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Kann man Karl-Mays Abenteuergeschichte heute noch problemlos auf die Bühne bringen und unreflektiert konsumieren? Das fragt sich der Journalist Ben Hänchen in der MDR-Podcast-Serie "Winnetou ist kein Apache". Kann man Karl-Mays Abenteuergeschichte heute noch problemlos auf die Bühne bringen und unreflektiert konsumieren? Das fragt sich der Journalist Ben Hänchen in der MDR-Podcast-Serie "Winnetou ist kein Apache". Bild: MDR
Debatte

"Winnetou ist kein Apache": Kann man Karl May heute noch bringen?

In der MDR-Podcast-Serie "Winnetou ist kein Apache" fragt der Hörfunkjournalist Ben Hänchen Kulturwissenschaftler, Schauspieler und Native Americans, ob man die Abenteuergeschichten Karl Mays heute noch unreflektiert auf die Bühne bringen kann. Hänchen, der auch Autor der Podcast-Serie ist, trat bereits als Kind auf Deutschlands kleinster Karl-May-Bühne auf. Angesichts der Diskussionen um kulturelle Aneignung fragt er sich nun, ob das, was er auf dort auf der Bühne tut, rassistisch ist. ...
Bonnie Garmus schreibt über eine starke, selbstbewusste Wissenschaftlerin, die sich, von ihrer Leidenschaft getrieben, den gesellschaftlichen Normen widersetzt. Am Ende tauscht der Roman jedoch Leidenschaft gegen Kitsch. Bonnie Garmus schreibt über eine starke, selbstbewusste Wissenschaftlerin, die sich, von ihrer Leidenschaft getrieben, den gesellschaftlichen Normen widersetzt. Am Ende tauscht der Roman jedoch Leidenschaft gegen Kitsch. Bild: Piper Verlag
Prosa

"Eine Frage der Chemie": Wider die Kategorien

Bonnie Garmus "Eine Frage der Chemie" ist ein außerordentlicher Erfolg. Innerhalb kürzester Zeit eroberte der Roman die Spitze der Spiegel Bestsellerliste und rief Kritikerinnen und Kritiker auf den Plan, die sich, von wenigen Ausnahmen abgesehen, begeistert von der hier vorgeführten Protagonistin Elizabeth Zott zeigten. Diese zerschlägt den landläufigen Dualismus von Karriere- und Hausfrau. Am Ende des Buches steht die begeisterte Chemikerin, den Laborkittel umgehängt, in der TV-Show "Essen um ...
Die Jury-Mitglieder, die in diesem Jahr über die Verleihung des Deutschen Buchpreises entscheiden werden. Die Jury-Mitglieder, die in diesem Jahr über die Verleihung des Deutschen Buchpreises entscheiden werden. Bild: Deutscher Buchpreis
Buchpreis

Deutscher Buchpreis 2022: Was wir bisher wissen

Die Verleihung des Deutschen Buchpreises 2022 scheint noch in weiter Ferne. Die Bekanntgabe der 20 Longlist-Titel erfolgt voraussichtlich am 23. August. Welche sechs Titel es aus dieser Auswahl auf die Shortlist schaffen, werden wir erst am 20. September erfahren; die Preisverleihung selbst ist für den 17. Oktober geplant. Trotz dieser Ferne spricht die Buchbranche bereits jetzt von einem neuen Rekord. Was wir bisher über die diesjährige Vergabe der renommierten Auszeichnung ...
Der US-amerikanische Linguistik-Professor John McWhorter schreibt in seiner Streitschrift "Die Erwählten" über eine neue Religion, deren Antirassismus im Kern rassistische Tendenzen hat. Er selbst wurde Opfer dieses antirassistischen Rassismus. Provokant, wütend und aufschlussreich. Der US-amerikanische Linguistik-Professor John McWhorter schreibt in seiner Streitschrift "Die Erwählten" über eine neue Religion, deren Antirassismus im Kern rassistische Tendenzen hat. Er selbst wurde Opfer dieses antirassistischen Rassismus. Provokant, wütend und aufschlussreich. Bild: Hoffmann und Campe
Sachbuch

Woke Racism: Die "Schreckensherrschaft" des neuen Antirassismus

Der "woke" Antirassismus ist in seinem Kern rassistisch, sagt der US-amerikanische Linguist John McWhorter. In seinem Buch "Die Erwählten" zeichnet er das Bild einer neuen Religion, die rigoros und zuweilen kompromisslos Menschen aus- und einsortiert, potenzielle Häretiker verfolgt, sie bekehrt oder verurteilt. Diese sogenannte "dritte Welle des Antirassismus" werde vor allem von linksliberalen Weißen vorangetrieben, die sich als Beschützer und Retter schwarzer Menschen aufschwingen. "Wir müssen ...
Ein heruntergekommenes Stammschloss, ein ignoranter Adelsträger, eine soziale Unterschicht in vollkommener Abhängigkeit, und eine ordentliche Portion Wut. In Mathias Menegoz´2014 erschienene Roman wird gezeigt, unter welchen Umständen sich Revolten bilden, und wie blutrünstig Gesellschaften aufeinandertreffen können. Ein heruntergekommenes Stammschloss, ein ignoranter Adelsträger, eine soziale Unterschicht in vollkommener Abhängigkeit, und eine ordentliche Portion Wut. In Mathias Menegoz´2014 erschienene Roman wird gezeigt, unter welchen Umständen sich Revolten bilden, und wie blutrünstig Gesellschaften aufeinandertreffen können. Bild: Frankfurter Verlagsanstalt
Roman

"Karpathia": Vom Kaffeehaus in die Düsternis

Der 2014 veröffentlichte, schauerhafte Roman "Karpathia" des Franzosen Mathias Menegoz hat nichts an Aktualität verloren. Er zeigt eindrucksvoll, dass mythische Erzählungen insbesondere dort auf fruchtbaren Boden treffen, wo Anbindungen gekappt und Menschen mehr oder weniger auf sich selbst zurückgeworfen sind. In "Karpathia" wird ein am Rande der rumänischen Karpaten liegendes Stammschloss - eine finster anmutende Burg mitten in Transsilvanien - zum Ausgangspunkt blutiger Auseinandersetzungen. ...
Philosoph Richard David Precht startet eigenen Podcast Philosoph Richard David Precht startet eigenen Podcast Am 1. Juni startet der Podcast "Jäger, Hirte oder Kritiker?" des Philosophen Richard David Precht, der in diesem mit Menschen spricht, die ihn besonders interessieren. Quelle: Youtube
Tipps

Philosoph Richard David Precht startet eigenen Podcast

Unter dem Motto "Jäger, Hirte oder Kritiker?" startet der Philosoph und Buchautor Richard David Precht seinen eigenen Podcast. Ab dem 1. Juni spricht er darin mit Persönlichkeiten, die ihn schon immer fasziniert haben. Ein auf YouTube veröffentlichter Trailer zeigt die ersten Gäste.

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