Belletristik und Sachbuch SPIEGEL Bestseller Update: Richard David Precht auf Platz 2

Richard David Precht ("Von der Pflicht") und Alexander Prinz ("Du kannst sie nicht alle töten") steigen mit ihren neu erschienenen Sachbüchern direkt auf Platz 2 (Hardcover und Paperback) der SPIEGEL Bestsellerliste ein. In der Belletristik gibt es Thriller, Krimis, und eine Liebesgeschichte unter pandemischen Umständen. Wir schauen rein.

Richard David Precht steigt auf Platz 2 der SPIEGEL Bestsellerliste ein. Im Bereich Belletristik können zwei Thriller, und eine außergewöhnliche Liebesgeschichte punkten. Wir schauen rein. Foto: Pixabay

 

Im Bereich Belletristik schaff Steffen Kopetzky mit seinem Roman "Monschau" den Einstig auf Platz 12 in der Rubrik Hardcover. Im Paperback Bereich sichert sich Arno Strobel mit "Mörderfinder. Die Spur des Mädchen" den dritten Platz, ebenso wie Eva Almstädt bei den Taschenbüchern mit ihrem Krimi "Ostseefalle". Bei den Sachbüchern startet Richard David Precht mit "Von der Pflicht" direkt auf Platz 2 (Hardcover). Ebenfalls den zweiten Platz sichert sich der Youtuber Alexander Prinz mit "Du kannst sie nicht alle töten" (Paperback).

Steffen Kopetzky: "Monschau" (Platz 12, Belletristik/Hardcover)

Im Jahr 1962 brechen im Kreis Monschau in der Eifel die Pocken aus. Hier begegnet der junge Mediziner Nikolaos Spyridakis der reichen Alleinerbin des Rither-Konzerns. Was sie verbindet, das merken die beiden schnell, ist nicht nur die Liebe zu Miles Davis. Steffen Kopetzky erzählt die Geschichte einer Liebe unter ungünstigen (oder besonders günstigen?) Umständen.

"Im Jahr 1962, als das nukleare Wettrüsten seinen Höhepunkt erreicht, als in Algier und Paris Bomben explodieren, bricht im Wirtschaftswunder-Deutschland der junge Mediziner Nikolaos Spyridakis in die Eifel auf. Es ist eine heikle Mission: Im Kreis Monschau sind die Pocken ausgebrochen, hochansteckend und lebensgefährlich. Mitten im Karneval droht nun Stillstand, Quarantäne. Der Rither-Chef will die Fabrik um jeden Preis offen halten, keine zwanzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs ist man weltweit gut im Geschäft. Ganz andere Pläne hegt Vera Rither: Die Alleinerbin studiert in Paris, bewundert Simone de Beauvoir und trägt den Geist der Avantgarde nach Monschau. Dort begegnet sie Nikolaos, der als Betriebsarzt durch die tiefverschneite Eifel zur Patientenvisite gefahren wird, vor Ansteckung geschützt durch einen Stahlarbeiteranzug." (Aus dem Ankündigungstext)

Arno Strobel: "Mörderfinder. Die Spur der Mädchen" (Platz 3, Belletristik/Paperback)

Der Ermittler Max Bischoff macht sich auf in neue Gefilde. Nachdem seine Zeit beim KK11 in Düsseldorf vorbei ist, fängt er nun als Ausbilder an der Polizeihochschule in Köln an. Hier aber, wartet schon ein nächster Fall auf ihn: Der Vater eines seit sechs Jahren verschwundenen Mädchens bitten um Hilfe.

