Die Filmumsetzung zu "Es ist nicht leicht ein Gott zu sein" ist ein dreistündiges, blutiges Epos in Schwarzweiß.
Am Donnerstag startet "Es ist schwer ein Gott zu sein" des russischen Filmemachers Aleksei German in ausgewählten deutschen Programmkinos. Das dreistündige Schwarzweiß-Epos basiert auf dem bereits 1964 erschienenen Sci-Fi-Klassiker "Es ist nicht leicht ein Gott zu sein" von Arkadi und Boris Strugatzki.
German erlebte die Fertigstellung des Filmes nicht mehr. Die finalen Tonmischungen und die Postproduktion wurde von Aleksei Germans Frau Karmalita und sein Sohn Aleksei German Jr. nach seinen Vorgaben umgesetzt.
Die Story: Eine Gruppe Historiker mischt sich auf einem fernen Planeten unter das Volk, das der Erde in seiner Entwicklung um 800 Jahre hinterher ist.
Die Forscher mimen die adligen Nachkommen lokaler Gottheiten und zeichnen die dortigen Ereignisse auf. Da die Wissenschaftler die Entwicklung im Mittelalter hautnah erleben wollen, dürfen sie in keinster Weise eingreifen und natürlich auch niemanden töten. Doch als in der Stadt Arkanar plötzlich ein blutiges Pogrom gegen Gelehrte und Bücherfreunde beginnt, geraten die Historiker in die Klemme.
Don Rumata, der vor Ort das Treiben hautnah miterlebt, fällt es dabei zunehmend schwerer, dem brutalen Gemetzel einfach nur tatenlos zuzusehen. Doch was tun als ein Gott, dem die Hände gebunden sind?
Das sei gut zu wissen, schreibt Cinema, denn der knapp dreistündige Schwarz-Weiß-Film sei so konfus gestaltet, dass man fast nichts versteht. O-Ton Cinema: "Manchmal ist es schwer, ein Filmkritiker zu sein." Das bedeutet, dass es intellektuelle Cineasten vermutlich lieben werden.
Die aktuellen Kinotermine:
- ab 03.09.2015 Kiel – Kino in der Pumpe
- ab 03.09.2015 Berlin – Brotfabrik
- ab 03.09.2015 Berlin – B-Ware Ladenkino
- ab 03.09.2015 Köln – Filmhauskino
- ab 03.09.2015 Mainz – Capitol/Palatin
- ab 03.09.2015 Dresden – KIF
- ab 03.09.2015 Magdeburg – Moritzhof
- ab 04.09.2015 Rostock – Lichtspieltheater Wundervoll
- ab 06.09.2015 Aachen – Apollo
- ab 07.09.2015 Frankfurt – Orfeos Erben
- ab 07.09.2015 Berlin – FilmRauschPalast
- ab 08.09.2015 Berlin – Z-inema a
- b 10.09.2015 Berlin – Kino Zukunft am Ostkreuz
- ab 10.09.2015 Regensburg – Andreasstadel
- ab 10.09.2015 Nürnberg – Casablanca
- ab 11.09.2015 Leipzig – Schaubühne
- ab 17.09.2015 Berlin – Kino Krokodil
- ab 17.09.2015 Saarbrücken – Filmhaus
- ab 10.09.2015 Weiterstadt – Kommunales Kino
- ab 24.09.2015 Mannheim – Cinema Quadrat
- ab 24.09.2015 Bamberg – Lichtspiel
- ab 24.09.2015 Pforzheim – Kommunales Kino
- am 25.10.2015 Potsdam – Thalia
- demnächst Karlsruhe – Kinemathek
- demnächst Dortmund – Roxy Kino
- demnächst Hannover – Kino im Künstlerhaus
- demnächst Krefeld – Casablanca
- demnächst Hamburg – 3001 Kino
Deutscher Trailer zu "Es ist schwer ein Gott zu sein"
Hier bestellen
Topnews
Unser Geburtstagskind im April: Samuel Beckett
Unser Geburtstagskind im März: Heinrich Mann
Unser Geburtstagskind für den Wintermonat Februar: Gertrude Stein
Ein Geburtstagskind im Januar: Edgar Allan Poe – Dichter der Struktur und des Schreckens
Geburtstagskind im Dezember – Emily Dickinson
Ein Geburtstagskind im November: Astrid Lindgren
Geburtstagskind im Oktober: Benno Pludra zum 100. Geburtstag
Das Geburtstagskind im September: Roald Dahl – Der Kinderschreck mit Engelszunge
Ein Geburtstagskind im August: Johann Wolfgang von Goethe
Hans Fallada – Chronist der kleinen Leute und der inneren Kämpfe
Ein Geburtstagskind im Juni: Bertha von Suttner – Die Unbequeme mit der Feder
