Jojo Moyes im Kino Ein ganzes halbes Jahr: Alle Fakten zum Film

Die Verfilmung startet am 23. Juni in deutschen Kinos - und endlich ist der deutsche Trailer da. Jetzt verrät Hauptdarstellerin Emilia Clarke, dass sie der Bestseller von Jojo Moyes noch am Set von Terminator zu Tränen gerührt hat.

Endlich ist der deutsche Trailer zur Verfilmung von "Jojo Moyes´ Bestseller "Ein ganzes halbes Jahr" erschienen. Der Streifen verspricht einer der gefühlvollsten Liebesfilme des Jahres 2016 zu werden und läuft am 23. Juni an.

Das mag daran liegen, dass Jojo Moyes selbst zusammen mit Scott Neustadter und Michael H. Weber an der Drehbuchadaption gearbeitet hat. Emilia Clarke spielt im Film die junge Louisa Clarke, die den gelähmten Geschäftsmann Will Traynor nach einem Zusammenprall mit einem Motorrad pflegen soll. Die Stelle ist aber nur auf ein halbes Jahr befristet. Zwischen Lou und Will entwickelt sich eine besondere Liebe. Doch dann dämmert Louisa, warum sie nur sechs Monate angestellt wird. Fans des Romans von Jojo Moyes wissen, dass es in Tränen endet.

Sam Clafin und Emilia Clarke spielen Will und Lou in Ein ganzes halbes Jahr. Foto: ©2016 Warner Bros Ent. Inc. and Metro-Goldwyn-Mayer Pictures Inc.Die Besetzung: Das Beste von Leinwand, Theater und TV

Bei Erwähnung von Emilia Clarke hat es freilich bei Filmfans längst geklingelt: Als Daenerys Targaryen ist sie einer der Top-Stars von "Game of Thrones" und hat Sarah Connor in "Terminator Genisys" an der Seite von Arnold Schwarzenegger gespielt.

"Aus Prinzip lächelt Daenerys nicht, Sarah Connor lächelt nicht", sagt Emilia Clarke gegenüber USA Today. "Aber hier hieß es dauernd `Kannst du noch mehr lächeln?´Kannst du dich amüsieren? Ich versuche nicht, jemanden umzubringen, niemand versucht, mich umzubringen. Es macht Spaß."

Den Roman hat die 29jährige bei den Dreharbeiten zu "Terminator Genisys" verschlungen, "während um mich herum Bomben explodiert sind." Sie sei zu Tränen gerührt und entschlossen gewesen, Regisseurin Thea Sharrock von sich zu überzeugen.

Emilia Clarke: "Die Rolle ist mir auf den Leib geschrieben"

"Schauspieler dürfen nicht zu viel auf Castings setzen", sagt Emilia Clarke. "Es ist zu niederschmetternd, wenn man die Rolle nicht bekommt. Aber diesmal wusste ich, ich mache das. Ich war verrückt danach. Mit jeder Faser von mir habe ich gefühlt, als hätte mir jemand die Rolle auf den Leib geschrieben."

Trotz ihrer sonst eher harten Filmfiguren sieht sich Clarke selbst mehr als das ungeschickte Mädchen von nebenan.

"Es ist komisch mit diesen Hardcore-Leinwandgrößen", bekennt die Britin gegenüber USA Today. "Ich bin tatsächlich ziemlich tollpatschig, sage immer das Falsche zum falschen Zeitpunkt und bin bestenfalls peinlich. Meine Freunde und Familie erleben diese andere Person jeden Tag."

Sam Clafin in seiner schwersten Rolle

Die schwierigste Aufgabe hatte allerdings Sam Clafin, der den an den Rollstuhl gefesselten Will Traynor spielt. "Sam spielt im wahrsten Sinne des Wortes den Part ohne Regung unterhalb des Halses", erklärt Regisseurin Thea Sharrock. "Alles, was ihm zur Verfügung stand, war die Mimik. Das war eine Herausforderung."

Clafin stand schon zwei Jahre nach Abschluss der Schauspielschule mit den ganz Großen des Fachs vor der Kamera. Unter anderem spielte er den dusseligen Missionar Philip Swift in "Pirates of the Carribean: Fremde Gezeiten" und war als Ritter Richard in der monumentalen TV-Adaption des Romans "Die Säulen der Erde" von Ken Follett an der Seite von Hollywoodstar Donald Sutherland zu sehen.

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