Ein Buch zu den aktuellen Corona-Impfstoffen vom Star-Biologen Clemens G. Arvay aus Österreich schafft den nötigen Durchblick für alle Impfskeptiker. Es erklärt die Wirkungsweise, den Schutz sowie die Nebenwirkungen der Hoffnungsträger. Hilft so ein Buch wirklich oder liefert es nicht eher Argumente gegen das Impfen und schürt Zweifel ?
Schaut man auf die Biografie von Clemens G. Arvay, dann gewinnt man eher den Eindruck, dass er ein Verfechter der alternativen Medizin ist. Als selbsternannter Gesundheitsökologe hatte Arvay das erste deutschsprachige Buch über Waldmedizin verfasst. Darin berichtete er über seine Forschung zur Bedeutung kranker und gesunder Ökosysteme für den Menschen und wie die Natur helfen kann, kranke Patienten zu behandeln. Da sind die aktuellen, künstlich geschaffenen Impfstoffe das blanke Gegenteil.
Arvay versucht im seinem Buch „Corona-Impfstoffe: Rettung oder Risiko“, die Wirkungsweise der unterschiedlichen Impfstoffe für den Laien verständlich zu erklären. Er zeigt potentielle Risiken und ist stets bemüht, diese mit Befunden aus wissenschaftlichen Quellen zu belegen. Man kann ihm nicht unterstellen, ein Impfgegner zu sein, auch wenn er den „teleskopierten“ Verfahren skeptisch gegenübersteht und die Geschwindigkeit, mit der diese Impfstoffe freigegeben wurden, kritisiert.
Gefährlich ist das Buch allemal, denn gerade für Nichtmediziner führen zu viele Informationen zu den Impfstoffen nicht zwangsläufig zu einer richtigen Erkenntnis. Letztendlich bleiben die im Buch erwähnten Risiken der Impfstoffe dem Leser stärker haften als deren Vorteile. Angesichts der Tatsache, dass Impfen momentan die einzige Chance ist, der Pandemie ein Ende zu bereiten, sollte man sich ernsthaft fragen, welches Ziel der Autor verfolgt.
Trotz aller Bedenken, das Buch ist ein Bestseller und war im Februar auf der Spiegel-Bestsellerliste der Sachbücher auf Platz zwei. Es ist am 18.2. beim Quadriga Verlag als Taschenbuch erschienen.
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