Ein Geburtstagskind im Mai: Johannes R. Becher
Ein Geburtstagskind im April: Stefan Heym
Ein Geburtstagskind im März: Christa Wolf
Bertolt Brecht – Geburtstagskind im Februar: Ein literarisches Monument, das bleibt
Wie Banksy die Kunst rettete – Ein überraschender Blick auf die Kunstgeschichte
Ein Geburtstagskind im Januar: Franz Fühmann
Zauberberg 2 von Heinz Strunk
100 Jahre „Der Zauberberg“ - Was Leser heute daraus mitnehmen können
22 Bahnen von Caroline Wahl – Eine Reise zwischen Wasser und Selbstfindung
„Mit der Faust in die Welt schlagen“: Literaturverfilmung feiert Weltpremiere bei der Berlinale 2025
„The Lord of the Rings: The War of the Rohirrim“ erscheint 2024
Theaterstück "Die Ermittlung" von Peter Weiss kommt ins Kino
Kerstin Giers Bestseller-Reihe "Silber" wird verfilmt
Doris Dörries "Freibad" startet in den Kinos
Literaturverfilmung "After Forever" startet auf Platz 1 der Kinocharts
Constantin Film produziert Fantasy-Epos nach Roman von Wolfgang Hohlbein
Literaturverfilmung "Im Westen nichts Neues" geht für Deutschland ins Oscar-Rennen
Politikthriller "The Gray Man" startet am 14. Juli in den Kinos
Zwischen Fortschritt und Aberglaube: Dreharbeiten zu "Hauke Haiens Tod" haben begonnen
Stefan Zweigs "Schachnovelle": Neuverfilmung
Quentin Tarantino schreibt jetzt Romane
Wie Kunst auf Politik und Gesellschaft blickt
Die Känguru-Chroniken Verfilmung: Wenn das kommunistische Beuteltier vors Kino zieht
Aktuelles
Leo Tolstoi: Wie „Der Tod des Iwan Iljitsch“ das Sterben aus der Sprache der Gesellschaft befreit
Ein Erzähler des Zweifels: Norbert Gstrein erhält den Siegfried-Lenz-Preis 2026
International Booker Prize 2026: Warum „Taiwan Travelogue“ gewinnen musste
Träume aus Salz von Anika Landsteiner: Ein Roman über Verlust, Fernweh und die Frage, wie man mit Erinnerungen weiterlebt
Zwischen gestern und für immer von A. D. Wilk: Ein Roman über Verlust, Erinnerung und die Frage, ob Liebe Zeit überdauern kann
Häftling von Freida McFadden: Dieser Psychothriller spielt mit Angst, Erinnerung und der Frage, wem man glauben kann
Warum «Schlich ein Puma in den Tag» zu den außergewöhnlichsten Kinderbüchern des Jahres gehört
Wer gewinnt den International Booker Prize 2026?
Die höfliche Starre: Die glatten Sätze der Gegenwart
Schwestern der Sonne
Herden, Körper, Schatten: Wie Denis Scheck bei Druckfrisch am 17.Mai 2026 die Gegenwart vermisst
Alexander Merow zu seinem neuen Fantasy Roman: Die Verschollenen
Benjamin von Stuckrad-Barre: Udo Fröhliche
Der Friede im Osten: Erik Neutschs Romanzyklus als Chronik eines historischen Versuchs
Ich, die ich Männer nicht kannte von Jacqueline Harpman: Ein stiller Roman über Einsamkeit, Erinnerung und das Menschsein
Rezensionen
Die Vermessung der Leere: Georges Perecs Träume von Räumen und das Schreiben gegen das Verschwinden
Die Familie als Riss – Madeline Cashs „Verlorene Schäfchen“
Liebewesen von Caroline Schmitt: Ein Roman über Nähe, Sehnsucht und die Angst, wirklich gesehen zu werden
Der Mann ohne Gesicht: Max Frischs Stiller und die Erfindung des Selbst
Nachts ist man am besten wach von Kristina Valentin: Eine Liebesgeschichte über zweite Chancen und die leisen Stunden dazwischen
Was ich nie gesagt habe von Susanne Abel: Wenn Wahrheit nicht befreit, sondern verändert
Stay Away from Gretchen von Susanne Abel: Eine Geschichte über Erinnerung, Schuld und die Schatten der Vergangenheit
Die Wut, die bleibt von Mareike Fallwickl: Wenn Fürsorge kippt und Stille laut wird
Im Namen der Barmherzigkeit von Hera Lind: Eine wahre Geschichte über Schuld, Urteil und die Grenzen von Mitgefühl