In Klagenfurt, Österreich, haben die Lesungen der 48. Tage der deutschsprachigen Literatur begonnen. Der Höhepunkt der Veranstaltung ist die Verleihung des renommierten Ingeborg-Bachmann-Preises. Vierzehn deutschsprachige Autorinnen und Autoren präsentieren vor Publikum ihre Texte, die anschließend von einer Jury bewertet werden. Erstmals übernimmt der langjährige Bachmann-Juror Klaus Kastberger den Vorsitz der Jury.
Der Ingeborg-Bachmann-Preis, benannt nach der österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, wurde erstmals 1977 verliehen und ist eine der bedeutendsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Der Hauptpreis ist mit 25.000 Euro dotiert. Zusätzlich wird der Deutschlandfunk-Preis in Höhe von 12.500 Euro verliehen. Weitere Preise umfassen den Kelag-Preis (10.000 Euro) und den 3sat-Preis (7.500 Euro). Zudem gibt es einen BKS-Publikumspreis, der mit 7.000 Euro dotiert ist.
Die teilnehmenden Autoren sind:
Christine Koschmieder (D): geboren 1972 in Heidelberg, zu Hause in Sachsen-Anhalt auf Einladung von Mithu Sanyal
Jurczok (CH): geboren 1974 in Wädenswil, zu Hause in Zürichauf Einladung von Thomas Strässle
Semi Eschmamp (CH/D): geboren 1976 in Thalwil (ZH), zu Hause in Berlin auf Einladung von Laura de Weck
Kaska Bryla (A/POL):geboren 1978 in Wien, zu Hause in Wien auf Einladung von Brigitte Schwens-Harrant
Tijan Sila (D/BIH): geboren 1981 in Sarajevo -zu Hause in Kaiserslautern auf Einladung von Philipp Tingler
Tamara Stajner (A/SLO): geboren 1987 in Novo mesto, Slowenien - zu Hause in Wienauf Einladung von Brigitte Schwens-Harrant
Johanna Sebauer (A/D): geboren 1988 in Wien, zu Hause in Hamburg auf Einladung von Klaus Kastberger
Henrik Szanto (D/FIN/UK): geboren 1988 in Frankfurt/Main, zu Hause in Hannoverauf Einladung von Mara Delius
Denis Pfabe (D): geboren 1986 in Bonn, zu Hause in Bonnauf Einladung von Philipp Tingler
Olivia Wenzel (D): geboren 1985 in Weimar, zu Hause in Berlin auf Einladung von Laura de Weck
Ulrike Haidacher (A): geboren 1985 in Graz, zu Hause in Wien auf Einladung von Klaus Kastberger
Sarah Elena Müller (CH): geboren 1990, zu Hause in Bern auf Einladung von Thomas Strässle
Sophie Stein (D): geboren 1995, zu Hausein Berlin auf Einladung von Mara Delius
Miedya Mahmod (D): geboren 1996 in Dortmund- zu Hause im Ruhrpott auf Einladung von Mithu Sanyal
Die 48. Tage der deutschsprachigen Literatur finden vom 26. bis 30. Juni 2024 in Klagenfurt statt. Die Lesungen und Diskussionen finden am Donnerstag und Freitag von 10 bis 15.30 Uhr und am Samstag von 10 bis 14.30 Uhr statt. Die Preisverleihung startet am Sonntag um 11 Uhr. Der Fernsehsender 3sat überträgt die Lesungen und Diskussionen sowie die Preisverleihung live.
Nach den dreitägigen Lesungen wird am Sonntag bekannt gegeben, wer den Hauptpreis in Höhe von 25.000 Euro gewinnt. Zudem wird der Deutschlandfunk-Preis, dotiert mit 12.500 Euro, verliehen.
Die Jury besteht aus Klaus Kastberger, Brigitte Schwens-Harrant, Philipp Tingler, Mithu Sanyal, Thomas Strässle, Mara Delius und Laura de Weck.
Moderiert werden die Tage der deutschsprachigen Literatur von Peter Fässlacher und Cecile Schortmann.
