Literaturpreis Deutsche Akademie zeichnet Kirchenhistoriker Hubert Wolf und Essayist Franz Schuh aus

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung hat den Sigmund-Freud-Preis und den Johann-Heinrich-Merck-Preis vergeben. Preisträger sind der Kirchenhistoriker Hubert Wolf und der Essayist Franz Schuh. Beide Preise sind mit jeweils 20.000 Euro dotiert und werden zusammen mit dem Georg-Büchner-Preis am 6. November in Darmstadt verliehen.

Der österreichische Essayist Franz Schuh erhält den Johann-Heinrich-Merck-Preis 2020. Der Sigmund-Freud-Preis geht an Hubert Wolf Bild: Manfred Werner (Tsui) / Wikipedia

Der Sigmund-Freud-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung geht in diesem Jahr an den Kirchenhistoriker Hubert Wolf. Der Essayist Franz Schuh wird mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik ausgezeichnet.

 

Begründung der Jury

Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa geht an Hubert Wolf: Wie die Jury mitteilte, gelinge es Wolf mit "seinen auf genauester Quellenkenntnis beruhenden, anschaulich geschriebenen und thesenstark argumentierenden Büchern eine breitere Öffentlichkeit für komplexe kirchengeschichtliche Fragen zu interessieren, die für Erscheinungsbild und Konflikte der katholischen Kirche bis heute bestimmend sind ..." Hubert Wolf ist Professor für Kirchengeschichte an der Universität Münster, wo er seit 2000 das Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte leitet.

Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik geht an Franz Schuh: Die Jury würdigte Franz Schuhs "stilistisch und sprachlich virtuoses Werk", vor allem in Hinblick auf seine Essays, mit denen der 74-Jährige eine Sonderstellung in der deutschsprachigen Literatur einnehme.


 
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