolle Paula Bahnholz (Brechts erste Liebe) übernehmen.

Zum zweiten Mal Becht

Nachdem sich Breloer bereits Ende der 1970er Jahre, im Zuge des Dokumentarfilms "Bi und Bidi in Augsburg", mit dem Leben des Dramatikers auseinandersetzte, folgt nun ein erneuter Anlauf in Form einer Doku-Fiktion. Der Film ist das Ergebnis einer intensiven Recherchearbeit: Bereits für den Dokumentarfilm aus den 70ern hatte Breloer viele Gespräche mit Zeitzeugen geführt. Für das gegenwärtige Projekt kamen nun zahlreiche Interviews mit Mitarbeitern und Wegbegleitern Brechts aus den letzten Jahren sowie Material aus den Archiven erweiternd hinzu.

Im Anschluss an die beiden 90-minütigen Teile zeigt ARTE und Das Erste die ebenfalls von Heinrich Breloer produzierte Dokumentation "Brecht und das Berliner Ensemble - Erinnerungen an einen Traum". Diese konzentriert sich auf die Zeitspanne zwischen 1948 und 1956. Jene Zeit also, in der Brecht als Dichter und Regisseur das Theater revolutioniert hat.


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