Mit "Schweigepflicht" führt der Autor von "Die Zwerge" seine Leser auf eine kurze, aber klaustrophobische Reise in eine Parallelwelt. Das E-Book kommt exklusiv über Thalia.
Markus Heitz ist mit seinen Fantasy-Romanen wie "Die Zwerge" berühmt geworden, probiert sich aber gern auch in benachbarten Genres aus. So war sein letzter Roman "AERA - Die Rückkehr der Götter" eher dem Bereich Urban Fantasy anzusiedeln. "Totenblick" ist dagegen ein klassischer Thriller. Nun schwenkt Markus Heitz mit "Schweigepflicht" auf das Horror-Genre um. Die Gruselgeschichte "Schweigepflicht" kommt allerdings erst exklusiv über Thalia.de als E-Book.
Aufzug des Grauens
Psychoterapeuthin Sibylle Winkler ahnt nichts Böses, als sie Isger Novak wegen Platzangst behandeln soll. Der Mittvierziger fällt allerdings in seinen Verhaltensweisen völlig aus dem Rahmen ähnlich Betroffener und zeigt keine typischen klaustrophobischen Verhaltensmerkmale.
Novak gerät nur dann in Panik, wenn er mit mehreren Personen in einem engen Raum und einer Tür steht. Das hat seine Gründe, wie er ihr erläutert: Vor wenigen Tagen war er nach einem langen Arbeitstag in den Aufzug des Bürogebäudes gestiegen. Doch der Lift wurde von unheimlichen, tödlichen Mächten gesteuert, die Isgur Novak und seine bedauerlichen Mitreisenden an die dunkelsten Orte transportierte, aber nicht in das gewünschte Stockwerk.
Sybille Winkler ist davon überzeugt, ein Hirngespinst eines Irren zu hören. Bis sie merkt, dass der Fluch auf sie übergeht...
Mini-Wälzer für die Mittagspause
Fazit: Markus Heitz ist ein spannender Mini-Wälzer gelungen. Obwohl man "Schweigepflicht" in einer guten Stunde gelesen hat, gelingt es Heitz hervorragend, das klaustrophobische Gefühl auf gerade mal 50 Seiten im Lift zu beschreiben. Unbefriedigend bleibt, dass "dem Bösen" keine Logik oder Motivation innewohnt. Es ist von Anfang an unklar, warum es überhaupt gerade den Helden der Geschichte trifft und welche Agenda die finsteren Mächte verfolgen. Schreckensmomente gibt es trotzdem ohne Ende und mit Blut wird nicht gespart. Für King-Fans ein schweißtreibender Horror-Snack für zwischendurch.
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