Freie Texte
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Der verzauberte Augenblick vom bienenhaften Herbst
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Wie du stark bleibst (Auszug)
Aktuelles
Texte veröffentlichen bei Lesering
Unsere Rubrik "Freie Texte" bietet Autorinnen und Autoren die Möglichkeit, Selbstgeschriebenes zu veröffentlichen und ein breites Publikum zu erreichen. Egal ob es sich um Gedichte, Romanauszüge oder Kurzprosa handelt - hier werden Sie gelesen!
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Jack Bones - Der Pfauenastronaut (Auszug)
Ich habe Höhenangst, ich habe Angst in zu engen Räumen, ich habe Angst in dunklen Fahrstühlen, in großen Menschenansammlungen, in langen Tunneln – besonders wenn man dabei in einem Stau steht. Ich habe Angst, wenn ich in dicker Kleidung, und damit meine ich einen viel zu langen Schal, den ich mir viermal um den Hals gelegt habe, Handschuhe aus Polyester, wadenhohe Boots mit Innenfutter sowie eine kratzige Wollmütze, über die ich noch die Kapuze meines olivgrünen Parkas gestülpt habe, durch eine ...
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Das Verbrechen (Auszug)
"Die Minenfelder waren ordnungsgemäß ausgeschildert."
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Dahin geht’s im Galopp
Am nächsten Tag konnte Josi es kaum erwarten, bis sie endlich Zeit hatte um in den Wald zu gehen. Ausgerechnet heute hatte ihnen Frau Schnell so viele Hausaufgaben aufgegeben. Als sie alles erledigt hatte, schmiss sie die Hefte und Bücher in die Schultasche und flitzte los. Sie winkte ihrer Mutter, die in ihrem Laden stand und Kunden bediente. Schnurstracks lief sie zu ihrem Lieblingsplatz. Sie blickte sich nach allen Seiten um und hoffte, dass Amiga kommen würde. Als sie die Hoffnung schon fast ...
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Schnecke Ticki und der Zauberer Zippeldapp – Der Bengelengel (Auszug)
Der Zauberer klopft bei der alten Schnecke an die Tür. Er wartet kurz und klopft noch einmal. Dann hört er Herrn Schneckenzahns Stimme: „Jaja, ich komme ja schon. Eine alte Schnecke ist kein Schnellzug.“
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„Das Lächeln am Rand der Welt“ (Auszüge aus dem gleichnamigen Roman)
Vinzenz und Fiona in Santiago
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Abie Alba - Der große Traum vom Weihnachtsbaum (Auszug)
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Romeo muss sterben
Prolog
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Gedanken im Atelier (1)
Ich male ja nicht mehr im Atelier, ich sitze nur noch im Atelier. Zwei, drei Stunden am Tag sitze ich nur, solange, bis der erste meiner Atelier-Mitbenutzer durch die Tür tritt. Dann verschwinde ich.
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Perserbriefe 1971 - 1981 (5. Teil)
Es handelt sich hier um Briefe, die eine Studentin aus Isfahan, Roxana, an ihre Schwester Fatima, ihre Familie, ihre beiden Brüder, Abu und Ali, sowie ihre Freunde in Deutschland schrieb und um die Antworten, die sie erhielt. Sie bekam vom DAAD ein Stipendium, um ihr Romanistik- und Germanistik-Studium in Bonn Anfang der 70er Jahren fortzusetzen und eine Doktorarbeit über Montesquieu und die orientalischen Frauen zu schreiben. Geschildert wird ihr Lebenslauf an der Alma Mater in Bonn, ihre ...
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Perserbriefe 1971 - 1981 (4. Teil)
Es handelt sich hier um Briefe, die eine Studentin aus Isfahan, Roxana, an ihre Schwester Fatima, ihre Familie, ihre beiden Brüder, Abu und Ali, sowie ihre Freunde in Deutschland schrieb und um die Antworten, die sie erhielt. Sie bekam vom DAAD ein Stipendium, um ihr Romanistik- und Germanistik-Studium in Bonn Anfang der 70er Jahren fortzusetzen und eine Doktorarbeit über Montesquieu und die orientalischen Frauen zu schreiben. Geschildert wird ihr Lebenslauf an der Alma Mater in Bonn, ihre ...
