Larissa Lütje: Ein zweites Gedicht

Vorlesen

Heute schreib ich das zweite Gedicht für dich Sag mal, trifft es dich genauso wie mich?

Jedes einzelne Wort gilt dir, sag mal, liegt es etwa an mir?

Liegt es an mir dass du mich verlässt?

Dass du mich dank deiner Mauer nicht mehr an dich lässt?

Ich akzeptiere all die Dinge, aber beantworte mir,

ist es normal dass ich mich an dir schneide wie an einer Klinge?

Immer und immer wieder, hör ich unsre Lieder.

Mal laut, mal leise Liegts an unserer pause?

Die Zeit die mir fehlt ist es was mich quält.

Jeden Tag denk ich an dich, Vermisst du mich?

Schaue Bilder die uns einst zeigten, Eben nur die glücklichen Zeiten.

Hinter dem ganzen steckt viel mehr Mann, ist das lange her.

Lang ists her als ich dich küsste, nie kam mir der Gedanke dass ich all das vergessen müsste.

Ich kann es nicht, ich sags ganz ehrlich meine Liebe zu dir ist unentbehrlich.

Trennung ist ein hartes Wort, bitte bleib und geh nicht fort.

Was wäre mein Leben ohne dich?

Ich sags dir, nichts.

Es wäre dunkel und kalt

Ich mach vor nichts mehr Halt.

Eine Zukunft mit dir ist das was ich will

Doch du bleibst still.

Ich sags dir so oft dass ich dich liebe Doch ich glaube, dass ich deine ehrliche Antwort nicht mehr kriege

Gefällt mir
1
 

Weitere Freie Texte

Freie Texte

Die Statue von Bernini

Patricia Vellard

...... Als sie die Kirche betrat, umspielte Paulines Nase sofort ein sanfter Hauch von Weihrauch. Die schwere Kirchentür fiel hinter ihr ins Schloss. Andächtig schaute sich Pauline um. Nur zwei dunkle Gestalten, zwei alte Frauen in langen schwarzen Gewändern, saßen in den Bänken. Das Licht der Sonne fiel durch die hohen Fenster in die Kirche und gab diesem Ort eine feierliche und geheimnisvolle Atmosphäre. Die hohen steinernen Wände und der Marmorboden waren glatt und kalt. Gelegentliches ...
Freie Texte

Sergej SIEGLE: Der Monolog

Sergej SIEGLE

O Jüngling – Verliebter, mit glühendem Blick, vom Pathos berauscht, von den Versen entzückt. Zerstreut und verloren, so trotzig, so fern, der Reimende „wieder“ mit „Widder“ so gern. Sag mir, wo bleibt wohl unbändiger Mai, wo Straßenbahn kreischte und rollte vorbei? Und wo jene Zelle, verrostet, ein Hohn – ein Hörer vereist – „Smartphone“-Vision … Die Haltestelle: „Zum Dichterduell!“* (hält nicht der Ikarus – das gelbe Modell.) Ein Anhalter – im Wagen, im Taxi, vorbei – „Zehn Rubel zum Zentrum?“ ...

Aktuelles