Oscar-Preisträger Quentin Tarantino wagt sich in die Belletristik. Mit "Es war einmal in Hollywood" erscheint im Juli 2021 der erste Roman des Star-Regisseurs bei dem Verlag Kiepenheuer & Witsch auf Deutsch (Übersetzung von Thomas Melle und Stephan Kleiner). Als Erzählgrundlage dient hierbei Tarantinos preisgekrönter Film "Once Upon a Time in Hollywood" mit Leonardo DiCaprio und Brad Pitt.
Im Buch wird die Vorgeschichte der in Tarantinos neustem Film - "Once Upon a Time in Hollywood" - anzutreffenden Figuren Rick Dalton und seines Studiodoubles Cliff Booth erzählt. Wie der Verlag Kiepenheuer & Witsch mitteilte, sei der Roman "... eine frische, spielerische, aber auch schockierende Abkehr von der Filmfassung und belegt Tarantinos Status als einer der größten Geschichtenerzähler unserer Zeit"
Doch wird Tarantino sein Publikum als Romanautor ebenso fesseln können wie als Regisseur und Produzent? Filme wie Pulp Fiction, Kill Bill oder Reservoir Dogs gelten mittlerweile als Klassiker. Hier übernahm Tarantino nicht nur die Regie, sondern wirkte auch maßgeblich als Drehbuchautor mit. Tarantino selbst sieht seinen Roman eher als eine Hommage an das Medium Film. Ob "Es war einmal in Hollywood" neben "Once Upon a Time in Hollywood" bestehen kann, darüber ist sich der Oscar-Preisträger noch unklar. Der Verlag zitiert Tarantino dazu wie folgt:
"In den 70er Jahren waren Romanfassungen von Filmen die ersten Bücher für Erwachsene, die ich las, daher bin ich stolz, "Es war einmal in Hollywood" als meinen Beitrag zu diesem oft marginalisierten, aber geliebten Subgenre der Literatur anzukündigen. Ich freue mich außerdem sehr, meine Charaktere und ihre Welt weiter zu ergründen für dieses literarische Projekt, das (hoffentlich) neben seinem filmischen Gegenstück bestehen kann."
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