Der Investigativjournalist Bob Woodward und der Washington Post-Korrespondent Robert Costa haben ein Buch geschrieben, welches sich mit den letzten Tagen der Trump-Präsidentschaft befasst. Allen Anschein nach enthält das Buch brisante Informationen. So soll der Generalstabschef Mark Milley etwa, nachdem Trump-Anhänger am 6. Januar das US-Kapitol stürmten, Vorkehrungen getroffen haben, um die rechtmäßige Befehlsgewalt Trumps über Atomwaffen einzuschränken. Das Motiv: Die Angst vor einem Krieg mit China. Das Buch "Peril" (Deutsch: Gefahr) erscheint am 21. September.
"Sie wissen, dass er verrückt ist": Neues Enthüllungsbuch über Donald Trump erscheint im September
Unter Berufung auf das noch unveröffentlichte Buch "Peril" (Gefahr) der Journalisten Bob Woodward und Robert Costa, berichteten CNN und die "Washington Post" zuletzt von den dramatischen Entwicklungen während der letzten Tage der Trump-Präsidentschaft. Demzufolge soll der Generalstabschef Mark Milley geheime Vorkehrungen getroffen haben, um die Befehlsgewalt des damaligen Präsidenten Donald Trump über Atomwaffen einzuschränken. Auch Gespräche mit China soll es in diesem Zusammenhang gegeben haben.
Woodward und Costa schreiben in ihrem Buch, Milley sei nach der Erstürmung des Kapitols erschüttert gewesen. Zwei Tage nach dem erschreckenden Ereignis habe er ein vertrauliches Treffen mit den zuständigen Kommandeuren einberufen. Offensichtlich befürchtete der Generalstabschef, es könne zu einem militärischen Offensivschlag kommen. Aus den Befehlen Milleys ist deutliche die Dringlichkeit herauszulesen: "Was auch immer Ihnen befohlen wird, Sie folgen dem Ablauf. Sie machen den Vorgang. Und ich bin Teil des Ablauf", soll er den Kommandeuren gesagt haben.
Gespräche mit Nancy Pelosi
Den Buchautoren lagen wohl auch Mitschnitte eines Telefonats zwischen Milley und der Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, der Demokratin Nancy Pelosi, vor. In einem Telefonat soll Pelosi zu Milley warnend gesagt haben: "Sie wissen, dass er verrückt ist", woraufhin Milley antwortete: "Ich stimmen Ihnen in allen Punkten zu".
Pelosi hatte nach dem Gespräch im Januar eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der sie erklärte, sie habe mit Milley gesprochen, um einen "instabilen Präsidenten" daran zu hindern, "Militäranschläge zu beginnen". Auch von der Möglichkeit eines atomaren Angriffes war damals die Rede. Pelosi betonte: Der bereits angewählte Trump "könnte nicht gefährlicher sein". Man müsse die Menschen in Amerika und die Demokratie schützen.
China
Den Berichten über das Buch zufolge soll Milley auch zwei Gespräche mit China geführt haben, um der dortigen kommunistischen Führung womöglich Ängste vor einem US-Angriff zu nehmen. Zwei Mal Telefonierte der demnach mit dem chinesischen Chef des Generalstabes Li Zuocheng. In einem ersten Gespräch, welches kurz vor der US-Wahl am 20. Oktober stattfand, soll Milley die Gegenseite mit den Worten beruhigt haben: "General Li, Ich will Ihnen versichern, dass die US-Regierung stabil ist und alles in Ordnung sein wird. (...) Wir werden Sie nicht angreifen oder irgendwelche kriegerischen Operationen gegen Sie unternehmen." In einem weiteren Gespräch am 8. Januar sagte Milley den Berichten zufolge: "Wir sind 100 Prozent beständig. Aber Demokratie kann manchmal schluderig sein."
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