Leipziger Buchmesse Preisverleihung wird im Livestream übertragen

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15 Autoren und Übersetzer sind in der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse nominiert.

Spektakuläre Kulisse: Die Preisverleihung der Leipziger Buchmesse findet am 17. März in der Glashalle statt. Foto: Messe Leipzig

Die bereits mit Spannung erwartete Verleihung des Preises der Leipziger Buchmesse in der spektakulären Glashalle der Leipziger Messe kann in diesem Jahr am 17. März um 16 Uhr im Livestream unter www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/stream verfolgt werden.

Mittlerweile stehen die 15 nominierten Autoren und Übersetzer fest, die die Jury unter der Leitung von Kristina Maidt-Zinke aus den 401 Werken von 113 Verlagen für die Shortlist nominiert hat.

Dabei können Literaturfans die Autoren nicht nur in Leipzig live erleben.

Die Autoren der Kategorie Belletristik treten am 2. März im Literaturhaus Hamburg und am 10. März im Literaturhaus München auf. Die Veranstaltungen werden vom NDR und SWR übertragen. Am 8. März sind außerdem die Nominierten in der Kategorie Übersetzung im Literarischen Colloquium Berlin zu sehen. Die Nominierten in der Kategorie Sachbuch/Essayistik werden am 12. März in der Volksbühne Berlin vorgestellt.

Am ersten Messetag werden die nominierten Autoren im Bereich Belletristik von 11 bis 12 Uhr im Literaturforum (Halle 4, E401) präsentiert. Direkt im Anschluss stellen sich dort die Autoren der Kategorie Sachbuch/Essayistik vor. Ab 13 Uhr sind die Übersetzer-Nominierten im Forum International im Übersetzerzentrum (Halle 4, Stand E500) zu hören.

Der Preis der Leipziger Buchmesse wird bereits zum 12. Mal vergeben und ist mit 60.000 Euro dotiert.

Preis der Leipziger Buchmesse 2016: Die Shortlist

Kategorie Belletristik:

  • Marion Poschmann: "Geliehene Landschaften - Lehrgedichte und Elegien" (Suhrkamp)
  • Roland Schimmelpfennig: "An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts" (S. Fischer)
  • Nis-Momme Stockmann: "Der Fuchs" (Rowohlt)
  • Heinz Strunk: "Der goldene Handschuh" (Rowohlt)
  • Guntram Vesper: "Frohburg" (Schöffling & Co.)

Kategorie Sachbuch/Essayistik:

  • Werner Busch: "Adolph Menzel. Auf der Suche nach der Wirklichkeit" (C.H. Beck)
  • Jürgen Goldstein: "Georg Forster. Zwischen Freiheit und Naturgewalt" (Matthes & Seitz)
  • Ulrich Raulff: "Das letzte Jahrhundert der Pferde. Geschichte einer Trennung" (C.H. Beck)
  • Christoph Ribbat: "Im Restaurant. Eine Geschichte aus dem Bauch der Moderne" (Suhrkamp)
  • Hans Joachim Schellnhuber: "Selbstverbrennung: Die fatale Dreiecksbeziehung zwischen Klima, Mensch und Kohlenstoff" (C. Bertelsmann)

Kategorie Übersetzung:

  • Kirsten Brandt: übersetzte aus dem Katalanischen "Flüchtiger Glanz" von Joan Sales (Hanser)
  • Brigitte Döbert: übersetzte aus dem Serbischen "Die Tutoren" von Bora Cosic (Schöffling & Co.)
  • Claudia Hamm: übersetzte aus dem Französischen "Das Reich Gottes" von Emmanuel Carrère (Matthes & Seitz Berlin)
  • Frank Heibert: übersetzte aus dem Englischen "Frank" von Richard Ford (Hanser Berlin)
  • Ursula Keller: übersetzte aus dem Russischen "Eine Straße in Moskau" von Michail Ossorgin (Die Andere Bibliothek)


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