Preisverleihung K.-H. Zillmer-Verlegerpreis 2022 geht an Leif Greinus von Voland & Quist

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Das Verlegerteam von Voland & Quist bis 2021: Sebastian Wolter, Karina Fenner, Leif Greinus (von rechts nach links). Sebastian Wolter verließ den Sebastian Wolter den Verlag. 2021 ging auch Karina Fenner, wodurch Leif Greinus alleiniger Geschäftsführer wurde. Bild: HundertBlumenHundertSchulen (Wikipedia)
Der diesjährige K. H. Zillmer-Verlegerpreis geht an Leif Greinus von Voland & Quist. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Wie die Hamburgische Kulturstiftung am Freitag mitteilte, setzte sich Greinus mit seinem Programm seit der Verlagsgründung 2004 für junge, urbane Literatur ein.


Der Verlag Voland & Quist zeichnet sich vor allem durch seine Arbeit mit jungen SchriftstellerInnenn aus. Auf dem Programm stehen vorrangig die Werke deutschsprachiger NachwuchsautorInnen, Erstübersetzung junger SchriftstellerInnen und Schriftsteller aus Osteuropa, Spoken-Work- Lyrik und Kinderbücher. Bekannte Autoren des Verlags sind unter anderen etwa Nora Gominger, Marc-Uwe Kling, Plivia Kuderewski, Svetlana Lavochkina, Kirsten Fuchs und Viktor Martinowitsch.

Der Verlagsname Voland & Quist setzt sich aus zwei literarischen Figuren zusammen: Voland, der Teufel aus Michail Bilgakows "Der Meister und Margarita" und Hinten Quist aus Harry Mulischs "Die Entdeckung des Himmels".

Der Karl-Heinz Zillmer-Verlegerpreis

Seit 1994 vergibt die Karl-Heinz Zillmer Stiftung unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung alle zwei Jahre den Verlegerpreis für besonders verdienstvolles verlegerisches Handeln. Die Preisverleihung wurde erstmals von dem Hamburger Ingenieur und Stifter Karl-Heinz Zillmer verliehen (1936-2013).

Die Preise für das Jahr 2020 (ausgezeichnet wurde Dirk Rehm von "Reprodukt") und 2022 werden am 21. November im Literaturhaus Hamburg verliehen.

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