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Deus ex Machina
Jetzt ist es vorbei! Am 4. Mai kehrt die Normalität zurück. Die Radiosender berichten rund um die Uhr davon. Man fühlt sich geradezu neu geboren, frisch gewaschen. Ein warmer Wind bläst durch das Föngetriebe der Republik.
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Perserbriefe 1971 - 1981 (3. Teil)
Es handelt sich hier um Briefe, die eine Studentin aus Isfahan, Roxana, an ihre Schwester Fatima, ihre Familie, ihre beiden Brüder, Abu und Ali, sowie ihre Freunde in Deutschland schrieb und um die Antworten, die sie erhielt. Sie bekam vom DAAD ein Stipendium, um ihr Romanistik- und Germanistik-Studium in Bonn Anfang der 70er Jahren fortzusetzen und eine Doktorarbeit über Montesquieu und die orientalischen Frauen zu schreiben. Geschildert wird ihr Lebenslauf an der Alma Mater in Bonn, ihre ...
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Perserbriefe 1971-1981 (2. Teil)
Es handelt sich hier um Briefe, die eine Studentin aus Isfahan, Roxana, an ihre Schwester Fatima, ihre Familie, ihre beiden Brüder, Abu und Ali, sowie ihre Freunde in Deutschland schrieb und um die Antworten, die sie erhielt. Sie bekam vom DAAD ein Stipendium, um ihr Romanistik- und Germanistik-Studium in Bonn Anfang der 70er Jahren fortzusetzen und eine Doktorarbeit über Montesquieu und die orientalischen Frauen zu schreiben. Geschildert wird ihr Lebenslauf an der Alma Mater in Bonn, ihre ...
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Würde
Was würde ohne Würde aus uns werden? Würden wir als würdelose Wesen verwesen? Lieber lebte ich voller Würde, stürbe auch voller Würde. Denn sterben werden wir müssen.
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Perserbriefe 1971-1981
Es handelt sich hier um Briefe, die eine Studentin aus Isfahan, Roxana, an ihre Schwester Fatima, ihre Familie, ihre beiden Brüder, Abu und Ali, sowie ihre Freunde in Deutschland schrieb und um die Antworten, die sie erhielt. Sie bekam vom DAAD ein Stipendium, um ihr Romanistik- und Germanistik-Studium in Bonn Anfang der 70er Jahren fortzusetzen und eine Doktorarbeit über Montesquieu und die orientalischen Frauen zu schreiben. Geschildert wird ihr Lebenslauf an der Alma Mater in Bonn, ihre ...
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Schmetterlingsflügel
Sie sind klein, hauchdünn, fast unsichtbar, wären da nicht
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Mit Chic, Charme & Stolz: Erlebnisse eines Callgirls (Romanauszug)
Es ist kurz vor Mitternacht am Silvesterabend als ich alleine auf meinem Zimmerbalkon des Joannis Hotel sitze. Das Hotel ist in Glyfada, einem südlichen Stadtteil Athens. Hier wohne ich seit Mitte September. Mein Zimmer ist eine Suite in der vierten Etage und vom Balkon aus kann ich, über die Plateia hinweg, auf den Saronischen Golf schauen. Ich habe mir für heute Abend eine festliche Atmosphäre geschaffen: Eine weiße Damast-Tischdecke und einige Windlichter schmücken den einfachen, runden ...
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Die Sache mit dem Rohrreiniger
Ich würde gerne in einer Welt leben, in der Abflussreiniger tatsächlich den Abfluss reinigen. In der Produkte, auf denen deutlich "Rohrreiniger" geschrieben steht, dafür sorgen, dass die Rohre tatsächlich von Dreck und Kalk befreit werden. Aber der Abfluss bleibt verstopft. Das Rohr verdreckt. Auf dem Rohrreiniger steht: "Einfach in den Abfluss gießen, und über Nacht einwirken lassen" und ich goss den Reiniger in den Abfluss und ließ ihn über Nacht einwirken. Am nächsten Morgen hatte sich nichts ...
