Der Preis des Deutschen Literaturfonds wurde in diesem Jahr erstmalig verliehen. Preisträgerin ist die Schriftstellerin Felicitas Hoppe. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis ging zum 40. Jahr des Bestehens des Deutschen Literaturfonds aus dem Kranichsteiner Literaturpreis hervor.
Preis des Deutschen Literaturfonds erstmals verliehen: Preisträgerin ist Felicitas Hoppe
Felicitas Hoppe sei eine Schriftstellerin, die "Fragen an Sein und Wirklichkeit" stellt, und dabei "über den Horizont unserer alltäglichen Wahrnehmung" hinausblickt, so die Jury zu ihrer Entscheidung. Darüber hinaus gebe sie ihren Leserinnen und Leser stets neue Schlüssel zum Verständigung in die Hand, wenn wenn sie über ihre eigenen Werke spricht. "Aufgrund der Vielfalt ihres Werkes, der wachen Wahrnehmung der Autorin, der funkensprühenden Vielschichtigkeit ihres Schreibens spricht die Jury Felicitas Hoppe den Großen Preis des Deutschen Literaturfonds zu.", heißt es weiter in der Begründung.
Der Große Preis des Deutschen Literaturfonds
Der Große Preis des Deutschen Literaturfonds gingt zum 40. Bestehen des Deutschen Literaturfonds aus dem Kranichsteiner Literaturpreis hervor. Eine Anhebung des Preisgeldes von 30 000 auf 50 000 Euro soll signalisieren, dass es sich hierbei um ein wichtiges literarisches Ereignis handelt. Darüberhinaus soll der Preis nicht mehr, wie bisher, in Darmstadt, dem Sitz des Fonds, verliehen werden. Mit dem Großen Preis des Deutschen Literaturfonds soll deutschsprachige Gegenwartsliteratur gefördert werden.
Felicitas Hoppe
Felicita Hoppe wurde 1960 in Hameln geboren. Nach dem Abitur studierte sie u. a. Literaturwissenschaft, Rethorik, Religionswissenschaft, Italienisch und Russisch unter anderem in Tübingen, Berlin und Rom. Seit 1990 erhielt Hoppe zahlreiche Stipendien, seit 1996 lebt sie als freie Schriftstellerin in Berlin. 2012 erhielt sie eine Gastprofessur für interkulturelle Poetik an der Universität Hamburg. Im selben Jahr wurde sie mit dem renommierten Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. „In einer Zeit, in der das Reden in eigener Sache die Literatur immer mehr dominiert, umkreist Felicitas Hoppes sensible und bei allem Sinn für Komik melancholische Erzählkunst das Geheimnis der Identität“ begründete die Jury damals ihre Entscheidung.
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