Topnews
Geburtstagskind im Dezember – Emily Dickinson
Ein Geburtstagskind im November: Astrid Lindgren
Geburtstagskind im Oktober: Benno Pludra zum 100. Geburtstag
Das Geburtstagskind im September: Roald Dahl – Der Kinderschreck mit Engelszunge
Ein Geburtstagskind im August: Johann Wolfgang von Goethe
Hans Fallada – Chronist der kleinen Leute und der inneren Kämpfe
Ein Geburtstagskind im Juni: Bertha von Suttner – Die Unbequeme mit der Feder
Ein Geburtstagskind im Mai: Johannes R. Becher
Ein Geburtstagskind im April: Stefan Heym
Ein Geburtstagskind im März: Christa Wolf
Bertolt Brecht – Geburtstagskind im Februar: Ein literarisches Monument, das bleibt
Wie Banksy die Kunst rettete – Ein überraschender Blick auf die Kunstgeschichte
Ein Geburtstagskind im Januar: Franz Fühmann
Zauberberg 2 von Heinz Strunk
100 Jahre „Der Zauberberg“ - Was Leser heute daraus mitnehmen können
Oschmann: Der Osten: Eine westdeutsche Erfindung“ – Umstrittene russische Übersetzung
Überraschung: Autorin Han Kang hat den Literaturnobelpreis 2024 gewonnen
PEN Berlin: Große Gesprächsreihe vor den Landtagswahlen im Osten
„Freiheitsschock“ von Ilko-Sascha Kowalczuk
Bachmannpreis 2022: Diese AutorInnen treten in diesem Jahr an
Tijan Sila gewinnt den Ingeborg-Bachmann-Preis 2024
"Das literarische Quartett" mit Juli Zeh, Mithu Sanyal und Philipp Tingler
Der Bachmannpreis 2019 - Ein Einblick
Ausschreibung zum Ingeborg-Bachmann-Preis 2025 läuft
Das "Literarische Quartett" mit Joachim Meyerhoff, Mithu M. Sanyal und Philipp Tingler
Bachmannpreis 2022: Die Preisträger des diesjährigen Wettbewerbs
Der PEN Berlin: Bratwurstbude ohne Bratwürste?
Mithu Sanyals „Identitti“ ab 1. April im Staatstheater Darmstadt
Das Literarische Quartett mit Juli Zeh, Ijoma Mangold und Philipp Tingler
Wie wär's mit mehr Poesie in der Politik?
Mithu M. Sanyal erhält "Literaturpreis Ruhr" für "Identitti"
Deutscher Buchpreises 2021: Diese Bücher stehen auf der Shortlist
Der ZDF-"Aspekte"-Literaturpreis: Diese vier Romane stehen im Finale
"Philosophie Spezial. Denken, das ansteckt": Expertenrunde im WDR zum Thema "Aufbruch"
Aktuelles
Unser Geburtstagskind für den Wintermonat Februar: Gertrude Stein
Prinz Kaspian von Narnia von C. S. Lewis – Rückkehr in ein verändertes Land
Der Ritt nach Narnia von C. S. Lewis – Ein Abenteuer auf Sand, kein Schnee
Der König von Narnia von C. S. Lewis – Durch den Pelzmantel in die Ethik
Das Wunder von Narnia von C. S. Lewis – Wie aus einer Kinderspielerei eine Welt entsteht
The Dog Stars von Peter Heller – Eine Endzeit, die ans Herz greift, nicht an den Puls
Sturmhöhe von Emily Brontë – Liebe als Windbruch
Kurs halten, Markt sichern: Die Frankfurter Buchmesse bekommt einen neuen Chef
Primal of Blood and Bone – Liebe kennt keine Grenzen von Jennifer L. Armentrout - Der Blick nach vorn, wenn alles zurückschaut
Soul and Ash – Liebe kennt keine Grenzen von Jennifer L. Armentrout – Wenn eine Stimme zur Brücke wird
War and Queens – Liebe kennt keine Grenzen von Jennifer L. Armentrout – Wenn Gefühle zum Kriegsgerät werden
Das zersplitterte Selbst: Dostojewski und die Moderne
Goethe in der Vitrine – und was dabei verloren geht Warum vereinfachte Klassiker keine Lösung, sondern ein Symptom sind
Leo Tolstoi: Anna Karenina
Zärtlich ist die Nacht – Das leise Zerbrechen des Dick Diver
Rezensionen
Thomas Manns Felix Krull - Die Welt will geblendet sein
Die unendliche Geschichte: Wie Fuchur die Herzen eroberte
Crown and Bones – Liebe kennt keine Grenzen von Jennifer L. Armentrout – Der Moment, in dem Macht persönlich wird
Flesh & Fire von Jennifer L. Armentrout – Vom heiligen Schleier in die Welt der Konsequenzen
Blood and Ash – Liebe kennt keine Grenzen von Jennifer L. Armentrout - Eine Auserwählte, die aufwacht
Die weiße Nacht von Anne Stern – Berlin friert, und die Wahrheit bleibt nicht liegen
Woman Down von Colleen Hoover – Wenn Fiktion zurückschaut
To Break a God von Anna Benning – Finale mit Schneid: Wenn Gefühl Politik macht
To Love a God von Anna Benning – Wenn Lichtstädte Schatten werfen
Funny Story von Emily Henry - „Falsche“ Mitbewohner, echter Sommer, echte Gefühle