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Unter Wasser
„Der Körper ist ja politisch“ sagte er, und betrachtete währendessen weiterhin die halb-nackt tanzenden, jungen Frauenkörper auf dem Laptop-Bildschirm. Dort tanzten sie, halb-nackt, und hier saß er, obsessiv, begierig, in der WG Küche, und sagte: „Der Körper ist ja politisch“. Aus
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Wirre Notizen zur “goldenen Mitte”
Heute lästern wir zur Abwechslung mal über die Unentschiedenen – manchmal sogar vermeintlich Unpolitischen – unter uns, die die binären Links-Rechts-Schubladen ablehnen und sich als Freidenker unter Radikalen präsentieren. Meist weil es ihnen nicht passt, wie unerhört frech deren Beschwerden doch klingen. Unberührt von jeglicher Überzeugung und unbeirrt von der Komplexität, die sie selbst zwar rechtens propagieren, aber zu untersuchen vergessen, “forschen” sie und “stellen die richtigen Fragen”. ...
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Bewerbungsschreiben einer verwirrten Person
- Selbst dabei kann ich mich nicht ernst nehmen. Wieder nicht. Schwierig. Die Kunst, störender Begriff, schwebend anwesend, wozu? Fürs Zerbrechen des Kopfes? Oder dieses Phänomen: Malerei. Neoliberal, verhaltensgestört.
Freie Texte
Die Ermordung der Instagram-Künstler*innen
Die Instagram-Profile unserer unzähligen „Künstlerinnen und Künstler“ zeigen deutlich, wie hilflos diese armen Menschen den Sozialen Medien ausgeliefert sind. Scheint es doch so, als müssten sie, diese armen Künstlerchen, sämtliche Gadgets, Features, Filter und Variationen immer sofort nutzen, als würden sie also von diesen Gadgeds, Features und Filtern immer sofort eingenommen, und von den lustigen und aufregenden Spielereien sofort in ein Abhängigkeitsverhältnis gezogen werden. Die Neuen ...
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Die Geniesserin auf der Flucht - Eine wahre Geschichte
Eine junge Vietnamesin, die auf den Namen „thi Huong“ oder auf Deutsch „die Genießerin“ hörte, hatte 18 Jahre im Norden von Hanoi mit ihrer Mutter und ihrer Schwester auf dem Lande in einer bescheidenen Lehmhütte gelebt. Nach dem zweiten Schuljahr hatte das Geld für die Schule nicht mehr ausgereicht und sie musste Kinderarbeit verrichten und mitverdienen. Vorerst hatte sie den Bauern auf den Reisfeldern geholfen und später Wasser geschöpft und Holz getragen. Beim Schöpfen mussten die Bauern ...
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Spread the love <3
Das beständige Streben des Menschen danach, seine Individualität zu erkunden und ihr Ausdruck zu verleihen, birgt das große Risiko, das Individuum zu beträchtlicher Arroganz zu verleiten und - trotz bester Absichten - weiter zum herrschenden Ungleichgewicht auf Erden beizutragen. Dies birgt gefährliche Folgen für das Leben auf dem Planeten Erde.
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Amateur - Aufzeichnungen aus einer anderen Welt
„Der Maler formalisiert gleichsam, was ohnehin vorhanden ist.“ Claude Lévi-Strauss
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Kunstwerk des Monats
Ein Artikel aus der Rundmail der Akademie: Kunstwerk des Monats. Figuren vereinigt durch eine handwerklich schön herausgearbeitete Häkelarbeit. Nicht mixed media sondern, schön aufgelistet (ich zitiere): „Sechs Zement-Skulpturen, Acrylfarbe, hangemachte Häkelarbeiten, elektronische Installationen, Plastik-Globen und Glühbirnen“. Diese designte Kritik lädt zur Imitation ein, nimmt sich nichts, das Konzept ist rund und oh so glatt und stimmig und feministisch. Und, oh, so groß, diese Kritik: ...