Die Schriftstellerin Nora Bossong ist am Sonntag mit dem Thomas-Mann-Preis der Hansestadt Lübeck und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste ausgezeichnet worden. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wird für das Lebenswerk eines Autors oder für herausragende Verdienste auf dem Gebiet der literarischen Vermittlung vergeben.
Die Schriftstellerin Nora Bossong erhält den Thomas-Mann-Preis. Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) überreichte den Preis am Sonntag im Lübecker Theater. Dass Bossong die Auszeichnung erhalten wird, stand bereits 2020 fest. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Übergabe allerdings verschoben werden.
Fazit der Jury
In der Begründung zur Vergabe hieß es von Seiten der Jury, Bossong sei eine der vielseitigsten deutschen Autorinnen der Gegenwart. Seit ihrem 2006 erschienenen Debüt, dem lakonisch abgründigen Familienroman "Gegend", hat die in Berlin lebende Autorin mehrere Essays, Romane und Gedichtbände veröffentlicht, die in ebenso schmerzhafte wie relevante Problemfelder der Gegenwart Vordringen und sich durch große sprachliche Virtuosität auszeichnen.
Der Thomas-Mann-Preis
Der Thomas-Mann-Preis ist aus dem seit 1975 verliehenen Thomas-Mann-Preis der Stadt Lübeck und dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste hervorgegangen und wird seit 2010 abwechselnd in München und Lübeck vergeben. Bisherige Preisträger waren unter anderem Christa Wolf, Juli Zeh, Jenny Erpenbeck und zuletzt Claudio Magris.
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