"Als ihn der Vater der seit sechs Jahren verschwundenen Leni Benz um Hilfe bittet, will Max sofort ablehnen. Aber er merkt, dass er es nicht kann. Zu viele Fragen sind ungeklärt im Fall der Grundschülerin, die auf dem Schulweg verschwand und nie mehr gesehen wurde.
Doch wieso taucht jetzt Lenis Ranzen wieder auf, steht an seinem Platz in ihrem Elternhaus, als sei nichts geschehen? Wie kann das sein, nach all der Zeit? Und vor allem: Weshalb gibt es so viele Parallelen zu einem aktuellen Fall? Max begibt sich auf die Spur des Täters ..." (Aus dem Ankündigungstext)

Eva Almstädt: "Ostseefalle" (Platz 3, Belletristik/ Taschenbuch)

"Ostseegruft", "Ostseelüge", "Ostseefalle" - alle bisher erschienen Titel rund um die Ermittlerin Pia Korittki reüssierten auf der SPIEGEL Bestsellerliste. In diesem Teil nun, geht Korittki bereits ihren 16. Fall an. Dabei handelt es sich um einen "Cold Case", der alles andere als "kalt" ist.

"Bei der Sanierung eines Bauernhauses entdecken die Bewohner im Keller einen skelettierten Schädel. Kommissarin Pia Korittki leitet die Ermittlungen. Sie stößt auf den Fall einer vor neun Jahren verschwundenen jungen Frau. Der damals Hauptverdächtige lebt noch immer in dem kleinen Ort. Doch all das wird nebensächlich, als Pia die Nachricht erhält, dass ihr Sohn Felix einen schweren Unfall hatte." (Aus dem Ankündigungstext)

Richard David Precht: "Von der Pflicht" (Platz 2, Sachbuch/Hardcover)

Der Philosoph Richard David Precht hat sich, auch aufgrund der Corona-Pandemie, mit dem Thema Pflicht auseinandergesetzt. In seinem aktuellen Buch denkt er darüber nach, welche Pflichten einen gemeinschaftsstiftenden Effekt haben könnten. Außerdem geht es um die Rolle der Bürgerinnen und Bürger, die, so Precht, dem Staat gegenüber zunehmend die Position eines Kunden einnehmen.

"In den Jahren 2020 und 2021, der Zeit der Covid-19-Pandemie, ereignete sich ein bemerkenswertes Schauspiel. Während der weitaus größte Teil der Menschen Empathie mit den Schwachen und besonders Gefährdeten zeigte, entpflichtete sich eine Minderheit davon und rebellierte gegen die staatlichen Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit aller Bürger. Für Richard David Precht ein Anlass, darüber nachzudenken, was eigentlich die Pflicht des Fürsorge- und Vorsorgestaates gegenüber seinen Bürgern ist und was die Pflicht seiner Bürger. Was schulden wir dem Staat und was sind die Rechte der Anderen auf uns? Die Frage führt ein Dilemma vor Augen: Auf der einen Seite sind wir darauf konditioniert, egoistische Konsumenten zu sein. Und auf der anderen Seite braucht der Staat zu seinem Funktionieren genau das Gegenteil, nämlich solidarische Staatsbürger. Könnte es da nicht hilfreich sein, das Pflichtgefühl der Bürger in der liberalen Demokratie durch zwei Pflichtjahre zu stärken?" (Aus dem Ankündigungstext)

Alexander Prinz: "Du kannst nicht alle töten" (Platz 2, Sachbuch/Paperback)

Alexander Prinz, als Youtuber unter dem Namen "Der Dunkle Parabelritter" bekannt, scheint viele Menschen nicht besonders gern zu mögen. Ob das einfach ein Restbestand Pubertät oder gerechtfertigte Entrüstung ist, zeigt sein pamphletistisches Buch "Du kannst nicht alle töten".

"Sie stehen im Supermarkt, in der U-Bahn oder an der Brüstung eines Hochhauses – Menschen! Man kann ihnen nicht entkommen und sie haben alle etwas gemein: Sie tun irgendetwas, meist nervt es … Alexander Prinz, den meisten wohl besser bekannt als Der Dunkle Parabelritter, verleiht in diesem sarkastischen Pamphlet seinem Frust über unsere Spezies Ausdruck. Er kommentiert die verschiedenen Abschnitte unseres Lebens, philosophiert über die Liebe und rechnet mit der Gesellschaft ab." (Aus dem Ankündigungstext)

 
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