Am 22. März 2021 erscheint im Goldmann Verlag die Übersetzung des Bestellers der irischen Schriftstellerin Ciara Geraghty mit dem Titel „Das Leben ist zu kurz für irgendwann“. Ciara Geraghty setzt sich in dem rührenden Roman mit dem Thema Sterbehilfe auseinander.
Das Buch
Sterbehilfe in der Schweiz, solange sie noch selbstbestimmt entscheiden kann: Der heimlich gefasste Plan der schwerkranken Iris erwischt die beste Freundin Terry eiskalt. Es bleiben nur wenige Tage und eine Fahrt quer durch Europa, um die Festentschlossene vielleicht doch noch umzustimmen. Auf humorvolle und sentimentale Weise lässt die Autorin dabei eine zentrale Botschaft durchscheinen: Freundschaften und Familienbande sind das Wertvollste im Leben und jeder Tag verdient es, gelebt zu werden.
Iris weiß, der fatale Verlauf ihrer Multiplen Sklerose ist nicht aufzuhalten. Als Terry herausfindet, dass Iris mit festem Sterbewunsch bereits auf dem Weg von Dublin nach Zürich ist, steht fest: Sie muss sie begleiten und davon überzeugen, dass der Entschluss falsch ist. Hals über Kopf, mit dem demenzkranken Vater im Auto, stürzt sich die sonst so besonnen-vorsichtige Terry in eine atemlose Mission.
Ciara Geraghty verdichtet die Erlebnisse des Trios zu einem literarischen Roadmovie, bei dem pures Glück und Momente der Verzweiflung nah beieinander liegen. Ein denkwürdiges Konzert in London, menschliche Aha-Erlebnisse in Frankreich und ein folgenreicher Streit führen die Freundinnen schließlich immer näher an den Endpunkt der Reise, der für alle Beteiligten einschneidend sein wird.
Die Autorin
Ciara Geraghty belegte im Alter von 34 Jahren einen Kurs in Kreativem Schreiben. Mit ihrem Debüt „Saving Grace“ (2008) stürmte sie aus dem Stand die irischen Bestsellerlisten. In deutscher Übersetzung erschienen neben ihrem erfolgreichen Erstling „Der Tag vor einem Jahr“ (2010) weitere Romane, darunter „Und plötzlich ist es Glück“ (2011) und „Einmal und für immer“ (2014). Ciara Geraghty lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Dublin.
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