Bereits vor seinem Erscheinen wurde der Roman "Maame" der britisch-ghanaische Autorin Jessica George in Autorenkreisen gefeiert. Am 14. Februar erschien das Debüt nun, und sicherte sich - laut eines Imprints des St. Martin‘s Press-Verlags - kurz darauf Platz 10 der amerikanischen Bestsellerliste.
Jessica Georges Debütroman "Maame" scheint aktuell zu bestätigen, was man bereits im vergangenen Jahr aus Autoren- und Pressekreisen zu hören bekam. Dort wurde das Buch über die 25-jährige Maddie Wright nahezu angehimmelt. Jetzt, kurz nach Erscheinen, konnte sich "Maame" einen Platz auf der amerikanischen Belletristik-Bestsellerliste sichern. So steht es jedenfalls in der aktuellen Ausgabe des Macmillan-Imprints St. Martin‘s Press.
Auch in Großbritannien, wo die Autorin Jessica George lebt und das Debüt bei "Hodder & Stoughton" erschienen ist, sind die Hoffnungen und Erwartungen entsprechend groß.
Jessica George - "Maame"
In "Maame" erzählt George die Geschichte der 25-jährigen Maddie Wright, die sich in London um ihren an Parkinson erkrankten Vater kümmert, während Bruder und Mutter ihr eigenes Leben führen. Als Maddies Mutter aus Ghana für ein Jahr zu ihrem Ehemann zurückkehrt, ändert sich Maddies Leben schlagartig. Bislang voll und ganz in den Pflege- und Joballtag eingebunden, findet sie nun zum ersten Mal Zeit für sich selbst. Sie beginnt das, was man ein eigenes Leben nennen kann, zieht aus, lernt Menschen kennen, von denen einige Freunde werden und beginnt, sich selbst in dieser neuen Welt zu positionieren.
In "Maame" lassen sich durchaus autobiografische Elemente aus Jessica Georges eigenem Leben finden. Georges Eltern stammen ebenfalls aus Ghana, ihr Vater starb 2020 an Parkinson. Nach seinem Tod begann die heute 28-Jährige an "Maame" zu arbeiten. Die Rechte am Roman verkaufte sie bereits ein Jahr darauf an den Verlag Hodder & Stoughton.
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