Am 15. August werden mit der "Hotlist" die zehn besten Bücher des Jahres präsentiert, die in unabhängigen Verlagen erschienen sind. Auch Leserinnen und Leser sind gefragt, und können bis zum besagten Termin mitbestimmen. 30 Titel - vom Kuratorium vorausgewählt - stehen derzeit zur Auswahl. Drei davon werden durch öffentliche Wahl in die Top 10 einziehen.
Am 1. Oktober wird der diesjährige "Hotlist-Preis" im Zuge der Frankfurter Buchmesse im dortigen Literaturhaus vergeben. Der 2009 ins Leben gerufene und mit 5000 Euro dotierte Preis kürt jährlich das beste, in einem unabhängigen Verlag erschienene Buch. Aus 191 Einsendungen hat das Hotlist-Kuratorium bereits die 30 vielversprechendsten Titel ausgewählt. Diese Auslese wird zum 15. August auf 10 Bücher schrumpfen, die dann die "Hotlist 2022" darstellen. Hierbei können Leserinnen und Leser mitbestimmen, denn drei der Top-10 Bücher werden über eine öffentliche Wahl ins Finale einziehen. Hier geht es direkt zur Abstimmung.
Der Hotlist-Preis
Der Hotlist-Wettbewerb wird im März eines jeden Jahres ausgeschrieben. Bis Mai können sich unabhängige Verlage mit jeweils einem Buch um einen Platz auf der Hotlist bewerben. Der eingereichte Titel muss zwischen dem 1. August des jeweiligen Vorjahres und spätestens bis zum 31. August des jeweiligen Ausschreibungsjahres auf Deutsch erschienen sein bzw. erscheinen. Erlaubt sind Lyrik, Prosa, Essays, erzählende Sachbücher, zeitgenössische oder alte Autoren, deutschsprachige oder übersetzte Titel.
Aus allen Einreichungen nominiert ein festes Kuratorium zunächst 30 Titel, die als Kandidaten für die Hotlist in Frage kommen. Diese werden mit Leseprobe, Autoreninfo und weiteren Details präsentiert und dem Publikum in den Sommermonaten im Internet zur Wahl gestellt. Durch Mehrheit bei der Interenwahl kommen 3 Bücher auf die Hotlist. Die 7 weiteren Titel wählt eine jährlich wechselnde Jury.
Diese Titel stehen in diesem Jahr zur Wahl
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Wolfgang Schiffer: "Dass die Erde einen Buckel werfe" (Elif Verlag)
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Anna Geselle: "Furiositäten" (Büchergilde Gutenberg)
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Caroline Arni: "Lauter Frauen. Zwölf historische Porträts" (Echtzeit Verlag)
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A. Igoni Barrett: "Blackass" (InterKontinental Verlag)
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Amanda Lee Koe: "Die letzten Strahlen eines Sterns" (CulturBooks)
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Henriette Valet: "Madame 60a" (Das kulturelle Gedächtnis)
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Aphra Behn: "Werke in zwei Bänden" (AvivA Verlag)
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Paul Ferstl: "Das Grab von Ivan Lendl" (Milena Verlag)
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Wiebke Dierks (Hrsg.): "nachkommen. Wenn Töchter ihren Müttern schreiben" (&Töchter)
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Atsuhiro Yoshida: "Gute Nacht, Tokio" (cass verlag)
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Alice Grünfelder: "Wolken über Taiwan. Notizen aus einem bedrohten Land" (Rotpunktverlag)
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Anthony Burgess: "Der Feind in der Decke" (Elsinor Verlag)
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Noemi Somalvico: "Ist hier das Jenseits, fragt Schwein" (Voland & Quist)
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Jochen Schimmang: "Laborschläfer" (Edition Nautilus)
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Alphonse Daudet / Julian Barnes (Hrsg.): "Im Land der Schmerzen" (Alexander Verlag)
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Pico Iyer: "Japan für Anfänger" (Berenberg Verlag)
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Carsten Tabel: "Vier halbe Amerikaner" (Verlagshaus Römerweg / Marix)
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Viktor Funk: "Wir verstehen nicht, was geschieht" (Verbrecher Verlag)
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Wallace Thurman: "The Blacker the Berry" (ebersbach & simon)
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Selene Mariani: "Ellis" (Wallstein Verlag)
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Julia Weber: "Die Vermengung" (Limmat Verlag)
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Amanda Lasker-Berlin: "Ich, Wunderwerk und How Much I Love Disturbing Content" (Verlag der Autoren)
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Artem Tschech: "Nullpunkt" (Arco Verlag)
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Paul Bowles: "Der Garten/The Garden" (bilgerverlag)
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Roman Israel: "Nektar Meer" (edition überland)
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Wlada Kolosowa: "Der Hausmann" (Leykam Verlag)
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Yuriy Gurzhy: "Richard Wagner und die Klezmerband. Auf der Suche nach dem neuen jüdischen Sound in Deutschland" (Ariella Verlag)
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Rasha Habbal: "Die letzte Frau. Gedichte über den Krieg" (Verlagshaus Berlin)
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Viktor Schklowski: Zoo. "Briefe nicht über Liebe, oder die dritte Heloise" (Guggolz Verlag)
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Djaïli Amadou Amal: "Die ungeduldigen Frauen" (Orlanda Verlag)
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