Autorin Rasha Khayat ist in Saudi-Arabien aufgewachsen und liest bei der Langen Leipziger Lesenacht aus ihrem hochaktuellen Roman um Menschen zwischen den Kulturen.
Im Roman "Weil wir längst woanders sind" erzählt Rasha Kayat die Geschichte der aus Saudi-Arabiemn stammenden und in Deutschland lebenden Geschwister Layla und Basil. Die beiden gelten als unzertrennlich, bis Layla beschließt, einen Mann in Saudi-Arabien zu heiraten. Basil versteht die Welt nicht mehr, da seine Schwester ihre Entscheidung nicht aus Liebe, sondern aus Prinzip trifft.
Reise zwischen den Kulturen
Basil reist nach Jeddah zur Hochzeit seiner Schwester, und hofft, hier noch einmal das Gefühl der Unzertrennlichkeit zu erleben. Dies führt ihn in die saudische Verwandtschaft und in ein von Rasha Khayat pointiert beschriebene, skurrile Gesellschaft.
Rasha Khayat wurde 1978 in Dortmund geboren, wuchs aber im saudi-arabischen Jeddah auf. Mit elf Jahren siedelte sie mit der Familie wieder zurück nach Deutschland um. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaften, Germanistik und Philosophie und arbeitet seit 2005 in Hamburg und arbeitet als freie Autorin, Übersetzerin und Lektorin. 2010 war sie Stipendiatin der Jürgen-Ponto-Stiftung.
Rasha Khayat erleben Sie in der Moritzbastei live am 17. März ab 23:15 (Oberkeller).
Alle Termine und Autoren der Langen Leipziger Lesenacht finden Sie im Lesering-Report.
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